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Wahlkampf-Endspurt von OB-Kandidatin - Brigitte Diesterhöft (DIE LINKE)

Am Samstag vor der Kommunalwahl macht die OB-Kandidatin der LINKEN, Brigitte Diesterhöft im Rahmen ihres Wahlkampf Endspurts Station bei verschiedenen Marktplätzen und Stadtteilen Duisburgs. Dabei will Brigitte Diesterhöft, die für DIE LINKE auch den Spitzenplatz der Rats-Reserveliste einnimmt, mit vielen Bürgerinnen und Bürgern Duisburgs ins Gespräch kommen, um weitere Anregungen für die kommunale Arbeit zu erhalten.

 

Von 9 - 11 Uhr wird Brigitte Diesterhöft am kommenden Samstag beim Infostand der LINKEN in Homberg, Hochheider Markt sein, von 11.30 - 13 Uhr am Infostand der LINKEN in Rheinhausen Friedrich - Alfred - Straße/Ecke Georgstr. und anschließend ab 14 Uhr beim Infostand in Stadtmitte, Sonnenwall. DIE LINKE führt am letzten Tag vor der Kommunalwahl über 20 Infostände durch.

 

Mit einem Info-Bus mit Lautsprecheranlage, der in der letzten Woche vor der Wahl in allen Stadtteilen Duisburgs unterwegs ist, sollen außerdem noch Unentschlossene davon überzeugt werden, am 30.8. DIE LINKE zu wählen.

DIE LINKE steht an der Seite der Karstadt/Quelle Beschäftigten - Erhalt der Arbeitsplätze hat Vorrang - Soforthilfe der Regierung ist notwendig

"In den letzten Tagen haben sich über 1,3 Millionen Kunden mit ihrer Unterschrift für den Erhalt von Karstadt/Quelle eingesetzt. Auch DIE LINKE Duisburg steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten, überwiegend Frauen im Niedriglohnsektor, die um ihren Arbeitsplatz bangen.", erklärt Martina Ammann, Sprecherin der LINKEN Duisburg.

Ammann: "Die LINKE hat sich von Anfang an für das Forum mit Ankermieter Karstadt eingesetzt und befürchtet, dass durch ein drohendes Insolvenzverfahren nicht nur die Karstadt-Beschäftigten betroffen wären, sondern dem gesamten Einzelhandel in der Duisburger City schwerer Schaden zugefügt würde. Es darf nicht sein, dass den Verursachern der Krise, den Großbanken, Milliarden in den Rachen geschoben werden, während 56.000 Beschäftigte um ihre Zukunft bangen und von Hartz IV bedroht werden. Milliardenschwere Vermögen wie das der Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz müssen vorrangig zur Sicherung der Arbeitsplätze herangezogen werden.

DIE LINKE fordert einen Schutzschirm für die Menschen und ruft auch OB Sauerland dazu auf, sich den Positionen der CDU zu widersetzen und Staatshilfe für Arcandor einzufordern. Denn ohne sofortige Hilfe der Bundesregierung ist eine Insolvenz mit allen negativen Folgen nicht abzuwenden".

DIE LINKE ruft zur 1. Mai Demo und Kundgebung auf - Aktionstag vor HKM am 30.4.: "Solidarität mit Stahlarbeitern"

Am Donnerstag, 30.4. wird DIE LINKE Duisburg mit einer Info-Aktion "Schutzschirm für Menschen" vor den Werkstoren von HKM im Duisburger Süden für den Erhalt von Arbeitsplätzen eintreten und sich mit den von der Krise und Kurzarbeit betroffenen Stahlarbeitern solidarisieren.

Dazu erklärt Kenan Ilhan, IG-Metall Betriebsrat und Sprecher des Kreisverbands DIE LINKE Duisburg: "Es ist zu befürchten, dass aufgrund der kapitalistischen Wirtschafts- und Finanzkrise die Zahl der Arbeitslosen in den nächsten Monaten in Duisburg drastisch ansteigt. Wir unterstützen die Stahlarbeiter bei ThyssenKrupp Steel und HKM im Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und fordern einen Schutzschirm für die Betroffenen, anstatt Milliarden für die Zocker-Banken und ihre Manager zur Verfügung zu stellen. DIE LINKE Duisburg ruft gleichzeitig zur Teilnahme an der 1. Mai Demo und Kundgebung des DGB auf und wird mit einem großen Infostand am Landschaftspark Nord präsent sein."

Kenan Ilhan weiter: "Im Wahljahr 09 werfen CDU und SPD mit Wahlgeschenken nur so um sich und versprechen das Blaue vom Himmel. DIE LINKE kann man an Wort und Tat messen. Wir fordern eine Millionärssteuer, damit diejenigen, die die Krise zu verantworten haben, endlich zur Kasse gebeten werden und nicht die Mehrheit der Bevölkerung. Während sich die SPD im Wahlkampf mit viel heißer Luft als scheinbar links aufzublasen versucht, bleibt DIE LINKE konsequent und original sozial. DIE LINKE fordert u.a. die Abschaffung von Hartz IV und übergangsweise mindestens eine Anhebung des Arbeitslosengeld II auf 500 Euro, sowie einen Mindestlohn von 10 Euro."

Schutzschirm für Menschen - Aktionstag ThyssenKrupp Steel

Die schwerste kapitalistische Wirtschafts- und Finanzkrise seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts hält die Welt in Atem. Mit billionenschweren Bürgschaften und Kapitalspritzen sowie mit Ausgabeprogrammen und Steuersenkungen versucht die herrschende Politik, die wirtschaftliche Depression zu mildern und einen Kollaps des Finanzsystems zu verhindern. Zehntausende Menschen fürchten in Duisburg um ihren Arbeitsplatz, ihre Ersparnisse und ihre Zukunft. Deshalb führte die LINKE am Dienstag, den 31.3. einen Aktionstag vor ThyssenKrupp in Hamborn durch und wird in den kommenden Monaten Unterschriften für einen Politikwechsel sammeln. Weitere Informationen:Flugblatt Thyssen

Unterschriftenliste  Mithilfe: Mitmachen - Aktion Schutzschirm

Wir zahlen nicht für eure Krise