Hochmut kommt meist vor dem Fall, und OB Sauerlands Protz-Schuhkarton wankt.. Wieder zeigt sich am... mehr

Dilan Sert
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Mitten in Walsum - im Herzen unseres Stadtteils - steht seit langem das ehemalige Schuhhaus Sturm leer. Gleich drei Schilder "zu vermieten" sind dort angebracht, allerdings ohne Kontaktdaten der Vermieter. Dem Vernehmen nach sollen die Besitzer bereits mehrere Interessenten für diese Immobilie abgewimmelt haben. Direkt gegenüber befindet sich das Büro des Bezirksvorstehers, der allerdings bislang nicht tätig wurde. DIE LINKE OV Walsum fordert den Bezirksvorsteher auf, bei den Eigentümern auf Vermietung zu drängen. Denn im Grundgesetz heißt es "Eigentum verpflichtet" - der Zusatz "zu nichts" findet sich dort nicht!
Die LINKE. Ortsverband Walsum hat am Samstag, den 13.3. auf dem Friedhof in Duisburg Alt Walsum den ermordeten Kämpfer gegen den Kapp-Putsch gedacht.
“Auch nach 90 Jahren sind die Ereignisse des Jahres 1920 nicht vergessen: Rechte Politiker, angeführt von Generallandschaftsdirektor und Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Bank Wolfgang Kapp, und Militärs putschten am 13. März 1920 gegen die rechtmäßige Regierung der Weimarer Republik. Der sofort ausgerufene Generalstreik sowie ein bewaffneter Arbeiterwiderstand verteidigten die junge Demokratie der Weimarer Republik.
Am 17. März wurde die Kapp-Regierung zum Rücktritt gezwungen. Die Arbeiterräte und Gewerkschaften setzten den Generalstreik fort, wollten mehr Rechte und Einfluss als zuvor, verlangten Garantien zum Schutz der Republik. Daraufhin schickte die Reichsregierung ausgerechnet die Truppen ins Ruhrgebiet, die noch vor wenigen Tagen gegen sie geputscht hatte. Mehr als 1500 Menschen kamen bei den Kämpfen und dem anschließenden Terror der Reichswehr ums Leben. Allein im Ruhrgebiet wurden bei den Kämpfen mehr als 1000 Arbeiter von den Reichswehrtruppen zum Teil bestialisch ermordet.
„Der Mut, Einsatz und Idealismus der Kämpfer von 1920 sollte für uns Verpflichtung sein, den Nazis von heute den Weg zu versperren und für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten” sagte Edith Fröse Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN in NRW und Direktkandidatin für den Landtag. Der Ruhrkampf für Freiheit und Sozialismus ist ein Stück wichtiger Geschichte und dazu noch ein Stück Heimatkunde. Als der Ortsverband der LINKEN Walsum zu dieser kleinen Gedenkfeier einlud so Bezirksvertreter Jörg – Michael Nikulka wurden wir von vielen Menschen angesprochen die von diesem Gedenkstein der Märzgefallenen in Walsum nichts wussten. So geht es vielen Menschen in unserem Stadtteil. „Es ist unsere Aufgabe und an der Zeit die Nazis in Walsum und Duisburg vom Platz zu verweisen. „Sorgen wir dafür, dass aus der Geschichte lernend am 27. und 28. März in Marxloh die Nazis nicht durchkommen“, sagte Kenan Ilhan der Sprecher der Duisburger LINKEN.

