
| Jeden 3. Mittwoch im Monat immer um 19.00 h |
| in der Gaststätte "Lindenhof" |
| Lauerstr. 62 c / Ecke Duisburger Straße (gegenüber von LIDL) in DU-Homberg |
| Die nächste Sitzung findet statt am 15.02.2012. |




finden Sie zum Download hier:
Der Ortsverband DIE LINKE Homberg/Ruhrort/Baerl beteiligt sich an den Fahrdiensten zur Wahl.
Das Bündnis zur Abwahl des OB Sauerland am 12.2.12, hat beschlossen, um allen Bürgern die Teilnahme an der Wahl zu ermöglichen einen Fahrdienst an zu bieten.
DIE LINKE freut sich, sich daran zu beteiligen. Auch würden wir uns freuen, wenn sich noch weitere Personen bereit erklären würden, Fahrdienste zu übernehmen.
Wer den Fahrdienst in Anspruch nehmen will, bitte kontaktieren Sie uns:
• Vor dem 12.02.2012 : Per e-mail: LukasHirtz@web.de Telefonisch: 02066 468555 oder 0176 615 24 142
• Am Wahltag (12.02.2012) : 0203 9296312
Der Ortsverband DIE LINKE Homberg/ Ruhrort/Baerl ruft zur Teilnahme an Gegenveranstaltungen in Dresden auf.

„Am 18.2. versuchen wieder einmal Neonazis den Bombenangriff auf Dresden für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Ihr „Trauermarsch" dient nur dazu die Geschichte zu verklären. Sie wollen nicht an die Toten erinnern. Sie schreiben den Amerikanern und Briten Kriegsverbrechen zu, um die deutschen Greueltaten vergessen zu machen und einen Opfermythos aufzubauen. Wir aber wissen, dass Krieg immer Leid bringt und lassen sie die Trauer um die Toten nicht instrumentalisieren. Deshalb rufen wir dazu auf, sich an dem Protest, mit voraussichtlich Zehntausenden Anderen zu beteiligen“, erklärt Lukas Hirtz, Sprecher des Ortsverbands DIE LINKE, Homberg/Ruhrort/Baerl.
DIE LINKE organisiert auch von Duisburg aus Busse, die nach Dresden fahren. Die Tickets kosten zwischen 15€, ermäßigt, bis zu 25€ für das Soliticket. Wer Interesse hat mit zu fahren, kann sich per a-mail an LukasHirtz@web.de oder bei der Geschäftsstelle der Duisburger Linken melden. „
Genauere Informationen gibt es unter www.dresden–nazifrei.com. Außerdem planen wir von Homberg aus gemeinsam nach Duisburg zu fahren. Gerade für Leute, die dem Karneval ausweichen wollen, bietet das eine gute Alternative ", fügt Hirtz hinzu.

"Es jährt sich nun zum 11. mal, dass der kleine Sedat auf grausame Weise ums Leben gekommen ist. Auch wenn er noch so jung war, war er doch für viele schon Freund und Nachbar. Der kleine Junge von nebenan. Und er war Teil unseres Stadtteils. Jedes Jahr am Todestag organisieren Nachbarn eine Kranzniederlegung. Alle Hochheider und Interessierte können sich am Gedenken und der Kranzniederlegung beteiligen. Sie wird am 11.01. um 15:00 Uhr an der Glückauf-Halle stattfinden.", so Lukas Hirtz, kommissarischer Sprecher der Homberger LINKEN.
"Wir freuen uns auch, dass es nun endlich gelungen ist eine Gedenktafel durchzusetzen. Ich selber habe mich jahrelang mit den Nachbarn dafür eingesetzt. Denn in Hochheide dürfen die Eltern nicht alleine gelassen werden und Gewalt gegen Kinder nicht totgeschwiegen werden," ergänzt Karl-Heinz Trzaskaz, von den Homberger LINKEN, der die Kranzniederlegung gemeinsam mit Gertrut Berthenrath organisiert hat.
Gertrut Berthenrath fügte noch hinzu: “Das Gedenken und die Tafel ist sehr wichtig für die Nachbarschaft. Wir bedanken uns auch für die gute Zusammenarbeit mit Herrn Trzaskaz. Wir hoffen auch weiterhin gemeinsam dem Stadtteil voran zu bringen.“

"Wir haben uns neu und breit aufgestellt. Nach der heutigen Sitzung sind wir startklar für den OB-Abwahlkampf. Ab Januar werden wir jeden Samstag auf dem Bürgermeister- Bongartzplatz für einen Neuanfang in Duisburg kämpfen. Natürlich haben wir dabei wie immer auch ein Ohr für die Sorgen der Bürger. Nach der Jahreshauptversammlung im Januar werden wir viele Dinge im Bezirk ans Laufen kriegen, wie etwa die Lösung des Problem um die Bauruinen Ottostr. . Der neue Vorstand wird nicht die Doppelbelastung Bezirksvertretung und Partei haben. Deswegen hatten Roland Busche und Margret Fink diese Posten frei gemacht. Wir freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit mit unserem Bezirksvertreter", erklärt Lukas Hirtz, der am Mittwoch einstimmig zum komissarischen Sprecher des Ortsverbands gewählt wurde.

„Grundsätzlich begrüßt DIE LINKE im Bezirk, dass es offenbar nicht emittierendes Gewerbe auf dem ehemaligen Hornitex Gelände geben soll“, teilt Bezirksvertreter Roland Busche mit.
Busche weiter: „Wir fragen uns aber, warum die Politik über das Vorhaben nicht informiert wurde und welche Gefahren von dem Vorhaben ausgehen. Bei der Planung einer Reifenverbrennung hat DIE LINKE das lebensgefährliche Vorhaben verhindern können, weil die Politik frühzeitig informiert wurde. Als der Hafen mit dem Gedanken einer Ansiedlung spielte, da wurden wir in der Bezirksvertretung frühzeitig informiert. Wird hier versucht die Mitbestimmung der Bürger zu umgehen, weil man den Widerstand fürchtet? Wir fordern Einsicht in die Umweltverträglichkeitsprüfung und erwarten umgehend das schon seit mehr als einem Jahr beschlossene Verkehrskonzept für den ganzen Bezirk.“
„DIE LINKE befürchtet Liefer- und Lastwagenverkehr über die Elisenstraße und in Richtung Ruhrort, auch die A40 in Essenberg könnte betroffen sein. Wer sorgt dafür, dass sich die Lastwagenkolonne ausschließlich zur A42 bewegt, wenn es kein Verkehrskonzept und kein striktes Verkehrslenkungskonzept gibt?“, sorgt sich Ortsverbandsprecherin Margret Fink. „Das Verkehrskonzept für den Bezirk ist dringender denn je, wir lassen gerade die Möglichkeit einer Untätigkeitsklage gegen die Verwaltung prüfen.“
Pressemitteilung 16.11.11
DIE LINKE freut sich über Sinneswandel der SPD
„Obwohl unsere Aktivitäten zur Problematik der »Weißen Riesen« bei der gelähmten Stadtspitze abgeblitzt sind, scheint das Anliegen der Hochheider Bürger dadurch an anderer Stelle Gehör gefunden zu haben. Wir freuen uns, dass unsere Unterschriftensammlung für den Abriss endlich bei der SPD Wirkung zeigt und laden deshalb die SPD ein, sich uns und unserer Landtagsfraktion anzuschließen und endlich für den Abriss der Ruinen zu kämpfen“, fordert Ortsverbandssprecherin Margret Fink.
„Ein wenig wundert uns die Kehrtwende der SPD hier schon, wenn sie bisher unsere Anträge zur Beseitigung des Ruinenproblems, abgelehnt haben. Selber haben sie keine Anträge gestellt. Aber wenn sie jetzt späte Einsicht erlangen und mit Hilfe eines ihrer Essener Landtagsabgeordneten einen Sinneswandel hinlegen, dann sind wir gerne bereit im Sinne der BürgerInnen mit ihnen zusammenzuarbeiten“, erklärt Linke Bezirksvertreter Roland Busche.




