

Dilan Sert
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18.02.2010

Das hatte sich OB Sauerland so gedacht. Ohne ausreichend Zeit zur Diskussion und mit viel zu kurzfristig zugestellten Unterlagen sollten die Mitglieder der Bezirksvertretung Walsum übertölpelt werden. Die CDU war sich nicht zu schade, diese Trickserei mitzumachen. An der Spitze der heimliche Fraktionsvorsitzende Elmar Klein, der laut schwadronierend die Aufgaben des Fraktionsvorsitzenden Hoppe übernommen hatte. Doch ohne Erfolg. Mit den Stimmen der LINKEN, der Grünen und der SPD wurde eine Sondersitzung der Bezirksvertretung am Donnerstag, den 4.3.2010 um 17 Uhr im Bezirksrathaus durchgesetzt. In dieser Sondersitzung wird das Kürzungs- und Schließungsprogramm auf der Tagesordnung stehen. Nach dem Willen des Oberbürgermeisters soll die Hälfte aller Jugendzentren geschlossen werden, die Eintrittspreise der Schwimmbäder erhöht und gleichzeitig die Wassertemperatur um 2 Grad gesenkt sowie die Mittel für Jugend- und Sozialarbeit zusammengestrichen werden. Viele Vereine können die steigenden Nutzungsgebühren der Sportstätten nicht mehr bezahlen.
Also: Grund genug, am 4.3. um 17 Uhr vor dem Bezirksrathaus gegen die Streichungs- und Kürzungspläne zu demonstrieren.
Weitere Beschlüsse der Bezirksvertretung Walsum: gegen die Stimmen der CDU wurde für alle Fraktionen jeweils ein Seniorenbeauftragter beschlossen. Ebenfalls gegen die Stimmen der CDU wurde mit den Stimmen der LINKEN die Erstellung eines Verkehrskonzeptes für das Gebiet um den Franz-Lenze-Platz beschlossen.
Auf der vergangenen Ortsverbandsitzung hat der OV Walsum seine neuen Sprecher ermittelt. Herzlichen Glückwunsch an
Daniela Zumpf & Ralf Schult
Die beiden neuen Sprecher lösen Jörg Nikulka und Harald Wulff ab. Wir bedanken uns für die hervorragende Zusammenarbeit und Ihren unermüdlichen Einsatz für die DIE LINKE und Walsum.
Euer Robert

