DIE LINKE.

Eine Antwort von Hermann Dierkes auf die Werbung um Unterstützung von Jürgen C. Brandt durch die LINKE bei der OB-Wahl.
Bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr gibt es auf Betreiben von Schwarz-Gelb in NRW keine Stichwahl mehr. Sie möchten, dass wir auf einen eigenen OB-Kandidaten verzichten, um Sie zu unterstützen. Wir sollten, so Ihr Appell, an unsere WählerInnen und ihre Interessen denken und die Folgen, die es hätte, sollte Sauerland wieder die OB-Wahl gewinnen. Lieber Jürgen Brandt, Hand auf’s Herz: Das ist ein Prachtexemplar von scheinheiliger Argumentation. Nur zur Erinnerung: Ihre bzw. Eure Politik ist 2004 nach über 50 Jahren schlicht und ergreifend abgewählt worden, und zwar mit Pauken und Trompeten. Abgewählt worden seid Ihr nach jahrelangen und massiven Auseinandersetzungen auf fast jedem kommunalen Handlungsfeld. Weiterlesen
24. November 2008

Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11. erklärt Martina Ammann, Sprecherin des Kreisverbands der Duisburger LINKEN: "Die ersten Frauenhäuser wurden vor 30 Jahren eröffnet. Frauenhäuser sind Schutzräume vor Gewalt an Frauen und eine wichtige Errungenschaft der Frauenbewegung. Zwar ist es Konsens, dass Gewalt gegen Frauen kein individuelles Problem ist. Wenn 25% aller Frauen Gewalt in ihren privaten Beziehungen erleben, ist dies ein gesellschaftliches Problem. Trotzdem stehen viele Frauenhäuser, auch in Duisburg - vor großen finanziellen Problemen."
DIE LINKE. kritisiert, dass Frauenhäuser bis heute keine finanzielle Absicherung haben. Weiterlesen

Metalltarifrunde auch in Duisburg in der Hochlaufphase: Auf dem Weg zur Betriebsversammlung im Theater am Marientor demonstrierten am 4.11. Beschäftigte der Hochfelder Siemens-Filiale für 8 % mehr. Sankt Martin solidarisierte sich. Der Kreisverband der Duisburger LINKEN verteilte Flugblätter und warb für die gewerkschaftspolitische Veranstaltung am 12.11. im Tectrum (Neudorf).
Die IG Metall Duisburg plant für Donnerstag die ersten Warnstreiks.
Nachdem die Ratsmehrheit von CDU/Grünen die sogenannte Familienkarte beschlossen hat, sind sich DGB, SPD und DIE LINKE. einig, dass der wesentlich sozialere "DU Pass" keineswegs beerdigt ist, sondern dafür eine neue Offensive gestartet werden muss. Auf einer vom DGB veranstalteten Podiumsdiskussion am vergangenen Dienstag wurde deutlich, dass die von schwarz/grün propagierte, vom Einkommen unabhängige Familienkarte in keinster Weise geeignet ist, den weit über 70 000 Menschen in Duisburg, die von Transferleistungen leben, aus ihrer Notlage zu helfen. Dazu Werner Roming, Mitglied des Kreisvorstands der LINKEN: "Die Familienkarte ist ein Ablenkungsmanöver von notwendigen Maßnahmen für die Ärmsten der Armen. Unter dem ideologischen Deckmantel der Familienpolitik wird hier Augenwischerei betrieben. Wir wollen selbstverständlich, dass Familien mit geringem Einkommen unterstützt werden. Aber auch die alleinstehende Frau oder der alleinstehende Mann - mit oder ohne Kinder -, die ihren Lebensunterhalt von Hartz IV fristen, sollen in den Genuss von preiswertem Zugang zu Kultur und Freizeitangeboten kommen und sich ein Nahverkehrs-Ticket leisten können, ohne an Brot zu sparen."
DIE LINKE. ist deshalb erfreut über das Ergebnis der DGB-Podiumsdiskussion und unterstützt die Aussagen des DGB Vorsitzenden Rainer Bischoff, dass nun verstärkt für die Vorzüge des DU Pass geworben werden soll. Parallel dazu will der DGB, unterstützt von SPD und der Partei DIE LINKE., sowie vielfältigen Akteuren der sozialen Bewegung, OB Sauerland dazu bewegen, dass zumindest wesentliche Bestandteile des DU Pass, die nicht bei der Familienkarte berücksichtigt sind, umgesetzt werden."
Mit freundlichen Grüßen,
Edith Fröse ( Kreissprecherin DIE LINKE. Duisburg )
Ralf Pietras ( Kreissprecher DIE LINKE. Duisburg )
Horst Werner Rook ( Pressesprecher, DIE LINKE. Duisburg )