Verschollene Nachbarn aus Homberg, Rheinhausen und Moers
Eine Veranstaltung zur Reichspogromnacht am 9. November 2011 mit Winfried Nachtwei (MdB a. D. Bündnis90/Die Grünen)
Am 9. November 2011 um 19 Uhr in der Gaststätte „Lindenhof“ Lauerstr. 69c/Ecke Duisburger Str. in Duisburg-Homberg
DIE LINKE Ortsverband Homberg, ihr Bezirksvertreter Roland Busche und das »Homberger Signal« als Paten für Stolpersteine in Homberg, laden zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus aus Homberg, Rheinhausen und Moers ein. Als Gastreferenten konnten wir Winni (Winfried) Nachtwei (MdB a. D. Bündnis 90/Die Grünen) gewinnen.
Er beschäftigt sich seit langen Jahren mit den Deportationszügen, mit denen Bürger aus Homberg, Rheinhausen und Moers verschleppt wurden. Unsere ehemaligen Mitbürger, derer wir mit den Stolpersteinen seit Jahren gedenken, sind wahrscheinlich um den 30.11.1941 im Wald von Riga erschossen worden. Mit unseren ehemaligen Mitbürgern, den Familien Coppel, Gutmann und Karten von der Rheinstraße 27 in Homberg und auch Daniel aus Rheinhausen erhalten die für uns sonst anonymen Opfer, deren schreckliches Schicksal nicht vergessen werden darf, Namen und eine Identität.
Seit 1991 finden zum Gedenken an die Opfer des Faschismus von Riga in etlichen deutschen Städten Erinnerungsveranstaltungen statt. In Deutschland entstanden Initiativen zu ihrer Unterstützung. Anfang 1998 konnte endlich eine staatliche „Entschädigungszahlung“ für sie durchgesetzt werden.
Unser Antrag wurde nach heftigen Diskussionen von allen anderen SPD/GRÜNE/CDU/FDP mit 18:1 Stimmen abgelehnt:
Die Vereinbarung und den Antrag können Sie hier im Original lesen:
http://homberger-signal-die-linke.blog.de/2010/06/03/bolzplatz-haesen-8726076/#comments
Enttäuschung – SPD bricht die Vereinbarung zum Bauplatz Haesen –
Man mag uns für naiv halten und doch ist es wichtig, nicht überall das Schlechteste zu vermuten, denn sonst wird man politikunfähig. Die SPD hat die mit uns geschlossene Vereinbarung zum Bauplatz gebrochen.
Entgegen der Absprache, wollen sie den letzen Grüngürtel im Bezirk für dubiose Spekulanten weiter offen halten und werden – so ist zu vermuten – aktiv einen Investor suchen. Natürlich ist das eine Niederlage. Eine Niederlage für die Bürgerinnen und Bürger, die eine andere, fortschrittliche Politik für den Westbezirk erhofften, für die Wählerinnen und Wähler, die glaubten man könnte Sozialdemokraten trauen und für alle diejenigen, die Vereinbarungen in dem Glauben abschließen, dass sie eingehalten werden.
Nun denn, während wir weiter mit Bürgerinnen und Bürgern im Kontakt stehen, die Forderungen des Bürgervereins und des Bürgerforums Homberg im Parlament vertreten und dafür manchmal alleine stehen, hat die SPD ihre Nähe zu Spekulanten, zu windigen Investoren und zur Lüge wieder einmal unter Beweis gestellt.
Ein Gutes hat dies ja, die Unterschiede sind klarer denn je. Immer wenn es ernst wird, dann knicken sie ein: Bei der Bewilligung der Kriegskredite im 1.Weltkrieg, bei der Ermordung von Luxemburg und Liebknecht, bei den Radikalenerlassen, beim Durchpeitschen des Nato-Nachrüstungsbeschlusses, bei der Lüge, dass sie die Bebauung des Bauplatzes In den Haesen verhindern wollen. Jetzt stehen wir alleine mit dem Bürgerverein und dem Bürgerforum, da gehören wir hin, und von dort haben wir, wie so oft, prima Unterstützung bekommen. Danke dafür, das tut gut und macht Mut. Wenn der Bezirksbürgermeister erneut gewählt wird, dann wird die SPD ihn nicht stellen. Wir wissen wo wir hingehören.
Besonders lächerlich machten sich die Grünen, die sich stolz das Adjektiv liberal umgehängt haben. Insbesondere Matthias Schneider fällt durch links Blinken und rechts Abbiegen auf. Er ist zwar auch gegen die Bebauung, hat unserem Antrag allerdings auch nicht zugestimmt. Er war gegen die geheime Abstimmung und gegen die 1.Lesung, mit der wir SPD und Grünen ein erneutes Angebot zum Gespräch gemacht haben. Linke Grüne sind auch nur grüne Liberale und nicht links, denn sonst wären sie bei uns.
Zwei positive Dinge: Der Bibliotheksumbau kommt nach den Sommerferien. Die Schule bekommt ein neues Gebäude für den offenen Ganztag (OGATA). Die Verwaltung nimmt Kontakt mit der Agentur auf, die die toten Schaufenster belebt und am 17.6. kommt der Investor der seine Altreifen auf dem Glunz-Gelände entsorgen möchte, wie auch immer. Wir laden dazu bereits herzlich ein – am 17.6. um 18.00 Uhr – die Sitzung ist öffentlich. Mehr später, es ist sehr spät.

Danke noch mal fürs Daumendrücken, für die Recherche, für Eure Solidarität.
Ökoliberale und Bezirks-SPD kündigenDer rabiate Politikstil von SPD und Ökoliberal im Land vergiftet das politische Klima im Bezirk. So hat der grüne Bezirksvertreter Matthias Schneider, der LINKEN Ruhrort/Homberg/Baerl jetzt den politischen Konsens beim Thema „Baustopp für den Grüngürtel In den Haesen“ aufgekündigt. Ökoliberale und SPD würden künftig gegen den Baustopp stimmen und somit bewusst die gegenteilige Vereinbarung von Rot-Rot-Ökoliberal im Bezirk verletzten, so Schneider am Rande des Landesparteitages der LINKEN, den er als Zaungast besucht hat. Offiziell begründet hat Schneider den Wortbruch nicht, inoffiziell heißt es aber, Ökoliberale und SPD wollten damit die angeblich neuen Machtverhältnisse im Land dokumentieren.