In mehreren Verhandlungsrunden mit der SPD haben die LINKEN in Walsum einen umfangreichen Kooperationsvertrag ausgehandelt „Dieser Vertrag hätte einen Aufbruch für Walsum bedeutet. Doch die Mehrheit der SPD hat sich für die Fortsetzung der bisherigen Politik ausgesprochen“ so der Bezirksvertreter der Partei DIE LINKE Jörg Nikulka.
„Offensichtlich geht es der SPD nur um den Machterhalt ihres Bezirksbürgermeisters Plückelmann, der für eine konservative und umweltfeindliche Politik steht“ so Nikulka weiter.
„Gerade für die Jugend in Walsum hätten wir uns einen Politikwechsel gewünscht“ ergänzt die neunzehnjährige Bezirksvertreterin der LINKEN, Dilan Sert. DIE LINKE in Walsum kündigt den konservativen Kräften in der Walsumer Bezirksvertretung an, eine konstruktive und engagierte Interessensvertretung zu betreiben.
„Wenn Plückelmann glaubt, neben seiner persönlichen Eitelkeit auch einen weiteres Kohlekraftwerk durchsetzen zu können, wird er mit entschiedener Gegenwehr der LINKEN rechnen müssen“ stellt Nikulka klar.
13.10.2009
Was haben der Amoklauf von Ansbach und der tödliche Angriff auf einen Zivilcourage zeigenden 50-jährigen Münchener gemeinsam?
Richtig – die Diskussionen sowie Lösungsansätze in den Medien, der Politik und in der Gesellschaft.
Da sollen mehr Kameras aufgebaut werden, die nichts verhindern, uns lediglich überwachen und in etwa erahnen lassen, wer der Täter war.
Da sollen „Killerspiele“, Gewalt verherrlichende Filme, Musik etc. verboten werden, die 1. weiter illegal gehandelt werden, 2. nicht Ursache solcher Straftaten sind und 3. durch Verbote nur noch mehr gespielt werden, da Verbotenes mehr Anreiz hat.
Da wird nach härteren Strafen geschrieen, die vielleicht ein wenig abschreckend wirken, aber wieder nichts verhindern.
Stattdessen ist es sinnvoller das Übel bei der Wurzel zu packen...
Wie das gehen soll?
Kinder brauchen für eine gute Entwicklung und Sozialisation ein starkes, zusammenarbeitendes soziales Netzwerk aus Familie, Kindertagesstätte, Schule und aktiver Freizeitgestaltung!
Dies ist natürlich kein Patentrezept gegen Gewalt - aber ein guter Anfang!
Wer das alles bezahlen soll? Das alles würde nur einen Bruchteil von dem kosten, was uns die Banken eingebrockt haben...
von Kirsten Radusch
Die CDU Walsum berichtet auf ihrer Homepage über eine Podiumsdiskussion der KAB zur Kommunalwahl :
"Bernarding (SPD) fordert Plückelmann (SPD) zum Kandidaturverzicht auf!
Später forderte Ratsherr Willy Bernarding (SPD) seinen Amtsnachfolger Heinz Plückelmann (SPD) auf, nicht wieder als Bezirksbürgermeister zu kandidiert. Nach eigenen Erklärungen habe Plückelmann ihm gegenüber seinen Amtsverzicht erklärt. "
2004 2009 Mandate für Bezirksvertretung
LINKE - 8,1 2
SPD 44,5 42,6 8
CDU 34,50 32,8 6
FDP 3,1 3,6 1
Grüne 8,4 8,0 2
Für DIE LINKE sind in die Bezirksvertretung gewählt:
Jörg Nikulka und Dilan Sert
28.06.2009
Ich bitte Euch mir dabei zu helfen die Internetpräsentation des OV-Walsum aufzuwerten und aktuell zu halten. Themen die Ihr gerne an dieser Stelle sehen möchtet werde ich gerne aufnehmen und aufbereiten. Auch über Verbesserungsvorschläge freue ich mich. Schickt was euch einfällt an
Schreibt bitte in die Betreffzeile der E-Mail dass es um die Internetseite geht, da ich immer recht viele Mails bekomme die im Zusammenhang mit unserer Partei stehen.
Vielen Dank für Eure Hilfe
Robert Schütt
2004 2009
LINKE 3,98 8,34
SPD 40,91 41,16
CDU 31,60 26,24
FDP 4,01 6,91
Grüne 8,49 8,79
09.02.2009

Wenn demnächst auf dem Kometenplatz traditionell mit viel Musik und Rambazamba Alt-Weiber Fastnacht gefeiert wird, sind bei Hertie (vormals Karstadt) die Lichter ausgegangen und die Türen verschlossen.
Die einen schunkeln fröhlich, ob aber den Mitarbeitern von Hertie zum Feiern und Schunkeln zumute ist, dürfte dahin gestellt sein. Eher plagen sie Existenzängste: was wird aus mir und meiner Familie? Bekomme ich einen neuen Job? Kann ich die Wohnung mit ALG 2 (Hartz 4) noch halten oder muss ich deshalb aus Walsum fortziehen?
Der LINKEN schlägt es besonders auf den Magen, dass einige der Akteure, die vor dem König-Pavillon auf der Bühne stehen, Frohsinn und heile Welt vorgaukeln, jedoch politisch mit verantwortlich für das Desaster in Walsum sind.
Bei Bekanntwerden der Schließungspläne herrschte eine außergewöhnliche Gleichgültigkeit sowohl bei dem Walsumer Bezirksbürgermeister, als auch bei OB Sauerland, der nach eigener Aussage mit Herzblut Walsumer ist.
Als der Bürgermeister von Wesseling seine Amtskollegen der Hertiestandorte, so auch Walsums Bürgermeister Plückelmann und den OB aus Duisburg, zu einen Gespräch einlud in der Hoffnung, die Standorte zu retten, glänzten unsere Bürgervertreter durch Abwesenheit.
Als Karstadt erbaut wurde, entstand ein für Walsum einzigartiges Kaufhaus. Es brachte ein Stück mehr Lebensqualität in den Duisburger Norden. Man musste nicht mehr für seine Einkäufe nach Dinslaken oder ins Duisburger Zentrum fahren. Alles war vor der Haustür. Auch der Kometenplatz selbst mit seinen verschiedenen Geschäften und Lokalen entwickelte sich zu einem Treffpunkt für jung und alt.
DIE LINKE kritisiert die Konzentration der Stadtplanung auf die Innenstadt. Auch die Stadtteilzentren dürfen nicht weiter veröden.

