Fotos vom Landesparteitag in Mülheim

10. Juli 2011

Wahlkreisfahrt mit Niema Movassat MdB nach Berlin

Viele Teilnehmer aus Walsum

Niema Movassat MdB: "Besucherinnen und Besucher aus Duisburg und Oberhausen haben mich im Rahmen einer Wahlkreisfahrt in Berlin besucht. Ein echtes Highlight war bisher die alternative Stadtrundfahrt "Berlin Subversiv " mit Win Windisch. Weitere interessante Programmpunkte der Fahrt waren eine Führung im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst, der Besuch der Tageszeitung Junge Welt und eine Führung in den Gedenkstätten und Museen des KZ und Speziallager Sachsenhausen.

Wie immer habe ich die BesucherInnengruppe auch im Bundestag empfangen und ausführlich diskutiert. Bei dem Gespräch ging es im speziellen um den Afghanistankrieg und den sofortigen Abzug der Bundeswehr. Da wir als LINKE dem Krieg immer eine klare Absage erteilt haben, ist gerade Afghanistan eine der zentralen Themen, die die Menschen bewegt."

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Schöner Wohnen am Kometenplatz

Walsum-Altenrade hat viele Vorteile. Dies gilt vor allem für die Anwohner rund um den Kometenplatz. Das Zentrum bietet so ziemlich alles, was ein Zentrum ausmacht: Bezirksamt, Straßenbahn und vieles mehr. Fast alles, was das Herz begehrt, kann in unmittelbarer Nähe eingekauft werden. Dazu trägt auch der Wochenmarkt bei. Nachdem nun auch KAUFLAND die Tore am Kometenplatz geöffnet hat, häufen sich allerdings die Beschwerden der Anwohner. Die einen kritisieren die Lärmbelästigung durch Autorennen und aufheulende Motoren mitten in Nacht. Andere stört der Lärm durch spielende Kinder und junge Erwachsense. Die Jugend ärgert sich über die fehlende Akzeptanz für die Ausübung ihres Sports am Kometenplatz. Hinzu kommen Probleme wegen der regelmäßigen Verschmutzung des Platzes.

DIE LINKE sorgt für Problembehandlung in der Bezirksvertretung

Die Fraktion DIE LINKE hat zur Lösung der Probleme am Kometenplatz zwei Anträge in der Bezirksvertretung eingebracht. Der erste Antrag forderte die Einhaltung der Nachtruhe und die sofortige Überprüfung ob nicht z.B. an einer nahegelegenen Schule ein Gelände zum Skaten und Fußballspielen eingerichtet werden kann. Denn die Jugend braucht in Altenrade die Möglichkeit, ihren Sport ausüben und kostenlos betreiben zu können. Nach längerer Diskussion wurde die Initiative der LINKEN aufgegriffen und beschlossen, dass der OB die Einrichtung eines alternativen Skatergeländes überprüfen soll. Darüberhinaus soll durch verstärkte Kontrollen und durch die Aufstellung von „Pollern“ das Befahren des Kometenplatzes während der Nachtruhe verhindert werden.

Kometenplatz soll sauberer werden

Der zweite Antrag der LINKEN forderte unter anderem die häufigere Reinigung des Platzes durch die Wirtschaftsbetriebe und die Aufstellung von mehr Papierkörben. Dazu berichtete der Leiter des Bezirksamtes dass in nächster Zeit mehrere Papierkörbe neu aufgestellt werden. Insbesondere die CDU hält den Kometenplatz für sauber genug und lehnte den Antrag der LINKEN ab. Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN Jörg Nikulka verspricht: „Wir kümmern uns im Interesse der Anwohner um die Lebensqualität in Altenrade. Dazu gehört auch ein gepflegter Kometenplatz und kostenlose Freizeitmöglichkeiten für Kinder und junge Erwachsene“.

Verschmutzung am Kometenplatz

Antrag BV 31. März 2011

Die Bezirksvertretung Walsum möge beschließen:

1. Die Verwaltung wird aufgefordert, die Reinigungsintervalle am Kometenplatz zu erhöhen und weitere Abfallbehälter aufzustellen.