„Wir sind über den Wortbruch enttäuscht, aber nicht wirklich überrascht“, so die linken Bezirkspolitiker Margret Fink und Roland Busche. Bereits die Sondierungsgespräche in Düsseldorf haben gezeigt, dass Ökoliberale und SPD keinen wirklichen Politikwechsel wollen, sondern nur davon reden. Offensichtlich gilt das jetzt auch für den Bezirk. „Immer wenn es ernst wird, fallen sie um“, so Busche.
„Busche und Fink fordern SPD und Ökoliberal auf, im Bezirk diese Machospielchen sein zu lassen, schließlich haben die geplatzten Sondierungsgespräche dem Bezirk genug geschadet: „Nur mit einer Rot-Rot-Ökoliberal-Regierung hätte es Geld zum Ankauf der Ruine an der Ottostraße gegeben“, zählt Busche auf und sieht die Kinder des Bezirks als Verlierer der Düsseldorfer Politikposse. „Denn ohne ausreichende Pädagogen, Sozialarbeiter und Psychologen lässt sich der Bildungsnachteil Duisburgs nicht aufholen. Zudem gefährdet die absurde Absage an einer Rot-Rot-Ökoliberalen-Koalition auch die Schulen in Homberg und Ruhrort. Sie sind durch das dreigliedrige Schulsystem in ihrer Existenz massiv bedroht.“
„Busche: „Leider ist SPD und Ökoliberal dies offenbar egal, denn die Option mit der CDU oder einer Ampelkoalition zu regieren wird Duisburg weiter zum „Bitterfeld des Westens“ machen.“
„Diese rückwärtsgewandte Politik tragen wir nicht mit“, kündigt DIE LINKE eine Politik an, die auch weiter eng mit Bürgerbewegungen und Initiativen zusammenarbeitet. „Wir sind lediglich unseren Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet, das unterscheidet uns von allen anderen Parteien in der Bezirksvertretung.“

DIE LINKE im Bezirk will Schlussstrich unter das Bauvorhaben in den Haesen ziehen„DIE LINKE und das „Homberger Signal“ bringen für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung am 27.5. einen Antrag ein, mit dem das Ende des Bauvor-habens „In den Haesen“ auch faktisch beschlossen wird“, so Bezirksvertreter Roland Busche.
„Damit setzen wir die Vereinbarung um, die wir mit dem Bürgermeister Herrn Paschmann vereinbart haben und die seine Wahl ermöglicht hat“, erinnern die Linken an den Beginn der Legislaturperiode.
„Nachdem der Kunstrasenplatz an der Rheinpreußen wohl nicht kommt, sollte unserer Meinung nach sowohl der Rasenplatz, der Bolzplatz und auch der Spielplatz Bestandsschutz haben“, schlägt Busche vor, der zugleich auf einen Beschluss der Bezirksvertretung hinweist, zusätzlich den angrenzenden Spielplatz im Jahre 2011 zu sanieren. „Damit sind wir den Interessen anderer so weit wie möglich entgegen gekommen und erwarten für die Sitzung Ende Mai, dass Rot-Grün unserem Antrag zustimmt.“

Hornitex-NachfolgeDIE LINKE im Bezirk hat für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung einen ausführlichen Fragenkatalog zur Reifenverwertung auf dem Hornitex-Gelände vorbereitet.
„Machen wir hier einen Fehler oder wägen wir nicht sorgsam ab, dann haben wir eine der größten Dreckschleudern Duisburgs direkt vor der Tür“, warnt Bezirksvertreter Roland Busche vor Euphorie. „Wir bemühen uns derzeit um einen Termin mit dem Investor und werden beantragen, dass er sich den Sorgen, Fragen und Anmerkungen der BürgerInnen in der Bezirksvertretung stellt“, so DIE LINKE.
„Natürlich würden wir es begrüßen, wenn Arbeitsplätze erhalten blieben oder neue gewonnen würden, darum fragen wir uns natürlich, warum die Investition nicht in Kamp-Lintfort erfolgt wo doch gerade dort ausreichend leer stehende Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. DIE LINKE ist dem Bürgerwohl verpflichtet und hält dies konsequent ein, zuerst fragen, dann handeln.“




Linker Wahlkampf auf HochtourenViel Energie steckt DIE LINKE in den Wahlkampf. Sie organisiert ganze 3 Infostände pro Woche. Traditionell ist sie samstags in Hochheide auf dem Markt präsent. Freitags organisiert der Ortsverband Homberg sogar zwei Stände: Auf dem Markt vor dem Homberger Rathaus, das DIE LINKE gegen Verkauf und Abriss verteidigt, und in Ruhrort auf dem Friedrichsplatz.
Das Gespräch mit Nachbarn und Bürgern ist den Linken besonders wichtig, hierbei kann man nicht nur die Politik kommunizieren, sondern, was den Linken besonders wichtig ist, die Sorgen und Nöte der BürgerInnen erfahren.
So hielt es auch Anna Conrads, Direktkandidatin der Linken im Wahlkreis Duisburg III, die ihre Wahlkämpfer heute auf dem Ruhrorter Friedrichsplatz engagiert unterstützte und anregende und informative Bürgergespräche führte. Die Besucher des Infostands hat es besonders gefreut, dass Politiker auch mal zu Ihnen an die Basis kommen.
Anna Conrads (Listenplatz 7) wird wahrscheinlich nach der Wahl für DIE LINKE Abgeordnete im Düsseldorfer Landtag sein. Ihre Themenschwerpunkte sind Antifaschismus, Innenpolitik und Frauenpolitik.