Der Kampf um die öffentliche Daseinsvorsorge zählt zu den besonderen Markenzeichen der LINKEN in Walsum. Ob Schulen oder Krankenhäuser, Post oder Bahn, Wasser oder Energie, Rentensysteme oder Verkehrsbetriebe, Wohnungen oder Kultureinrichtungen – es gibt keinen Bereich der öffentlichen Infrastruktur, der in den vergangenen Jahren nicht mit Privatisierungen bedroht, in Teilen oder ganz verkauft oder zumindest gewinnorientiert durchökonomisiert wurde. Deshalb sammeln wir Unterschriften für den Erhalt der Post mit Paketabholstelle in Walsum. Bitte unterstützen Sie uns! Hier geht es zur Unterschriftenliste
01.02.2009

Die Bezirksvertretung befasste sich im öffentlicher Sitzung mit dem für Walsum sehr wichtigen Thema der Schließung der Postfiliale.Der Vertreter der Post beantwortete die Fragen verschiedener Bezirksvertreter und gab als Grund für die geplante Schließung privatwirtschaftliche Interessen an. Von den Parteivertretern in der Bezirksvertretung kam nur ein ganz laues Lüftchen der Kritik an den Plänen der Post zustande. Einer echten Interessenvertretung zugunsten der Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger fehlte ihnen jeder Schneid. Beinahe devot wurde dem Postvertreter die Frage gestellt, ob er bereit sei, noch einmal wiederzukommen und die Schließung erneut zu diskutieren.
Über 52.000 Einwohner wären von den dringend benötigten zuverlässigen Dienstleistungen abgeschnitten. Bereits heute ist es so, dass die Walsumer ein nicht zustellbares Paket in Hamborn abholen müssen.
Die geplante Verlagerung der Postdienste in private Verkaufsstellen, wie bereits vor 15 Jahren in Wehofen geschehen, hat viele Nachteile und kann den Rundumservice der Post nicht ersetzen. Ein “Crashkurs” zur Einarbeitung des privatwirtschafltichen Personals in die vielschichtige Tätigkeit der Postler ersetzt nicht deren vollwertige 3 jährige Ausbildung.
DIE LINKE. Walsum fordert deshalb den Erhalt der Postfiliale Duisburg Walsum. Die Wiedereinrichtung einer Postabholstelle ist ebenso unverzichtbar. Solange Walsumer nach Hamborn fahren müssen, um ein Paket abzuholen, fordert DIE LINKE ein kostenloses Ticket für die Busfahrt, das die Post finanzieren und dem Abholschein beilegen soll. „Für diese Forderungen wird DIE LINKE Walsum in den nächsten Wochen Unterschriften sammeln und der Deutschen Post AG überreichen“, so Harald Wulff.
Wahlkreis (WK) Overbruch/Vierlinden-Nord - Heinrich Claus
WK Alt-Walsum/Aldenrade-Süd/Fahrn-West - Thomas Keuer
WK Vierlinden Süd u. Ost/Aldenrade-Nord - Dilan Sert
Wahlkreis Fahrn-Ost/Wehofen - Harald Wulff
04.12.2008