2. Die Verwaltung wird gebeten zu überprüfen ob KAUFLAND an den entstehenden Mehrkosten beteiligt werden kann

Begründung:

Nach der Eröffnung von Kaufland hat die Verschmutzung des Kometenplatzes ein unerträgliches Ausmaß erreicht. Die wenigen Papierkörbe sind nahezu immer voll und quellen über. Viele Kunden von Kaufland entsorgen den Müll einschließlich des Verpackungsmülls unmittelbar auf dem Platz. Der Wind verteilt den ganzen Müll großflächig.

gez. Jörg Nikulka

Fraktionsvorsitzender

Lärmbelästigung am Kometenplatz

Antrag BV31. März 2011

 

Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob der Schulhof an der Sternstraße für Skater und Skaterinnen geöffnet und die Möglichkeit zum Fußballspielen geschaffen werden kann.

Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten geeignete Maßnahmen zu ergreifen um die Nachtruhe der AnwohnerInnen am Kometenplatz sicherzustellen.

Begründung:

Anwohner des Kometenplatzes berichten über nächtliche Ruhestörungen durch den Einsatz von Pkws mit aufheulenden Motoren. Ebenfalls sollen während der Nachtruhe junge Erwachsene und Jugendliche stundenlang mit Lederbällen auf dem Kometenplatz Fußball spielen und die Treppen und Treppengeländer als Skaterflächen benutzen.

 

gez. Jörg Nikulka

Fraktionsvorsitzender

Umbenennung der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße dringend notwendig

Die Linke. Ortsverband Walsum ist mit den bisherigen Vorschlägen zur Benennung eines Teils des Kometenplatzes in zum Beispiel „Platz der gemeinsamen Erinnerungen“ durchaus einverstanden. Jedoch heißt dann der größte Zubringer zu diesem Platz „Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße“ und das ist nicht zumutbar. Zur Erinnerung: Roelen war während der Nazizeit Direktor der Schachtanlage Walsum und hat durch den Einsatz tausender Zwangsarbeiter die Produktivität der Schachtanlage so in die Höhe getrieben, dass er im Nazistaat zu einem der 100 einflussreichsten Wirtschaftsgrößen wurde. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der unter Roelens direkter Verantwortung zur Arbeit Gezwungenen waren entwürdigend und machten sie krank; 121 von ihnen starben.

Deshalb fordert Die Linke. Ortsverband Walsum die sofortige Umbenennung der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße!

Bußgeld löst Probleme am Franz-Lenze-Platz nicht

Die Linke. Ortsverband Walsum kritisiert die Bestrebungen der SPD, der Polizei und des Ordnungsamtes, die Parkanlage am Franz-Lenze-Platz durch höhere Ordnungsamtspräsenz zu „schützen“, indem es Bürgerinnen und Bürger von dort vertreibt, die zum Beispiel aufgrund des Konsums von Alkohol und dessen Folgen „nicht gern gesehen“ sind.

Für noch fragwürdiger hält die Linke. Ortsverband Walsum die angedachte, schlicht repressive Maßnahme, den des Platzes Verwiesenen bei einer Widersetzung dieser Anordnung ein Bußgeld aufzuerlegen! Das löst die Probleme nicht!

Deshalb stellt sich die Frage nach dem Sinn dieser Maßnahmen. Die Ordnungsamtspräsenz kostet Geld, aber was bewirkt sie außer eine temporäre Vertreibung von Bürgerinnen und Bürgern von einem Platz, die sich dann zurecht fragen, wohin sie gehen sollen, welche Alternative es gibt?

Und genau eine solche Alternative schuldet die Gesellschaft diesen Bürgerinnen und Bürgern mindestens (!). Deshalb fordert die Linke. Ortsverband Walsum, das Geld für die angedachte erhöhte Ordnungsamtspräsenz in die Suche nach echten Lösungsansätzen zu investieren, die nur gemeinsam mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden kann.

Die angedachte Tempo 30 Zone um den Platz herum begrüßt Die Linke. Ortsverband Walsum. Deshalb hat ihre Fraktion diesen Vorschlag bereits im Zuge der Verkehrsberuhigung an der neuen Begegnungsstätte gemacht. Damals wurde dieser Vorschlag von allen anderen Parteien abgelehnt.

