
"Mit einer Diskussion zu dem auf ihrem Landesparteitag in Duisburg beschlossenen Zukunftsinvestitions- und Dringlichkeitsprogramm wird sich DIE LINKE Duisburg bei ihrer nächsten Mitgliederversammlung auf den anstehenden Landtagswahlkampf einstimmen", so Pressesprecher Horst Werner Rook für DIE LINKE.
Rook: "Wir wollen aber nicht nur diskutieren, sondern zu zwei wichtigen politischen Ereignissen im März Druck ausüben und mobilisieren. Wir werden mit dafür sorgen, dass vielfältige Protestaktionen gegen die Kürzungspläne im Sozial, Kultur- und Bildungsbereich bei der entscheidenden Ratssitzung am 22. März erfolgen.
Hintergrund - Informationen über die geplanten Aktivitäten von Pro NRW und NPD und die Teilnahme der LINKEN aus Duisburg und NRW an den bunten und konsequenten Aktionsformen gegen den geplanten Aufmarsch der Rechtspopulisten und Neo-Nazis bilden einen weiteren, wichtigen Schwerpunkt unserer Versammlung." Die Mitgliederversammlung der LINKEN findet statt am Mittwoch, dem 10. März ab 18.30 Uhr im Haus Kontakt, Scharnhorststr. 32 in Duisburg Kaßlerfeld. Alle Interessierten sind dazu herzlich willkommen.

Kurz vor dem Landesparteitag der LINKEN NRW, der am 27.Februar in Duisburg stattfindet, lenken CDU und SPD nach Ansicht der LINKEN mit aberwitzigen Verleumdungen von ihrer offenkundigen Schwäche ab. Dazu erklärt Pressesprecher Horst Werner Rook für DIE LINKE Duisburg: "Wenn CDU Generalsekretär Hendrik Wüst das lächerliche Märchen in die Welt setzte, DIE LINKE wolle `alle privaten Hausbesitzer enteignen`, zeigt dies, wie nervös die CDU vor ihrem Machtverlust um sich schlägt. Der jeztz verkündete Rücktritt von Generalsekretär Wüst war - nicht nur wegen der `Sponsoring-Affäre` - längst überfällig. Den Propaganda-Schwachsinn der CDU will die SPD mit Sprüchen von Sigmar Gabriel offenbar noch übertreffen, der in die Welt posaunt, man könne nicht mit der LINKEN, `weil sie jede Pommesbude in NRW verstaatlichen wolle.` CDU und SPD drehen vollends durch. Wer solchen Unsinn verzapft, dem gehen nicht nur die Argumente aus, der kann nicht ernst genommen werden."
Rook weiter: "Während die SPD einerseits vor Ort mit der LINKEN Duisburg in vielen Sachfragen eng zusammenarbeitet und bundes- und landespolitisch verzweifelt versucht, sich ein linkes Image zu geben, indem sie den sozialen und bildungspolitischen Forderungen der LINKEN hinterher hechelt, wetteifert die SPD nun mit der CDU um die törichste Verleumdungskampagne. Das ist mehr als blamabel. Wer jedoch einen ernsthaften Politikwechsel will, der sollte sich mit den realistischen Alternativen der LINKEN auseinandersetzen, die auf dem Landesparteitag in Duisburg beraten werden. Lesehilfen zum unverfälschten Studium des Dringlichkeitsprogramms für NRW stellt DIE LINKE gerne zur Verfügung."

Die Folgen einer verfehlten Wirtschafts- und Finanzpolitik führen nach Auffassung der LINKEN zu einer Verarmung breiter Bevölkerungsteile. Dazu Edith Fröse, Mitglied des Landesvorstands der LINKEN NRW und Duisburger Direktkandidatin zur Landtagswahl: "Zahlreiche Städte und Gemeinden sind - wie Duisburg - pleite und können die öffentliche Daseinsvorsorge nicht mehr gewährleisten. Eine alternative Wirtschaftspolitik muss den Weg aus der Krise weisen."
Die Alternativen zu der gescheiterten Wirtschaftspolitik will DIE LINKE auf einem außerordentlichen Landesparteitag Ende Februar beschließen. Zur Vorbereitung lädt der Duisburger Kreisverband DIE LINKE zu einer Veranstaltung ein, die am kommenden Freitag, dem 29. Januar um 17 Uhr im Wintergarten des Kreisbüros, Gravelottestraße 28 stattfinden wird. Als Referentin wird Edith Fröse eine Einführung zu einem Zukunftsinvestitionsprogramm geben. Fröse: "DIE LINKE stellt ein Investitionsprogramm für NRW vor, dass sicherstellen soll, dass nicht die Mehrheit der Bevölkerung, sondern die Verursacher die Kosten für die Krise zahlen."