Eine persönliche Stellungnahme von Charlotte Weyers, Mitglied im Ortsverband Hamborn
4-jährige Kinder, die nackt in einem separaten Raum in einem Duisburger Kindergarten spielten, riefen entrüstete Reaktionen von deutschen und türkischen Eltern hervor. Da wurde das türkische (!) Konsulat, der Integrationsminister des Landes NRW, der Oberbürgermeister und der Leiter des Jugendamts auf den Plan gerufen. Vor allem die WAZ und ein Teil der türkischsprachigen Presse wie Hürriyet spielten das Thema lokal und überregional tagelang hoch. Es gab Schlagzahlen „Nacktkindergarten“, „Skandalkindergarten“ und dergleichen - im berüchtigten Bildzeitungsstil. In den Leserbrief- und online-Spalten schlugen die Wellen der Entrüstung hoch. Da wurde sofort „Pornografie“ vermutet, einige verstiegen sich sogar zu der Behauptung, die Kinder seien gefilmt und ins Internet gestellt worden. Ja wo sind wir denn eigentlich? Da schlagen fragwürdige Moralisten und Heuchler zu. Bei nicht wenigen Reaktionen drängt sich der Verdacht auf, dass hier eigene Fantasien ausgelebt und Dreck über andere ausschüttet wurde.
Was ist genau geschehen? Einige Kinder hatten das Bedürfnis, sich beim Spielen auszuziehen. Das ist etwas völlig normales. Kinder im Alter von drei, vier Jahren entdecken sich selbst, dazu gehört auch ihre eigene Nacktheit. Diesen Kindern wurde dies im Kindergarten nicht verboten, sie bekamen einen geschützten Raum dafür. Die Eltern dieser Kinder wurden informiert, die anderen Eltern offensichtlich nicht. Das mag ein Fehler gewesen sein, vielleicht ebenso, die Kinder zu separieren oder diese Entscheidung nicht mit dem Jugendamt als vorgesetzte Behörde abzustimmen. So schossen die Spekulationen ins Kraut.
Auf keinen Fall gerechtfertigt waren die maßlos überzogenen Reaktionen eines Teils der Eltern. Es ist vollkommen unakzeptabel, dass Erzieherinnen und Jugendamtsleiter beschimpft und bedroht werden, dass der Kindergarten praktisch boykottiert wurde. Wie erklären denn diese Eltern ihren Kindern, dass sie jetzt plötzlich nicht mehr in den Kindergarten dürfen? Der Konflikt wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen und ihre so besorgten Eltern scheinen sich nicht zu fragen, welche Schäden denn damit angerichtet werden.
Auch konservative und/oder religiös geprägte Eltern müssen es lernen, damit umzugehen, dass in der Gesellschaft nicht nur ihre Normen und Erziehungsvorstellungen gelten. Zumindest muss darüber eine vernünftige und sachliche Auseinandersetzung möglich sein. Dieser Weg wurde verbaut, nicht zuletzt deshalb, weil auch Medien ihr gut Teil dazu beigetragen haben, einen an sich unbedeutenden Konflikt dermaßen hoch zu kochen, dass Fronten eher verhärtet und abwegigen Fantasien freier Lauf gelassen wurde.
Was die zahlreichen e-mails an Tageszeitungen betrifft, so wurde noch einmal deutlich, wie fragwürdig es ist, dass sich ihre Verfasser nicht mit Namen und Adresse zu erkennen geben müssen. Die Möglichkeit, sich hinter erfundenen Absendernamen zu verstecken, ermutigt nicht nur in diesem Fall Stellungnahmen, die aber auch gar nichts mehr mit den einfachsten Regeln zwischenmenschlicher Kommunikation zu tun haben. Offenbar kühlten auch dieses Mal wieder zahlreiche Trittbrettfahrer ihr Mütchen an dem Thema. Es gab eine wahre Flut von absurden Behauptungen, Verdächtigungen und Beleidigungen, die nach Form und Inhalt buchstäblich aus der „7. Sohle“ kamen.
Der Kindergarten ist durch Eingreifen des Jugendamts bis Januar geschlossen. Das Personal wird fast vollständig ausgewechselt. Es ist nur zu wünschen, dass dann der Austausch zwischen Kindergarten, Eltern und Jugendamt über Methoden der Kindererziehung und kindgerechten Pädagogik intensiv fortgesetzt wird, damit Vernunft einkehren kann und sich so etwas nicht wiederholt.
18.11.2008

Wer glaubte, nach der menschenverachtenden Hartz IV- Gesetzgebung könnte es nicht noch schlimmer kommen, kennt den Duisburger Planungsdezernenten Jürgen Dressler (SPD) nicht. Der selbsternannte „Arbeitsmarktexperte“ hat die Lösung:
Weil es keine Arbeit in Duisburg mehr gibt, sollen doch alle Arbeitslosen nach entsprechender „Förderung“ einfach wegziehen. Auf einen Schlag würden auf diese Weise einige Duisburger Stadtteile entvölkert.
Der Umzugsvorschlag von Dressler passt im übrigen zum Vorschlag seines Parteifreundes, dem Walsumer Bezirksfürsten Plückelmann. Der lehnte in diesen Tagen die Stärkung der Mobilität des Duisburger Nordens durch die Reaktivierung der Walsum-Bahn und eine bessere DVG-Verbindung nach Dinslaken ab. Wofür auch – wenn die Umzugspläne der SPD-Verantwortlichen realisiert werden.
Diejenigen , die zwar keine bezahlte Arbeit in Duisburg finden, sich jedoch für eine soziale Stadt einsetzen wollen, bleiben in Duisburg und sollten DIE LINKE stärken.
16.11.2008