Gemeinsam mit tausenden DuisburgerInnen haben die Homberger dem braunen Mob die Rote Karte gezeigt.
Nach den Beschimpfungen gegen DIE LINKE bei der Bürgermeisterwahl
– CDU betreibt Klassenkampf
Die Äußerungen der CDU, dass sie 5 Jahre lang keinem Antrag von DIE LINKE zustimmen werde und ihre Befürchtung, dass es eine Rot-Front in der Bezirksvertretung geben wird, führt LINKE-Bezirksvertreter Roland Busche auf die politische Unerfahrenheit der neuen CDU-Bezirksfraktion zurück: „Hier glauben einige Newcomer, sich mit großen Sprüchen profilieren zu müssen. Wenn CDU-Verlierer Radny im Interview ankündigt, dass seine Partei Frontalopposition betreiben will, dann handelt er sachfremd und ideologisch. Sollten die langatmige Antrittsrede vor Beginn des Wahlvorgangs und seine Beschimpfungen nach der Niederlage Radnys Arbeitsstil sein, dann hätte er die Niederlage völlig verdient. Die CDU hat uns in den Verhandlungen für die Wahl ihres Kandidaten nichts anbieten wollen, in der Sitzung dann hat sie sich an mündliche Absprachen zur Spielplatzsanierung nicht gehalten. Vertrauensbildendes Verhalten ist das nicht.“
Busche betont: „Meine Partei reicht trotz des völlig misslungenen CDU-Starts den Konservativen die Hand. DIE LINKE stimmt dann Anträgen zu, wenn sie vernünftig erscheinen und vom Willen unserer BürgerInnen getragen werden. Wir haben in der Vergangenheit zahlreiche CDU-Anträge unterstützt und werden dies nach den Maßstäben »Bürgerwille und Nutzen für den Bezirk« auch weiterhin tun. Die Bezirksvertretung ist nicht der Ort für Klassenkampf von oben. Mit ihren Beschimpfungen zeigt sich die CDU als schlechte Verliererin.“
Das Ende der Bebauung
In den Haesen rückt näher
„Mit der Entscheidung der Bezirksvertretung den Spielplatz In den Haesen im Jahre 2011 wieder aufzubauen, rückt das Ende des Neubaugebietes ein Stück näher“, so Bezirksvertreter Roland Busche, „denn der Spielplatz steht mitten im geplanten Baugebiet und ist erst im Jahre 2006 aufgegeben worden. Für 40.00 Euro ist eine Revitalisierung des Spielplatzes geplant, das ist gut ausgegebenes Geld für Kinder und die Zukunft unseres Bezirks.“
„Die Gestaltungsmehrheit von SPD und GRÜNEN hat in dieser Frage Wort gehalten und sich zur Unterstützung unseres Antrags durchgerungen. Diese vertrauensbildende Maßnahme lässt uns hoffen, dass es der SPD ernst ist, unserer Vereinbarung zum Bauplatz und dem Rathaus auch Taten folgen zu lassen“, ergänzt Sprecherin Margareta Fink. „Dies ist ein erster Schritt mit dem beide Parteien leben können.“
DIE LINKE setzt sich durch
– SPD-Kandidat hat die Unterstützung der LINKEN
„Nach langen Verhandlungen haben SPD und DIE LINKE sich darauf geeinigt, den Grüngürtel In den Haesen zu erhalten, und dass das Rathaus in Bürgerhand verbleibt. Für diese beiden, schriftlich vor der Bürgermeisterwahl zu fixierenden Punkte, für die DIE LINKE die Voten von Bürgerforum und Bürgerverein Haesen und Gerdt e. V. hatte, bekommt Hans Paschmann (SPD) unsere Stimme bei der Wahl zum Bezirksbürgermeister“, freut sich Sprecherin Margareta Fink.
„In den fairen aber kontrovers geführten Gesprächen, konnten wir uns mit diesen Kernforderungen durchsetzen. DIE LINKE legt großen Wert darauf, damit die Forderungen der Bürger- und Nachbarschaft erfüllt zu haben. DIE LINKE ging damit bis an ihre »Schmerzgrenzen«, jetzt erwarten die BürgerInnen und DIE LINKE, dass die SPD Wort hält und über »ihren Schatten springt« und damit endlich Politikfähigkeit beweist“, resümiert Bezirksvertreter Roland Busche.
DIE LINKE bleibt konsequent
– Keine Kooperation mit SPD und Grünen
„DIE LINKE im Bezirk wird keine Kooperation mit SPD und Grünen eingehen“, teilt Ortsverbandssprecherin Margareta Fink nach Beendigung diverser Kooperationsgespräche mit.
„Unseren Forderungen nach einem Stopp des Bauplatzes Haesen und dem Verbleib des Rathauses in Bürgerhand, konnten sich die Verhandlungsführer von SPD und Grünen, allen voran Co-Verhandlungsführer J. C. Brandt nicht anschließen“, ergänzt Bezirksvertreter Roland Busche.
„Während die SPD auf Bezirksebene keine Probleme mit unseren anderen 22 politischen Zielen hatte, gab es zu Jürgen C. Brandt ein großes Vertrauensproblem. Der Homberger Brandt wollte im Rat nicht für die Aufhebung des Bebauungsplans stimmen, wenn seine Ratsfraktion dagegen wäre. Von unseren beiden Kernforderungen werden wir nicht abrücken, dafür sind wir in den Wahlkampf gezogen und sind mit 7 % belohnt worden, da stehen wir bei den BürgerInnen im Wort und halten es auch!“, sind sich Busche und Fink einig.
„Eine letzte Handreichung unsererseits, unsere Stimme für die Bürgermeisterwahl, wenn eine 2-Punkte-Vereinbarung (BV-Beschluss auf Aufhebung des Bebauungsplans, hier sollte die SPD-Ratsfraktion für die Aufhebung stimmen sowie die Formulierung »Ratshaus muss in Bürgerhand bleiben«) schriftlich fixiert würde, wurde von SPD und Grünen heute abgelehnt. Bei der Bürgermeisterwahl werden wir uns der Stimme enthalten. In den nächsten 5 Jahren wird es weiterhin wechselnde Mehrheiten im Bezirksrathaus am Bismarckplatz geben. Das erhält uns die Möglichkeit – wie bisher – guten Anträgen zuzustimmen, unabhängig von der politischen Ausrichtung der Antragsteller. Eine Unterstützung des CDU-Kandidaten schließen wir aus, obwohl die Gespräche mit den Konservativen im sachlichen und konstruktiven Rahmen geführt wurden. DIE LINKE bedauert die starre Haltung des Homberger Ratsmitglieds Brandt, der SPD und der Grünen. Sie haben die Chance vertan, mit uns den Bezirk für eine andere Politik zu öffnen. Jetzt kämpfen wir gemeinsam mit unseren Unterstützern vom »Homberger Signal« für einen sozialen, ökologischen und demokratischen Bezirk Homberg / Ruhrort / Baerl. Ganz besonders weiterkämpfen werden wir für die Rücknahme des Bebauungsplans in den Haesen, hier stehen wir fest an der Seite des Bürgervereins Haesen und Gerdt und des Bürgerforums.“

Linke Initiativen haben Erfolg
Rollhockeybahn und Streetworker
für die Homberger Jugend
„DIE LINKE im Bezirk begrüßt die Beschlüsse des Jugendhilfeausschusses zu Streetworkern und der Errichtung einer Rollhockeybahn. Vielleicht hat der Jugendhilfeausschuss mehr Macht als die Bezirksvertretung und verhindert so, dass der Oberbürgermeister das Problem der Einstellung von Streetworkern weiter „aussitzt“. Der Bedarf an Streetworkern scheint endlich auch im Rat angekommen zu sein, das ermuntert uns und ist ein großer Erfolg unserer Initiativen in der Bezirksvertretung. Es freut uns besonders, dass der Beschluss einstimmig erfolgte und unser Antrag sogar gemeinsam formuliert wurde“, wundert sich Roland Busche über die Einmütigkeit.
„Die Rollhockeybahn ist ein wichtiger Baustein für die Attraktivität unseres Bezirks, stellen DIE LINKEN fest und verweisen darauf, dass sie die Bahn bereits in der Sitzung der Bezirksvertretung am 3.9.09 beantragt hatten. Die bürgerlichen Parteien hatten aber offenbar keine Lust auf dieses Thema, denn ihnen ist es zu verdanken, dass die Rollhockeybahn nicht in der jüngsten Sitzung der BV zur Sprache kam. CDU und SPD haben eine große Chance vertan im Bezirk Einfluss auf die Spielplatzplanung 2010 zu nehmen. Der Bau der Rollhockeybahn ist nicht mit CDU und SPD sondern trotz der Homberger großen Parteien ermöglicht worden“, erklärt Roland Busche.