In mehreren Verhandlungsrunden mit der SPD haben die LINKEN in Walsum einen umfangreichen Kooperationsvertrag ausgehandelt „Dieser Vertrag hätte einen Aufbruch für Walsum bedeutet. Doch die Mehrheit der SPD hat sich für die Fortsetzung der bisherigen Politik ausgesprochen“ so der Bezirksvertreter der Partei DIE LINKE Jörg Nikulka.
„Offensichtlich geht es der SPD nur um den Machterhalt ihres Bezirksbürgermeisters Plückelmann, der für eine konservative und umweltfeindliche Politik steht“ so Nikulka weiter.
„Gerade für die Jugend in Walsum hätten wir uns einen Politikwechsel gewünscht“ ergänzt die neunzehnjährige Bezirksvertreterin der LINKEN, Dilan Sert. DIE LINKE in Walsum kündigt den konservativen Kräften in der Walsumer Bezirksvertretung an, eine konstruktive und engagierte Interessensvertretung zu betreiben.
„Wenn Plückelmann glaubt, neben seiner persönlichen Eitelkeit auch einen weiteres Kohlekraftwerk durchsetzen zu können, wird er mit entschiedener Gegenwehr der LINKEN rechnen müssen“ stellt Nikulka klar.
28. Juni 2009
Ich bitte Euch mir dabei zu helfen die Internetpräsentation des OV-Walsum aufzuwerten und aktuell zu halten. Themen die Ihr gerne an dieser Stelle sehen möchtet werde ich gerne aufnehmen und aufbereiten. Auch über Verbesserungsvorschläge freue ich mich. Schickt was euch einfällt an
Schreibt bitte in die Betreffzeile der E-Mail dass es um die Internetseite geht, da ich immer recht viele Mails bekomme die im Zusammenhang mit unserer Partei stehen.
Vielen Dank für Eure Hilfe
Robert Schütt
9. Februar 2009

Wenn demnächst auf dem Kometenplatz traditionell mit viel Musik und Rambazamba Alt-Weiber Fastnacht gefeiert wird, sind bei Hertie (vormals Karstadt) die Lichter ausgegangen und die Türen verschlossen.
Die einen schunkeln fröhlich, ob aber den Mitarbeitern von Hertie zum Feiern und Schunkeln zumute ist, dürfte dahin gestellt sein. Eher plagen sie Existenzängste: was wird aus mir und meiner Familie? Bekomme ich einen neuen Job? Kann ich die Wohnung mit ALG 2 (Hartz 4) noch halten oder muss ich deshalb aus Walsum fortziehen?
Der LINKEN schlägt es besonders auf den Magen, dass einige der Akteure, die vor dem König-Pavillon auf der Bühne stehen, Frohsinn und heile Welt vorgaukeln, jedoch politisch mit verantwortlich für das Desaster in Walsum sind.
Bei Bekanntwerden der Schließungspläne herrschte eine außergewöhnliche Gleichgültigkeit sowohl bei dem Walsumer Bezirksbürgermeister, als auch bei OB Sauerland, der nach eigener Aussage mit Herzblut Walsumer ist.
Als der Bürgermeister von Wesseling seine Amtskollegen der Hertiestandorte, so auch Walsums Bürgermeister Plückelmann und den OB aus Duisburg, zu einen Gespräch einlud in der Hoffnung, die Standorte zu retten, glänzten unsere Bürgervertreter durch Abwesenheit.
Als Karstadt erbaut wurde, entstand ein für Walsum einzigartiges Kaufhaus. Es brachte ein Stück mehr Lebensqualität in den Duisburger Norden. Man musste nicht mehr für seine Einkäufe nach Dinslaken oder ins Duisburger Zentrum fahren. Alles war vor der Haustür. Auch der Kometenplatz selbst mit seinen verschiedenen Geschäften und Lokalen entwickelte sich zu einem Treffpunkt für jung und alt.
DIE LINKE kritisiert die Konzentration der Stadtplanung auf die Innenstadt. Auch die Stadtteilzentren dürfen nicht weiter veröden.