Mit Unverständnis reagierte DIE LINKE. in Walsum auf die Äußerungen von Bezirksbürgermeister Plückelmann. Der hatte sich gegen den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in Walsum ausgesprochen. „Herr Plückelmann muss uns nicht darüber belehren, dass wir weder in Berlin noch in Frankfurt wohnen, aber wir dürfen uns auch nicht mit Hintertupfingen messen“, so Thomas Keuer von den Walsumer LINKEN.
Die Walsumer lassen sich auch nicht von der SPD vorschreiben, ob sie in Dinslaken oder Oberhausen einkaufen. Die LINKE fordert die Reaktivierung der Walsumbahn und den Ausbau der Schnellbuslinie in die Duisburger-Innenstadt. Es sei nicht hinnehmbar, dass der letzte Schnellbus nach Walsum bereits um 18.11 Uhr ab Duisburg-Hauptbahnhof fährt.
„Die Lebensqualität in Walsum darf nicht länger durch eine provinzielle Polititik des Herrn Plückelmann eingeschränkt werden“ so Keuer weiter. „Sie muss im Gegenteil erhöht werden. Kürze Taktzeiten der DVG, mehr Busse und Bahnen in Stoßzeiten und bessere Anschlüsse beim Umsteigen – das und noch viel mehr braucht der Duisburger Norden, um die Stadt lebens- und liebenswert zu gestalten.“

Verkehrsbelastung in Duisburg–Walsum
- Antrag an den Stadtentwicklungsausschuss am 20.11.08
In Walsum kommt es zu erheblichen Belastungen, v. a. durch die Andienung hier ansässiger Industrieunternehmen durch Schwerlastverkehre, nicht nur tagsüber, sondern auch in den Nachtstunden. Inzwischen häufen sich – vor allem im Bereich der Teichstraße - Bürgerproteste von betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern. Örtliche Tempo-30-Zonen haben die Belastung nicht erkennbar verringert.
Wir bitten die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Welche Firmen in den Ortsteilen Alt-Walsum und Fahrn werden besonders stark durch LKW angedient?
2. Ist es möglich, einen Teil dieser Verkehre wie z. B. die Anlieferung von Rohstoffen und den Abtransport von Papierprodukten auf vorhandene Bahnanbindungen zu verlagern?
3. Welche Alternativen zur Anbindung der Industrie- und Gewerbebetriebe an das Autobahnnetz – vor allem an die A59 - sieht die Verwaltung?
4. Wird dabei auch an eine Trassenführung über das Werksgelände von Thyssen-Krupp Steel und das ehemalige Schacht 2/5-Gelände in Erwägung gezogen?
5. Arbeitet die Verwaltung bereits an einer Lösung der Verkehrsproblematik? Wenn ja: Wie ist der Sachstand?
6. Ist eine Finanzierung einer möglichen Entlastungsstraße unter Beteiligung der davon profitierenden Unternehmen nach Vorbild der Osttangente möglich?
gez. Herbert Fürmann gez. Hermann Dierkes

In einer gut besuchten Versammlung des Ortsverbandes Walsum haben die Mitglieder Jörg Nikulka und Harald Wulff zu gleichberechtigten Sprechern und Dilan Sert und Ralf Schult zu stellvertretetenden SprecherInnen gewählt.
Gleichzeitig hat die LINKE Walsum die Weichen für die Kommunalwahl 2009 gestellt und ihre KandidatInnen für den Rat der Stadt Duisburg und die Bezirksvertretung Walsum nominiert. Ins Rennen gehen für den Rat der Stadt, Heinrich Claus, Wahlkreis (WK) Overbruch/Vierlinden-Nord, Thomas Keuer, WK Alt-Walsum/Aldenrade-Süd/Fahrn-West, Dilan Sert, WK Vierlinden Süd u. Ost/Aldenrade-Nord und Harald Wulff für den Wahlkreis Fahrn-Ost/Wehofen. Für die Bezirksvertretung wurden nominiert Jörg Nikulka, Dilan Sert, Ralf Schult, Harald Wulff, Wolfgang Scholz, Heinrich Claus, Robert Schütt, Edith Fröse, Ali Reza Cetin, Thomas Keuer.
Huckepackkandidatin für die Bezirksvertretung Walsum ist: Edith Fröse für Dilan Sert
Für einen der Spitzenplätze für die Reserveliste wurde Thomas Keuer nominiert.