DIE LINKE und der
Bürgerverein Haesen und Gerdt
planen Straßenfußballturnier
Am 03. Oktober möchte DIE LINKE, Ortsverband Homberg mit freundlicher Unterstützung des Bürgerverein Haesen und Gerdt e. V. auf dem Bolzplatz in den Haesen ein Fußballturnier abhalten. Dazu laden sie Leute ab 15 Jahren ein, Mannschaften von 5 SpielerInnen zu bilden. Das Konzept ist es, die Generationen zusammen zu bringen. So können Schüler-, Stammtisch-, Betriebs- oder gemischte Mannschaften mitmachen. "Wenn die Bezirksregierung es nicht schafft, Angebote für Jugendliche und dadurch Homberg lebendig zu machen, so müssen wir Eigeninitiative zeigen", knüpft Lukas Hirtz von den Homberger Linken an die Forderungen aus der Kommunalwahl an.
„Die Idee entstand nach der Übergabe des Fahrrads an Mavin. Wir haben die Hoffnung, dass das Bolzturnier zur ständigen Einrichtung wird, da wir mit einem möglichen Erlös aus den kleinen Startgeldern (1 bis 2,50 €) und Getränkeverkauf einen gemeinsamen Opferhilfe-Fonds gründen wollen“, erläutern Norbert Bernsdorff, Peter Koczika vom Bürgervereinsvorstand und Margret Fink, Sprecherin des Ortsverbands.
Interessierte wenden sich bitte per Mail an:
geschaeftsfuehrung@buergerverein-haesenundgerdt.de
oder an den Veranstalter, DIE LINKE OV H/R/B: fink.margareta@t-online.de
Ordnungspartnerschaft in Homberg besteht
aus Kaffee und Kuchen
Die von Oberbürgermeister Sauerland im Wahlkampf behauptete Ordnungs-partnerschaft besteht zwar in Stadtmitte, in Homberg beschränkt sie sich, lt. Angabe der Verwaltung, auf eine wöchentlich 1-stündige Sprechstunde des Bezirkspolizisten im Stadtteilbüro. „Diese Aussage ist ein Affront für alle BürgerInnen, die sich Sorgen um die öffentliche Sicherheit in Homberg machen“, ist Bezirksvertreter Roland Busche empört.
„Im Wahlkampf tönte die CDU von einer mobilen Wache und einer Ordnungs-partnerschaft für Homberg. Offenbar ist dies frei erfunden. Zuerst haben sie ohne Widerstand das Ordnungsamt aus Homberg abgezogen und jetzt kann man sich mit dem Bezirkspolizisten zum Kaffeekränzchen verabreden. Wenn sich die bürgerliche Politik nicht mehr Polizei leisten kann oder will, dann fällt ihnen nichts mehr ein. Scheinbar sitzen die Mehrheitsfraktionen von CDU und GRÜNEN das Problem in Homberg aus.
Unsere langjährigen, massiven Forderungen nach Prävention durch Streetworker und vielfältige Maßnahmen der Jugend- und Familienfürsorge sind notwendiger denn je. Wir vermissen allerdings den nötigen Druck unserer Stadtspitze in Düsseldorf für die Umsetzung zu sorgen. Unsere jüngste Forderung nach einem Antiaggressions-Programm für Homberg werden wir in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung wiederholen und weiter verfolgen. Es gehört zur Daseins-vorsorge einer Stadt den Schutz ihrer BürgerInnen zu gewährleisten. Hier zu versagen, führt zu massiven Folgeproblemen wie Bürgerwehren und Selbstjustiz.“
DIE LINKE macht weiter„Durch das gute Wahlergebnis haben wir frischen Wind in die Segel bekommen. Wir, DIE LINKE, werden unsere konsequente bürgernahe Kommunalpolitik fortführen.
Bezirksvertreter Roland Busche legte für die nächste BV-Sitzung am 3.9. gleich 15 neue Anträge und Anfragen vor, die sich im Bereich Jugend, Stadtentwicklung und öffentliche Sicherheit bewegen. So wurde ein Antrag gestellt, den Spielplatz in den Haesen zu sanieren, weil dieser als Bauspekulationsobjekt Jahre lang vernachlässigt worden ist. Unter anderen zu prüfen, ob ein Probenraum für Jugendbands zur Verfügung gestellt werden kann sowie einen Kinder- und Jugendstadtplan zu erstellen; – beide Anträge beziehen sich auf Ruhrort.
Ein weiterer, uns sehr wichtiger Antrag ist die Forderung nach einem Antiaggressions-Plan für Hochheide um mit Präventivmaßnahmen Gewalttaten interdisziplinär zu begegnen. Ein anderer Antrag möchte die Schließung der Polizeiwache verhindern und diese zum Hochheider Markt verlegen. Wir werden gewohnt konsequent und zuverlässig unsere ‚to-do-list’ bzw. die Forderungen der Bürgerschaft abarbeiten“, erläutert Ortsverbandssprecherin Margareta Fink die Bezirkspolitik der LINKEN.
DIE LINKE ist klarer Wahlsieger„DIE LINKE im Bezirk ist der klare Wahlsieger“, freuen sich Bezirksvertreter Roland Busche und Ortsverbands-Sprecherin Margareta Fink. „Denn mit fast 2,5 % Zugewinn sind wir die einzige Partei, die nennenswert zulegen konnte. DIE LINKE ist bis weit in bürgerliche Wählerschichten gewählt worden und hat sich als einzige Oppositionspartei etabliert. Unsere Bürgernähe, unser Engagement und unsere konstruktive und ehrliche Arbeit ist von unseren BürgerInnen honoriert worden. Ein Wehrmutstropfen bleibt dennoch, denn durch das Wahlsystem, hat der eigentliche Wahl-Verlierer, die CDU, trotz ihres Stimmenverlustes von 2,24 % einen Sitz mehr in der Bezirksvertretung.“
Ergebnisse im Bezirk H/R/B im Vergleich 2004 / 2009:
SPD 36,25% (2009) zu 36,07% (2004) + 0,18 %
CDU 36,57% (2009) zu 38,76% (2004) - 2,19 % plus 1 Sitz mehr
GRÜNE 8,87% (2009) zu 8,42% (2004) + 0,45
DIE LINKE 6,89% (2009) zu 4,65% (2004) + 2,24%
FDP 5,40% (2009) zu 4,72% (2004) + 0,68%
Sonstige 6,02% (2009) zu 7,01% (2004) - 1,36%
Sitzverteilung in der BV: 8 CDU, 7 SPD, 2 GRÜNE, 1 DIE LINKE, 1 FDP.
Kriminalität in Homberg – Oberbürgermeister soll die Streetworker endlich anfangen lassen zu arbeiten„Wir dürfen die Situation in Homberg nicht einfach aussitzen“, wirft Roland Busche, Bezirksvertreter DIE LINKE, der bürgerlichen Politik Untätigkeit vor. „Es bringt aber auch nichts, jetzt aktionistisch zu reagieren, denn für Straftaten ist die Polizei zuständig und es würde nicht eine Straftat weniger passieren, da die Polizeibeamten auch nicht überall sein können. Selbsternannte Bürgerwehren oder 1-Euro-Scouts wie in Ruhrort sind keine Lösung, sondern Teil des Problems. Der Staat hat ein Gewaltmonopol, das durch die Untätigkeit der Politik ausgehöhlt wird, das ist eine schlimme Entwicklung.
Wir wollen stattdessen, dass die Nachbarn mit hinschauen, denn Homberg ist ja nicht menschenleer. Wir müssen uns umeinander kümmern und der Einzelne darf dem anderen nicht gleichgültig sein“, setzen Busche und DIE LINKE auf bürgerschaftliches Engagement. "Die sozialen Maßnahmen, die seit langem beantragt und beschlossen wurden, müssen zudem unverzüglich ausgeführt werden. Dazu gehören die Streetworker, die nur darauf warten, anfangen zu können. Der Oberbürgermeister ist gefragt hier notfalls unbürokratische Wege zu beschreiten. Der Homberger SPD-Kandidat Brandt glaubt offenbar auch, dass sich das Problem von selbst löst. Bürgerliche Politik versagt, wenn sie gebraucht wird, sogar in Wahlkampfzeiten ist sie nicht in der Lage, sich um dringende Probleme zu kümmern."
Überfälle in Homberg und der Polizeistation droht das AusNach den Überfällen gegen ältere Leute am Parkfriedhof und dem Raubüberfall auf ein 10-jähriges Kind fordert DIE LINKE endlich Konsequenzen zu ziehen. „Von der Sicherheitspartnerschaft zwischen Ordnungsamt und Polizei die der Oberbürgermeister so großspurig anpries, haben die BürgerInnen in Homberg noch nichts gemerkt. Stattdessen steht die Polizeiwache an der Augustastraße, nach Informationen der LINKEN, im Zuge der Umstrukturierung vor der Schließung. Wir fordern den Erhalt der Wache und den unverzüglichen Umzug auf den Hochheider Markt. Gleichzeitig müssen die Streetworker in Hochheide endlich anfangen können, dafür erwarten wir vom Oberbürgermeister, dass er mit der Bezirksregierung weitere Gespräche führt. Falls das nicht erfolgreich sein sollte, muss die Stadt andere Finanzquellen öffnen, denn die bürgerlichen Parteien sparen auf Kosten der Bevölkerung. Wir benötigen die Maßnahmen JETZT und lassen uns nicht durch vermeintlich leere Kassen hinhalten. Für die Sicherheit der Menschen muss Geld da sein und zwar ausreichend, das ist eine Pflichtaufgabe der Stadt.
DIE LINKE will weiterhin, dass die Schutzbeamten von den ausgeuferten Verwaltungsaufgaben befreit werden, damit sie im Bezirk wieder deutlicher sichtbar werden. Zudem fordern wir die sofortige Besetzung der 30 offenen Stellen beim Ordnungsamt, damit die Sicherheit der Bevölkerung wieder aufgebaut wird. Wir fürchten die Gründung von Bürgerwehren, wenn die Politik am Schutz der Menschen weiter spart.“
DIE LINKE ruft Ruhrorter Bürger zum Widerstand gegen Hobbypolizisten im Stadtteil auf„DIE LINKE lehnt eine verkappte Bürgerwehr für Ruhrort strikt ab“, so Bezirksvertreter Roland Busche. Er reagiert damit auf entsprechende Berichte in der Presse.
"DIE LINKE nimmt das Sicherheitsbedürfnis der Bürger sehr ernst. Unser Antrag nach mehr Präsenz von Ordnungsamt und Polizei in der BV-Sitzung vom 14.5.09 wurde einstimmig angenommen. Aber: Sicherheit und Ordnung eines Stadtteils sind immer noch Sache des Ordnungsamtes und der Polizei", so Busche weiter. „Bürger, die in ihrer Freizeit gerne Sheriff spielen, haben auf Ruhrorter Straßen nichts zu suchen. ihnen fehlt jegliche Qualifikation und Legitimität für diese Aufgabe.“
Aus Sicht der LINKEN schaden diese Hobbysheriffs sogar, ihre angeblichen Streifengänge vermitteln den BürgerInnen ein Gefühl der Unsicherheit und fördern das Denunziantentum innerhalb der Bürgerschaft. "Jugendliche die ihr Kaugummipapier auf die Straße werfen, sind keine Verbrecher", betont Busche. „Wehren Sie sich gegen Dorfsheriffs auf Ihren Straßen", ruft er den Ruhrortern zu. „Sie haben keinerlei Befugnis Ihnen etwas zu sagen, keine Kompetenz, am besten einfach ignorieren", lautet sein Rat. Ein einfacher Blick in die Kriminalstatistik zeigt, dass Ruhrort kein Kriminalitätsschwerpunkt ist. Wer anderes behauptet, verbreitet schlicht Angst und Schrecken und sorgt somit erst für die Probleme im Stadtteil.
Ähnliches gilt selbstverständlich auch für Homberg und Hochheide. Auch hier gehört Sicherheit und Ordnung in staatliche Hände, Hobbysheriffs braucht der Bezirk nicht.
Sauerland sollte Jurakurs für Anfänger besuchen
DIE LINKE Homberg wirft Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland außerdem vor, das staatliche Gewaltmonopol zu untergraben, indem er die Sicherheitslaien auch noch selber auf Streife schickt. "Wir haben in den letzten Jahren schon viel von ihm erlebt, aber das ist die Krönung", so Busche weiter und fordert Sauerland auf, mal wieder einen juristischen Grundkurs für Anfänger zu besuchen. Busche: "Dann bleibt ihm auch weniger Zeit, solche unsinnigen Aktionen zu unterstützen."