CDU verteidigt unsoziale Eigentümer

DIE CDU entzieht sich im Zusammenhang mit dem unsozialen Verhalten der Eigentümer des Schuhhaus Sturm (siehe Fotos) offenbar guten Argumenten der LINKEN und kommt mal wieder mit hirnlosen Pöbeleien sowie der absurden und abgeleierten SED-Masche aus der Mottenkiste des kalten Krieges daher. Die CDU Hetztiraden ((vgl. ihr Internet Auftritt) haben absolut nichts mit ernstzunehmender Politik zu tun hat und dürften selbst Verblendeten die Augen über diesen abgewirtschafteten Sauerland-Treue-Verein öffnen.

Schuhaus Sturm oder wie Eigentum verpflichtet (verkommt)

Mitten in Walsum - im Herzen unseres Stadtteils - steht seit langem das ehemalige Schuhhaus Sturm leer. Gleich drei Schilder "zu vermieten" sind dort angebracht, allerdings ohne Kontaktdaten der Vermieter. Dem Vernehmen nach sollen die Besitzer bereits mehrere Interessenten für diese Immobilie abgewimmelt haben. Direkt gegenüber befindet sich das Büro des Bezirksvorstehers, der allerdings bislang nicht tätig wurde. DIE LINKE OV Walsum fordert den Bezirksvorsteher auf, bei den Eigentümern auf Vermietung zu drängen. Denn im Grundgesetz heißt es "Eigentum verpflichtet" - der Zusatz "zu nichts" findet sich dort nicht!

LINKE in Walsum gedenken der Opfer – der März – Revolution 1920

Die LINKE. Ortsverband Walsum hat am Samstag, den 13.3. auf dem Friedhof in Duisburg Alt Walsum den ermordeten Kämpfer gegen den Kapp-Putsch gedacht.

“Auch nach 90 Jahren sind die Ereignisse des Jahres 1920 nicht vergessen: Rechte Politiker, angeführt von Generallandschaftsdirektor und Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Bank Wolfgang Kapp, und Militärs putschten am 13. März 1920 gegen die rechtmäßige Regierung der Weimarer Republik. Der sofort ausgerufene Generalstreik sowie ein bewaffneter Arbeiterwiderstand verteidigten die junge Demokratie der Weimarer Republik.

Am 17. März wurde die Kapp-Regierung zum Rücktritt gezwungen. Die Arbeiterräte und Gewerkschaften setzten den Generalstreik fort, wollten mehr Rechte und Einfluss als zuvor, verlangten Garantien zum Schutz der Republik. Daraufhin schickte die Reichsregierung ausgerechnet die Truppen ins Ruhrgebiet, die noch vor wenigen Tagen gegen sie geputscht hatte. Mehr als 1500 Menschen kamen bei den Kämpfen und dem anschließenden Terror der Reichswehr ums Leben. Allein im Ruhrgebiet wurden bei den Kämpfen mehr als 1000 Arbeiter von den Reichswehrtruppen zum Teil bestialisch ermordet.

„Der Mut, Einsatz und Idealismus der Kämpfer von 1920 sollte für uns Verpflichtung sein, den Nazis von heute den Weg zu versperren und für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten” sagte Edith Fröse Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN in NRW und Direktkandidatin für den Landtag. Der Ruhrkampf für Freiheit und Sozialismus ist ein Stück wichtiger Geschichte und dazu noch ein Stück Heimatkunde. Als der Ortsverband der LINKEN Walsum zu dieser kleinen Gedenkfeier einlud so Bezirksvertreter Jörg – Michael Nikulka wurden wir von vielen Menschen angesprochen die von diesem Gedenkstein der Märzgefallenen in Walsum nichts wussten. So geht es vielen Menschen in unserem Stadtteil. „Es ist unsere Aufgabe und an der Zeit die Nazis in Walsum und Duisburg vom Platz zu verweisen. „Sorgen wir dafür, dass aus der Geschichte lernend am 27. und 28. März in Marxloh die Nazis nicht durchkommen“, sagte Kenan Ilhan der Sprecher der Duisburger LINKEN.

 

 

Bei der SPD: Persönliche Eitelkeiten statt Aufbruch in Walsum

In mehreren Verhandlungsrunden mit der SPD haben die LINKEN in Walsum einen umfangreichen Kooperationsvertrag ausgehandelt „Dieser Vertrag hätte einen Aufbruch für Walsum bedeutet. Doch die Mehrheit der SPD hat sich für die Fortsetzung der bisherigen Politik ausgesprochen“ so der Bezirksvertreter der Partei DIE LINKE Jörg Nikulka.