Der Kampf um die öffentliche Daseinsvorsorge zählt zu den besonderen Markenzeichen der LINKEN in Walsum. Ob Schulen oder Krankenhäuser, Post oder Bahn, Wasser oder Energie, Rentensysteme oder Verkehrsbetriebe, Wohnungen oder Kultureinrichtungen – es gibt keinen Bereich der öffentlichen Infrastruktur, der in den vergangenen Jahren nicht mit Privatisierungen bedroht, in Teilen oder ganz verkauft oder zumindest gewinnorientiert durchökonomisiert wurde. Deshalb sammeln wir Unterschriften für den Erhalt der Post mit Paketabholstelle in Walsum. Bitte unterstützen Sie uns! Hier geht es zur Unterschriftenliste
1. Februar 2009

Die Bezirksvertretung befasste sich im öffentlicher Sitzung mit dem für Walsum sehr wichtigen Thema der Schließung der Postfiliale.Der Vertreter der Post beantwortete die Fragen verschiedener Bezirksvertreter und gab als Grund für die geplante Schließung privatwirtschaftliche Interessen an. Von den Parteivertretern in der Bezirksvertretung kam nur ein ganz laues Lüftchen der Kritik an den Plänen der Post zustande. Einer echten Interessenvertretung zugunsten der Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger fehlte ihnen jeder Schneid. Beinahe devot wurde dem Postvertreter die Frage gestellt, ob er bereit sei, noch einmal wiederzukommen und die Schließung erneut zu diskutieren.
Über 52.000 Einwohner wären von den dringend benötigten zuverlässigen Dienstleistungen abgeschnitten. Bereits heute ist es so, dass die Walsumer ein nicht zustellbares Paket in Hamborn abholen müssen.
Die geplante Verlagerung der Postdienste in private Verkaufsstellen, wie bereits vor 15 Jahren in Wehofen geschehen, hat viele Nachteile und kann den Rundumservice der Post nicht ersetzen. Ein “Crashkurs” zur Einarbeitung des privatwirtschafltichen Personals in die vielschichtige Tätigkeit der Postler ersetzt nicht deren vollwertige 3 jährige Ausbildung.
DIE LINKE. Walsum fordert deshalb den Erhalt der Postfiliale Duisburg Walsum. Die Wiedereinrichtung einer Postabholstelle ist ebenso unverzichtbar. Solange Walsumer nach Hamborn fahren müssen, um ein Paket abzuholen, fordert DIE LINKE ein kostenloses Ticket für die Busfahrt, das die Post finanzieren und dem Abholschein beilegen soll. „Für diese Forderungen wird DIE LINKE Walsum in den nächsten Wochen Unterschriften sammeln und der Deutschen Post AG überreichen“, so Harald Wulff.
16. November 2008

Mit Unverständnis reagierte DIE LINKE. in Walsum auf die Äußerungen von Bezirksbürgermeister Plückelmann. Der hatte sich gegen den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in Walsum ausgesprochen. „Herr Plückelmann muss uns nicht darüber belehren, dass wir weder in Berlin noch in Frankfurt wohnen, aber wir dürfen uns auch nicht mit Hintertupfingen messen“, so Thomas Keuer von den Walsumer LINKEN.
Die Walsumer lassen sich auch nicht von der SPD vorschreiben, ob sie in Dinslaken oder Oberhausen einkaufen. Die LINKE fordert die Reaktivierung der Walsumbahn und den Ausbau der Schnellbuslinie in die Duisburger-Innenstadt. Es sei nicht hinnehmbar, dass der letzte Schnellbus nach Walsum bereits um 18.11 Uhr ab Duisburg-Hauptbahnhof fährt.
„Die Lebensqualität in Walsum darf nicht länger durch eine provinzielle Polititik des Herrn Plückelmann eingeschränkt werden“ so Keuer weiter. „Sie muss im Gegenteil erhöht werden. Kürze Taktzeiten der DVG, mehr Busse und Bahnen in Stoßzeiten und bessere Anschlüsse beim Umsteigen – das und noch viel mehr braucht der Duisburger Norden, um die Stadt lebens- und liebenswert zu gestalten.“