Wahlaufruf: Zur Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland

Viele wollten, dass die Loveparade 2010 in Duisburg stattfindet. Als Oberbürgermeister der Stadt Duisburg hatte Adolf Sauerland einen wesentlichen Anteil daran, dass diese Entscheidung getroffen und durchgesetzt wurde. Als Oberbürgermeister und Chef der Stadtverwaltung verantwortet Adolf Sauerland die Entscheidungen der Stadt bei der Auswahl des Veranstaltungsortes, der niemals hätte ausgewählt werden dürfen, bei den Veranstaltungsplanungen und deren Genehmigung durch die Stadt Duisburg, die niemals hätte erteilt werden dürfen, wie wir heute wissen. Am 24. Juli 2010 starben bei der Loveparade in 

Nach der Loveparade hätte Duisburg einen Oberbürgermeister gebraucht, der Verantwortung übernimmt, wo sie hätte übernommen werden müssen, der den Opfern und Angehörigen mit Trost und Hilfe zur Seite steht, wo sie Trost und Hilfe gebraucht haben, der der tiefen Trauer der Stadt eine Stimme und ein Gesicht gibt. Adolf Sauerland hat hier völlig versagt. Sein peinliches Agieren seit der Loveparade, seine mangelnde Sensibilität der Situation und den betroffenen Menschen gegenüber, seine Unfähigkeit, politische und moralische Verantwortung zu übernehmen, haben viele Bürgerinnen und Bürger verstört, dann empört. Viele haben sich für Duisburg geschämt, viele meiden den Kontakt mit dem Oberbürgermeister Sauerland. Der Rat der Stadt hat seine Abwahl gefordert, er aber ist geblieben. Die Stadt wirkt dadurch wie gelähmt. Er selbst wirkt angeschlagen. Weit über 70 000 Duisburger Bürgerinnen und Bürger haben den Antrag zur Abwahl von Adolf Sauerland als Oberbürgermeister unterschrieben und damit einen Wahlgang erzwungen. Die damit verbundene Möglichkeit, zurückzutreten und der Stadt ein Wahlverfahren zu ersparen, hat Adolf Sauerland wiederum nicht genutzt. Die Bürgerschaft ist tief gespalten.

Adolf Sauerland hat dem Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg die Würde genommen. Wir meinen, er kann Duisburg nicht mehr vertreten, weder nach innen noch nach außen. Machen Sie von Ihrem demokratischen Grundrecht der Wahl Gebrauch, entlassen Sie den Oberbürgermeister aus dem Amt. Ermöglichen Sie Duisburg und uns allen einen Neuanfang! Wählen Sie Adolf Sauerland ab! Download Wahlaufruf mit Unterzeichnerliste >> Bitte senden Sie die komplett ausgefüllte und unterschriebene Unterstützererklärung an folgende Adresse: Guido de Fries - Flurstr. 1 - 47057 Duisburg

Unterzeichnerliste:

Josef Krings, Altoberbürgermeister; Monika Ayed, Rentnerin; „Bandbreite“, die Band; Bärbel Bas, Bundestagsabgeordnete; Ünsal Baser, Elektroniker; Dietmar Beckmann, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher OV West/ Ruhrort; Birgit Beisheim, Bündnis 90/Die Grünen, OV Süd; Peter Bettermann, Industriemeister, Ratsherr; Friedhelm Bierkant, Vorsitzender IG Bau Bezirksverband Duisburg-NR; Rainer Bischoff, Landtagsabgeordneter, DGB-Vorsitzender; Norbert Bömer, Techn. Angestellter; Frank Börner, Kfm. Angestellter, Wahlaufruf zur Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland Viele wollten, dass die Loveparade 2010 in Duisburg stattfindet. Als Oberbürgermeister der Stadt Duisburg hatte Adolf Sauerland einen wesentlichen Anteil daran, dass diese Entscheidung getroffen und durchgesetzt wurde. Als Oberbürgermeister und Chef der Stadtverwaltung verantwortet Adolf Sauerland die Entscheidungen der Stadt bei der Auswahl des Veranstaltungsortes, der niemals hätte ausgewählt werden dürfen, bei den Veranstaltungsplanungen und deren Genehmigung durch die Stadt Duisburg, die niemals hätte erteilt werden dürfen, wie wir heute wissen. Am 24. Juli 2010 starben bei der Loveparade in Duisburg 21 junge Menschen, über 500 Menschen wurden verletzt - eine Katastrophe ohne Beispiel. Nach der Loveparade hätte Duisburg einen Oberbürgermeister gebraucht, der Verantwortung übernimmt, wo sie hätte übernommen werden müssen, der den Opfern und Angehörigen mit Trost und Hilfe zur Seite steht, wo sie Trost und Hilfe gebraucht haben, der der tiefen Trauer der Stadt eine Stimme und ein Gesicht gibt. Adolf Sauerland hat hier völlig versagt. Sein peinliches Agieren seit der Loveparade, seine mangelnde Sensibilität der Situation und den betroffenen Menschen gegenüber, seine Unfähigkeit, politische und moralische Verantwortung zu übernehmen, haben viele Bürgerinnen und Bürger verstört, dann empört. Viele haben sich für Duisburg geschämt, viele meiden den Kontakt mit dem Oberbürgermeister Sauerland. Der Rat der Stadt hat seine Abwahl gefordert, er aber ist geblieben. Die Stadt wirkt dadurch wie gelähmt. Er selbst wirkt angeschlagen. Weit über 70 000 Duisburger Bürgerinnen und Bürger haben den Antrag zur Abwahl von Adolf Sauerland als Oberbürgermeister unterschrieben und damit einen Wahlgang erzwungen. Die damit verbundene Möglichkeit, zurückzutreten und der Stadt ein Wahlverfahren zu ersparen, hat Adolf Sauerland wiederum nicht genutzt. Die Bürgerschaft ist tief gespalten. Adolf Sauerland hat dem Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg die Würde genommen. Wir meinen, er kann Duisburg nicht mehr vertreten, weder nach innen noch nach außen. Machen Sie von Ihrem demokratischen Grundrecht der Wahl Gebrauch, entlassen Sie den Oberbürgermeister aus dem Amt. Ermöglichen Sie Duisburg und uns allen einen Neuanfang! Wählen Sie Adolf Sauerland ab! Ratsherr; Klaus-Dieter Brüggenwerth, Pensionär; Bündnis 90/Die Grünen Duisburg; Gisela Dannehl, Ehem. Verwaltungsangestellte; Guido De Fries, Musiker; Monika de Haan, Kopierfabrik; Binali Demir, Fraktionsmitglied Die Linke, Duisburg; DGB Region Niederrhein; DGB Jugend Duisburg; Die Linke, Duisburg; Brigitte Diesterhöft, stv. Fraktionsvorsitzende Die Linke; Manfred Dietrich, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Duisburg e. V.; Siegfried Döring, Freier Journalist; Jürgen Dzudzek, Bankkaufmann; Manfred Faber, Rentner; Norbert Fabian, Lehrer; Benedikt Falszewski, Student; FDP Duisburg; Volker Frings-Wikker, Geschäftsführer; Edith Fröse, Sprecherin Die Linke. Kreisverband Duisburg; Ralf Gilles, Techn. Angestellter; Adolf Graber, Rentner; Wilhelm Hamacher, Rentner, Stadtältester; Uwe Heider, Rentner, Bezirksbürgermeister; Heinrich Henkel, Schulleiter a. D; Helmut Herbst, Emil Höffken, Beamter i.R.; Rentner; Claus-Peter Hullmann, Organisationsberater; Werner Hüsken, Krankenpfleger; Kenan Ilhan, Sprecher Die Linke, Kreisverband Duisburg; Ralf Jäger, Landtagsabgeordneter; Siegfried Jäger, Kulturwissenschaftler; Dr. Margarete Jäger, Kulturwissenschaftlerin; JUSOS-Duisburg; Annegret Keller-Steegmann, Musiklehrerin; Thomas Keuer, Gewerkschaftssekretär; Ulrich Kimpel, Betriebsratsvorsitzender; Kreisvorstand Bündnis 90/Die Grünen Duisburg; Georg Kuchler, Apotheker; Heinz Lauer, Ver.di, Fachbereich 7 (Gemeinden); Markus Laaks, Vorstandsmg. Bündnis 90/Die Grünen OV Walsum; Heiner Leiße, Bündnis 90/Die Grünen, OV Duisburg-West; Claudia Leiße, Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen, OV West-Ruhrort; Sören Link, Landtagsabgeordneter; Wolf-D. Lipka, Künstler; Gerhard Losemann, Maler, Grafiker; Norbert Müller, Berufsschullehrer; Günter Niel, DGB Senioren; Hans-Joachim Paschmann, Rentner, Bezirksbürgermeister; Dr. Jobst Paul, Kulturwissenschaftler; Stephanie Peifer, Gewerkschaftssekretärin; Johannes Pflug, Bundestagsabgeordneter; Dr. Hartmut Pietsch, Schuldirektor a. D.; Klaus Pilger, Betriebsratsvorsitzender der Sachtleben Chemie GmbH; Maxi Platz, Studentin; Gaby Redant, Hausfrau; Horst Redant, Rentner; Horst Werner Rook, Mitglied Kreisvorstand Die Linke; Sarah Ruppelt, JAV; Eric Schley, Gewerkschaftssekretär/Sozialarb.; Horst Schmidt, Rentner; Matthias Schneider, Sprecher Bündnis90/Die Grünen; Hans-Jürgen , Schröder, Rentner; Hans-Walter Schuster, Volkshochschuldirektor a. D.; Gerhard Schwemm, Betriebswirt; Wilhelm Sege­rath, Karosserie-& Fahrzeugbauer; SJD Die Falken KV Duisburg ; SPD Duisburg; Theo Steegmann, Ausbildungsleiter; Daniela Stürmann, PR-Volontärin, Bezirksbürgermeisterin; Petra Swegat; Ulrich Thünken, Ministerialrat a. D.; Ver.di Duisburg; Stefan Völker; Gisela Walsken, Lehrerin; Lothar Wawrzyniak, EVG (Eisenbahn- u. Verkehrsgewerkschaft) OV Du; Ralf Welters, Beamter; Horst Weirauch, Rentner; Jürgen Widera; Gustav Wilden, Gewerkschaftssekretär; Dr. Richard Wittsiepe, Wirtschaftsprüfer; Dagmar Zimmermann