„Offensichtlich geht es der SPD nur um den Machterhalt ihres Bezirksbürgermeisters Plückelmann, der für eine konservative und umweltfeindliche Politik steht“ so Nikulka weiter.

„Gerade für die Jugend in Walsum hätten wir uns einen Politikwechsel gewünscht“ ergänzt die neunzehnjährige Bezirksvertreterin der LINKEN, Dilan Sert. DIE LINKE in Walsum kündigt den konservativen Kräften in der Walsumer Bezirksvertretung an, eine konstruktive und engagierte Interessensvertretung zu betreiben.

„Wenn Plückelmann glaubt, neben seiner persönlichen Eitelkeit auch einen weiteres Kohlekraftwerk durchsetzen zu können, wird er mit entschiedener Gegenwehr der LINKEN rechnen müssen“ stellt Nikulka klar.

Hier geht es zur Kooperationsvereinbarung die von der SPD für die Wahl von Plückelmann aufgegeben wurde.

 

28. Juni 2009

Anregungen-Informationen-Artikel gesucht

Ich bitte Euch mir dabei zu helfen die Internetpräsentation des OV-Walsum aufzuwerten und aktuell zu halten. Themen die Ihr gerne an dieser Stelle sehen möchtet werde ich gerne aufnehmen und aufbereiten. Auch über Verbesserungsvorschläge freue ich mich. Schickt was euch einfällt an

robert-schuett@hotmail.de

Schreibt bitte in die Betreffzeile der E-Mail dass es um die Internetseite geht, da ich immer recht viele Mails bekomme die im Zusammenhang mit unserer Partei stehen.

Vielen Dank für Eure Hilfe

Robert Schütt



9. Februar 2009

Gestern der Schacht, heute Hertie, morgen die Post und übermorgen?

Jörg Nikulka

Wenn demnächst auf dem Kometenplatz traditionell mit viel Musik und Rambazamba Alt-Weiber Fastnacht gefeiert wird, sind bei Hertie (vormals Karstadt) die Lichter ausgegangen und die Türen verschlossen.

Die einen schunkeln fröhlich, ob aber den Mitarbeitern von Hertie zum Feiern und Schunkeln zumute ist, dürfte dahin gestellt sein. Eher plagen sie Existenzängste: was wird aus mir und meiner Familie? Bekomme ich einen neuen Job? Kann ich die Wohnung mit ALG 2 (Hartz 4) noch halten oder muss ich deshalb aus Walsum fortziehen?

Der LINKEN schlägt es besonders auf den Magen, dass einige der Akteure, die vor dem König-Pavillon auf der Bühne stehen, Frohsinn und heile Welt vorgaukeln, jedoch politisch mit verantwortlich für das Desaster in Walsum sind.

Bei Bekanntwerden der Schließungspläne herrschte eine außergewöhnliche Gleichgültigkeit sowohl bei dem Walsumer Bezirksbürgermeister, als auch bei OB Sauerland, der nach eigener Aussage mit Herzblut Walsumer ist.

Als der Bürgermeister von Wesseling seine Amtskollegen der Hertiestandorte, so auch Walsums Bürgermeister Plückelmann und den OB aus Duisburg, zu einen Gespräch einlud in der Hoffnung, die Standorte zu retten, glänzten unsere Bürgervertreter durch Abwesenheit.

Als Karstadt erbaut wurde, entstand ein für Walsum einzigartiges Kaufhaus. Es brachte ein Stück mehr Lebensqualität in den Duisburger Norden. Man musste nicht mehr für seine Einkäufe nach Dinslaken oder ins Duisburger Zentrum fahren. Alles war vor der Haustür. Auch der Kometenplatz selbst mit seinen verschiedenen Geschäften und Lokalen entwickelte sich zu einem Treffpunkt für jung und alt.

DIE LINKE kritisiert die Konzentration der Stadtplanung auf die Innenstadt. Auch die Stadtteilzentren dürfen nicht weiter veröden.

 

Öffentlich! Weil's wichtig für alle ist. Post in Walsum erhalten!