Krise des Forums ist Warnung für die „Neue Mitte Homberg“„Für DIE LINKE in Homberg ist die Krise des Forums ein warnendes Beispiel für die Neugestaltung des Bismarckplatzes. Wir werden in unserer Ansicht bestätigt, dass die Mitte von Homberg nicht allein durch die Ansiedlung eines Supermarktes attraktiv wird. Das zeigt sich in der Innenstadt im Forum und setzt sich in der Augustastraße fort“, so Bezirksvertreter Roland Busche. Während sich die bürgerliche Politik auf den Verkauf des Homberger Zentrums einstellt, laufen dem Neubau am Hochemmericher Markt sowie dem Forum die Kunden weg. Die Konzentration auf Konsum ist der falsche Weg und zeigt, dass derartige Denkansätze nicht erst seit der Finanzkrise gescheitert sind. DIE LINKE fordert daher erneut, dass das Rathaus und der Bismarckplatz zum Treffpunkt der Bevölkerung entwickelt werden. Das Rathaus muss Gruppen, Initiativen und Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin denken wir an einen täglichen Markt sowie Außengastronomie im Sommer. DIE LINKE will weg vom trüben Beton auf Hombergs schönstem Platz und favorisiert eine Grünanlage, die bei schönem Wetter zum Ausruhen und Spielen einlädt.“
„Eine grüne Oase in der Stadt und ein Platz, der seiner Funktion als Ortsmittelpunkt wieder gerecht werden kann“, ergänzt unser Direktkandidat für den Rat, Hermann Schwieren.

Bürgerliche Politik versagt bei Internetcafés und Spielhallen in HochheideFür DIE LINKE ist der Ärger der bürgerlichen Parteien über die Häufung von Spielhallen, Internetcafés und Wettbüros lediglich Heuchelei. „Als DIE LINKE das Verbot derartiger Lokale in der Bezirksvertretung beantragte, da kam von überall der Ruf nach Gewerbefreiheit“, erinnert sich Bezirksvertreter Roland Busche.
„Jetzt, wo auch den anderen Parteien der Sinn unserer Politik einleuchtet, da jammern sie über ihre eigene Vergesslichkeit. Eine Partei, die in Homberg 56 Jahre lang die Mehrheit hatte, darf sich nicht hinstellen und so tun, als wären die „Etablissements“ vom Himmel gefallen. Sie wurden jahrelang mit der Hoffnung geduldet, dass es wichtig für die Eigentümer sei überhaupt vermieten zu können, „es sei keinem Besitzer zuzumuten, dass er keine Einnahmen hätte“. Für DIE LINKE bedarf es einer anderen Politik. Die bürgerliche Linie, dass der Markt die Grenzen zieht, ist gescheitert. Warum probiert man es nicht einmal mit der Maxime, dass die Freiheit des Ladenbesitzers nicht grenzenlos ist, sondern sich auch am Gemeinwohl orientieren muss. Wenn er dies nicht versteht, so soll er notfalls sein vermeintliches Recht einklagen. Vor einigen Tagen ist ein Versuch vor Gericht gescheitert eine Spielhalle zu errichten“, hat Busche aus der Verwaltung erfahren. „Diese Verfahren gehen derzeit noch unterschiedlich aus, aber wenn die Stadt Angst vor Klagen hat, so hat sie schon verloren, weil die Gegenden mit Glücksspielhäufung schnell „verkommen“. Wenn sie die Prozesse gewinnt, mag dies den ein oder anderen davon abhalten, immer wieder Anträge zu stellen, die lediglich in seinem Interesse und im Interesse „dubioser Mächte“ sind. DIE LINKE hält eine Änderung der Bezirkssatzung auch weiterhin für aussichtsreicher, als einen neuen Bebauungsplan. Wir anerkennen aber das ehrliche Bemühen der Verwaltung „Glücksspiele“ in Hochheide nicht mehr zu genehmigen. Leider ist hier der SPD-Dezernent Dressler „der Hemmschuh“.“

Taschendiebstähle am Parkfriedhof – DIE LINKE rät zu selbstbewusstem VerhaltenDIE LINKE rät der Bevölkerung am Parkfriedhof zu selbstbewusstem Verhalten und fordert die Nachbarschaft auf, wachsam zu sein. „Wir haben zwar seit längerem eine stärkere Präsenz der Ordnungskräfte gefordert, es gäbe aber auch dann keine absolute Sicherheit im öffentlichen Raum. „Wichtig ist, dass die Nachbarn des Parks aufmerksam sind und zeigen, dass sie bereit sind, zu helfen. Das schreckt den Täter sicher ab“, so Bezirksvertreter Roland Busche. „Die Aktion „aufmerksamer Nachbar“ hat dazu geführt, dass die Gegend um den Parkfriedhof lediglich im Sommer von Randalieren und betrunkenen Jugendlichen heimgesucht wird. Die Nachbarschaft ist in Parknähe in Ordnung. Hier fällt es noch auf, wenn sich etwas Ungewöhnliches tut“, weiß Busche aus Erfahrung. „Wir raten dazu, dass man jetzt den Park nicht meidet, sondern „offensiv“ nutzt. Wenn sich viele Menschen im Park aufhalten, dann erhöht sich die Sicherheit.“