Der Kampf um die öffentliche Daseinsvorsorge zählt zu den besonderen Markenzeichen der LINKEN in Walsum. Ob Schulen oder Krankenhäuser, Post oder Bahn, Wasser oder Energie, Rentensysteme oder Verkehrsbetriebe, Wohnungen oder Kultureinrichtungen – es gibt keinen Bereich der öffentlichen Infrastruktur, der in den vergangenen Jahren nicht mit Privatisierungen bedroht, in Teilen oder ganz verkauft oder zumindest gewinnorientiert durchökonomisiert wurde. Deshalb sammeln wir Unterschriften für den Erhalt der Post mit Paketabholstelle in Walsum. Bitte unterstützen Sie uns! Hier geht es zur Unterschriftenliste

1. Februar 2009

LINKE fordert den Erhalt der Post mit Paketabholstelle in Walsum

Harald Wulff, Sprecher OV Walsum und Direktkandidat Wehofen und BV Walsum

Die Bezirksvertretung befasste sich im öffentlicher Sitzung mit dem für Walsum sehr wichtigen Thema der Schließung der Postfiliale.Der Vertreter der Post beantwortete die Fragen verschiedener Bezirksvertreter und gab als Grund für die geplante Schließung privatwirtschaftliche Interessen an. Von den Parteivertretern in der Bezirksvertretung kam nur ein ganz laues Lüftchen der Kritik an den Plänen der Post zustande. Einer echten Interessenvertretung zugunsten der Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger fehlte ihnen jeder Schneid. Beinahe devot wurde dem Postvertreter die Frage gestellt, ob er bereit sei, noch einmal wiederzukommen und die Schließung erneut zu diskutieren. 

Über 52.000 Einwohner wären von den dringend benötigten zuverlässigen Dienstleistungen abgeschnitten. Bereits heute ist es so, dass die Walsumer ein nicht zustellbares Paket in Hamborn abholen müssen.

Die geplante Verlagerung der Postdienste in private Verkaufsstellen, wie bereits vor 15 Jahren in Wehofen geschehen, hat viele Nachteile und kann den Rundumservice der Post nicht ersetzen. Ein “Crashkurs” zur Einarbeitung des privatwirtschafltichen Personals in die vielschichtige Tätigkeit der Postler ersetzt nicht deren vollwertige 3 jährige Ausbildung.

DIE LINKE. Walsum fordert deshalb den Erhalt der Postfiliale Duisburg Walsum. Die Wiedereinrichtung einer Postabholstelle ist ebenso unverzichtbar. Solange Walsumer nach Hamborn fahren müssen, um ein Paket abzuholen, fordert DIE LINKE ein kostenloses Ticket für die Busfahrt, das die Post finanzieren und dem Abholschein beilegen soll. „Für diese Forderungen wird DIE LINKE Walsum in den nächsten Wochen Unterschriften sammeln und der Deutschen Post AG überreichen“, so Harald Wulff.

 

16. November 2008

DIE LINKE für Walsumbahn und den Ausbau der Schnellbuslinie

Ja - zur Walsumbahn

Mit Unverständnis reagierte DIE LINKE. in Walsum auf die Äußerungen von Bezirksbürgermeister Plückelmann. Der hatte sich gegen den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in Walsum ausgesprochen. „Herr Plückelmann muss uns nicht darüber belehren, dass wir weder in Berlin noch in Frankfurt wohnen, aber wir dürfen uns auch nicht mit Hintertupfingen messen“, so Thomas Keuer von den Walsumer LINKEN. 

Die Walsumer lassen sich auch nicht von der SPD vorschreiben, ob sie in Dinslaken oder Oberhausen einkaufen. Die LINKE fordert die Reaktivierung der Walsumbahn und den Ausbau der Schnellbuslinie in die Duisburger-Innenstadt. Es sei nicht hinnehmbar, dass der letzte Schnellbus nach Walsum bereits um 18.11 Uhr ab Duisburg-Hauptbahnhof fährt. 

„Die Lebensqualität in Walsum darf nicht länger durch eine provinzielle Polititik des Herrn Plückelmann eingeschränkt werden“ so Keuer weiter. „Sie muss im Gegenteil erhöht werden. Kürze Taktzeiten der DVG, mehr Busse und Bahnen in Stoßzeiten und bessere Anschlüsse beim Umsteigen – das und noch viel mehr braucht der Duisburger Norden, um die Stadt lebens- und liebenswert zu gestalten.“   

Quelle: http://www.die-linke-duisburg.de/nc/ortsverbaende/walsum/