Bürgerverein und DIE LINKE
auf der Halener Straße
Nach 17 Jahren hat der Kampf des Bürgervereins Haesen und Geerdt endlich Erfolg gehabt.
„Auf Antrag der LINKEN hat die Verwaltung den einstimmigen Beschluss der Bezirksvertretung endlich umgesetzt. Auf der Halener Straße gilt jetzt Tempo 30“, freut sich Bezirksvertreter Roland Busche, der sich beim Bürgerverein für die Anregung zum Antrag bedankt.
„Beharrlichkeit und Mut haben sich endlich durchgesetzt. Es zeigt sich, dass es richtig ist, Anträge nicht dann zurückzuziehen, wenn die Verwaltung dies möchte. Wir haben mit diesem Erfolg bewiesen, dass gemeinsames Handeln von Bürgern und Politik konkrete Veränderungen bewirken kann. Gleichzeitig macht der Erfolg allen Mut, die daran glauben, dass die Bürger und die Politik ihren Stadtteil gestalten und nicht die Verwaltung. Auf diesen Erfolg können wir gemeinsam stolz sein.“
Wichtiger ist aber, dass das Tempo 30 nun auch Kinder und ältere MitbürgerInnen schützt, die ein Recht darauf haben, ungefährdet die Straße überqueren zu können. DIE LINKE und das „Homberger Signal“ kündigen an, dass das Thema für sie aber noch nicht erledigt ist, denn es ist schon interessant zu wissen, warum plötzlich Tempo 30 möglich ist, dies aber vor 2 Wochen noch völlig aussichtslos erschien. „Wir werden in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung fragen, warum man 17 Jahre braucht, um einen effektiven Schutz für unsere Nachbarn durchzusetzen. Welche Sachlage sich jetzt geändert hat und wie es technisch möglich ist, dass Feuerwehr und DVG auf einmal freie Durchfahrt auf der Straße haben. In der Sitzung der Bezirksvertretung v. 21.1.09 war dies Hindernis schier unüberwindlich.“

Die Gelder aus dem Konjunkturpaket müssen auch in den Bezirk kommenDie Verwaltung wird damit beauftragt herauszufinden wie viel Gelder aus dem Konjunkturpaket II in den Bezirk fließen, gleichzeitig soll sie bekanntgeben, welches Verfahren zur Beantragung des Geldes notwendig ist. Dieser Antrag der LINKEN wurde in der Bezirksvertretung einstimmig angenommen.
Offenbar gehen die bürgerlichen Parteien davon aus, dass das Geld von alleine an den linken Niederrhein kommt oder verlassen sich auf Versprechungen, dass die Verteilung gerecht vonstatten gehen wird. Demgegenüber fürchtet DIE LINKE, dass die Gelder des Konjunkturpakets weitestgehend am Bezirk vorbei gehen. Der kleinste Bezirk wird im Rathaus der Stadt gerne übersehen.
Auch die Ratsherren und -frauen der bürgerlichen Parteien waren in den letzten 5 Jahren machtlos, wenn es darum ging, die Interessen der Menschen aus dem Bezirk zu vertreten. Wir freuen uns darum darüber, dass unsere Anträge für die Sanierung der Glückaufhalle, für die Renovierung des KFZ, aber vorrangig für Schulen. Kindergärten und Turnhallen angenommen wurden.
In einer öffentlichen Sondersitzung werden die einzelnen Projekte vorgestellt und damit ein parteiübergreifender Konsens bei der Verteilung der Gelder angestrebt. Auf Betreiben der LINKEN wurde der 12. Februar für die Sitzung festgesetzt, denn das Konjunkturprogramm wirkt nur, wenn es schnell umgesetzt wird.
Neben den von uns favorisierten Objekten gibt es aber sicher noch zahlreiche andere, gerade Ruhrort ist beileibe kein Stadtteil, der keinen Sanierungsbedarf hätte.
Konkret möchte DIE LINKE eine Energieninitiative in Schulen und Kindereinrichtungen anstoßen. Jeder der dort arbeitet weiß, dass dort entweder 3 oder 30 Grad Wärme herrschen. Die Raumtemperatur wird morgens einmal vom Hausmeister zentral eingestellt, auch wenn sich die Wetterlage in den nächsten Stunden völlig verändert. Falls es zu warm wird, machen Schüler oder Lehrer einfach das Fenster auf und lassen die kostbare und teure Energie verpuffen. Durch den Einbau neuer, sich anpassender, energiesparender Heizkörper und Wärmepumpen sowie Wärmedämmung und die Sanierung oftmals völlig maroder Fenster lässt sich eine Menge Energie einsparen. Der Gewinn wäre ein eigenes kleines Konjunkturprogramm für sich. Wenn es dann noch gelänge, das Thema Energie im Unterricht zu verankern, dann hätte die Finanzkrise für unseren Bezirk sogar noch eine gute Seite.
In der letzten Sitzung hat die Bezirksvertretung einen Antrag der LINKEN einstimmig beschlossen, der Tempo 30 auf der Halener Straße vorsieht. Leider setzt die Verwaltung diesen Beschluss einfach nicht um. Mit fadenscheinigen Begründungen wird wohl auf das nächste Todesopfer auf der Straße gewartet, um dann endlich konsequent dem Wunsch nach Sicherheit vornehmlich für Kinder und ältere Leute zu entsprechen.
Insgesamt war diese Sitzung der Bezirksvertretung ein Treffen das in sachlicher und ruhiger Atmosphäre ablief. Negativ ist die Tendenz, dass es fast nach jeder Sitzung eine „interfraktionelles Treffen“ genannte Kungelrunde gibt und somit die Demokratie zunehmend außer Kraft gesetzt wird. So unbestritten sinnvoll die Gespräche zwischen den Bezirksvertretungen und/oder möglichen Investoren sein mögen, so schädlich ist die Zunahme von Tagesordnungspunkten, die außerhalb einer öffentlichen Sitzung schon vorbesprochen werden. DIE LINKE lehnt diese Art von Hinterzimmerpolitik ab und fordert konsequent mehr Demokratie durch direktere Bürgerbeteiligung.

Linke wollen das KFZ und die Kultur in Homberg nicht sterben lassenDIE LINKE und das „Homberger Signal“ wollen die Kultur im KFZ nicht zugunsten der Skulptur an der A42 sterben lassen. "Wenn es stimmt, dass die Kommune 20% der Kosten für das »umgedrehte L« in Baerl zahlen muss, dann wollen wir die gleiche Summe für das Kultur und Freizeit-Zentrum in Homberg haben“, so Bezirksvertreter Roland Busche.
„In der Januarsitzung der Bezirksvertretung werden wir entsprechende Initiativen ergreifen. Falls aber nur für ein Projekt Geld da sein sollte, dann sind unsere Prioritäten klar. Zuerst das KFZ und dann die Skulptur. Das KFZ ist Teil unseres Plans die Innenstadt von Homberg zu erneuern, es liegt zentral und sollte noch viel mehr der Öffentlichkeit als Treffpunkt dienen.
Wir spielen die Kultur nicht gegeneinander aus, Kultur sollte zunächst jedoch den BürgerInnen unseres Bezirks dienen und nicht Autofahrern, die mit mehr als 100 Kilometern an Baerl vorbeifahren. DIE LINKE ist grundsätzlich für das Projekt "Parkautobahn", wir sehen nur derzeit dringendere Probleme als die Verschönerung der Autobahn.“

Hochheide geht einen schweren GangZur Eröffnung eines weiteren Internetcafés auf der Moerser Straße nimmt Roland Busche, Bezirksvertreter der LINKEN Stellung: „Die Moerser Straße in Hochheide wird immer mehr zum Treffpunkt für Spieler. Nachdem der Bettenladen geschlossen hat, ist schnell das nächste Internetcafé mit Wettbüro dort eingezogen. Die Abgeordneten der bürgerlichen Parteien im Rat und die Verwaltung schauen tatenlos zu, wie die Moerser Straße weiter verkommt.
Wenn man gegen die Anhäufung von jugendgefährdenden Stätten nichts unternehmen kann, dann ist das ganze System falsch. Wir wollen bestimmen, wie wir unsere Stadtteile neu aufstellen; leider hat die Stadt unseren Antrag auf Ortssatzung nicht ernsthaft behandelt und sich auf die Gewerbefreiheit zurückgezogen. Nachdem das Ordnungsamt offenbar auch nicht kontrolliert wer in diese Läden geht, scheint die Verwaltung Hochheide aufgegeben zu haben. DIE LINKE fordert weiterhin ein Mitspracherecht für Neuansiedlungen im Bezirk. Wenn man verhindern kann, dass sich das Rotlichtmilieu überall breitmacht, dann geht das auch mit Läden, die kaum besser sind. Im Januar wird DIE LINKE dies noch mal thematisieren, da am 7. Juni Kommunal-Wahl ist, wird plötzlich vielmehr möglich sein.“

DIE LINKE fordert dazu auf die Bezirksvertretersitzung am 4.12. zu „schwänzen“„Wir lassen uns nicht vorführen“, so Roland Busche (DIE LINKE) zu den Plänen, das Seniorenheim an der Zechenstraße in einer eigens dafür einberufenen Sitzung der Bezirksvertretung „durchpeitschen“ zu wollen. Wir haben uns entschlossen an dieser Sitzung nicht teilzunehmen und fordern die anderen Parteien auf, dieses auch nicht zu tun.
„Ob wir dort hingehen oder nicht, das ändert nichts daran, dass das Projekt genehmigt wird. Ein Parlament zum Abnicken wollen wir nie mehr haben“, so DIE LINKE.
Busche führt aus: „Mit dieser Sitzung werden lediglich private Vorhaben bedient, die nicht im Interesse der Allgemeinheit sind. Alle Mandatsträger haben aber geschworen zum Nutzen des Stadtbezirks und seiner Bürger zu handeln. Wir wollen diesen Bau nicht, und haben dies dem Investor in verschiedenen Gesprächen auch mitgeteilt. Wenn er seine Interessen hier durchsetzen möchte, dann mag er dazu in der Lage sein, nur DIE LINKE wird ihm dabei nicht helfen. Ich gehe lieber meine Kinder in der Schule unterrichten, als erneut die Machtlosigkeit der Demokratie vorgeführt zu bekommen. Es liegt nicht in der Hand der LINKEN, die Gemeindeordnung dahingehend zu ändern, dass wir nur dann entscheiden, wenn wir auch zu entscheiden haben. Wir erwarten daher vom Gesetzgeber, dass er dies tut. Die Demokratie/Bezirksvertretung darf sich nicht ein zweites Mal als Quasselbude verhöhnen lassen.“

Hochheides NiedergangDIE LINKE im Bezirk sieht den Niedergang von Hochheide als Ergebnis verfehlter Politik von SPD; CDU; FDP; GRÜNE und der Verwaltung. "Der Forschungsbericht überrascht uns nicht“, so Roland Busche der DIE LINKE in der Bezirksvertretung vertritt.
Busche weiter: „Alle demographischen Fakten sind seit langem bekannt. Wir fordern die bürgerlichen Parteien und die Bezirksverwaltung seit 5 Jahren auf, diese zur Kenntnis zu nehmen und darauf zu reagieren. DIE LINKE und das „Homberger Signal“ sehen umso mehr dringenden Handlungsbedarf im Hochhausgebiet Ottostraße. Für unseren Antrag die Ruine an der Ottostraße Häuser anzukaufen und abzureißen mussten wir uns von SPD und CDU beschimpfen lassen. Es zeigt sich spätestens jetzt, dass alle privaten Initiativen dieses Gebiet zu sanieren gescheitert sind. Es gibt weder einen Bedarf für mehrere hundert Wohnungen an der Hanielstraße noch ist es sinnvoll, ein Hochhaus mit Wohnungen zu Quadratmeterpreisen auf Basis des Hartz IV-Unterkunfts-Satzes neu einzurichten. Es gibt ausreichend Wohnraum in Hochheide, das Überangebot führt zum Verfall des Eigentums unserer Mitbürger.“
„Die Parteien in der Bezirksvertretung tragen mit ihrer Politik zum Niedergang bei“, so DIE LINKE. „Es ist völlig unverständlich warum die CDU/ GRÜNE Ratsleute aus Homberg, Ruhrort und Baerl Städtebauförderungsmittel abgelehnt haben. Gelder für den Stadtumbau West sind für Hochheide trotz unseres Appells nicht beantragt worden, man favorisierte die Gebiete nordöstlich des Rheins. DIE LINKE hat zahlreiche Anfragen und Anträge gestellt, die sich mit der Bevölkerungs-entwicklung beschäftigen. Insbesondere die großen Parteien und die Bezirksverwaltung bezichtigten uns der Panikmache und behaupten wir legten falsche Zahlen vor. Ein sofortiges Umdenken ist dringender denn je notwendig. Für das Gebiet Ottostraße fordern wir nach Ankauf und Abriss der Ruine einen geänderten Bebauungsplan und werden einen entsprechenden Antrag vorlegen. Uns schwebt vor, dieses gesamte Gebiet vorläufig nicht zu bebauen. Wir möchten zusätzlich die Polizeiwache auf den Marktplatz in Hochheide verlegen, um ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit auch in den Abendstunden zu schaffen, dazu bedarf es aber regelmäßiger Kontrollen von Ordnungsamt, Polizei sowie genauer Überprüfung von Internetcafés und Spielhallen. Das wichtigste sind für uns aber Arbeitsplätze, es grenzt an Arbeitsverweigerung, wenn Bezirksamtschef Scherhag behauptete er wüsste nichts davon, dass Glunz geschlossen würde, und der SPD Dezernent Dressler die Beschäftigten im Werk verhöhnt, wenn er fordert, dass Glunz "weg müsse".“

Keine einzige Kontrolle in den Hochheider Internetcafés?DIE LINKE im Bezirk fürchtet, dass es keine regelmäßigen Kontrollen des „Sonderaußendienstes“ (SAD) des Ord-nungsamtes in den örtlichen Internetcafés gibt. „Wir haben eine detaillierte Liste der Kontrollen des Dienstes in den letzten 6 Monaten für Hochheide angefordert, leider ist die Verwaltung nicht in der Lage auch nur einen einzigen Besuch konkret nachzuweisen“, zeigt sich Bezirksvertreter Roland Busche empört.
Busche erläutert: „Wir wurden damit vertröstet, dass es stadtweit rund 50 Kontrollen gegeben habe. Bei schätzungsweise mehreren hundert Internetcafés bleibt für Hochheide nicht viel an Präsenz übrig. Den Beleg eines Besuches in Hochheide könne die Verwaltung aus verschiedenen Gründen nicht vorlegen, so die Auskunft der Verwaltung. Ebenso wenig war die Verwaltung bereit, uns über etwaige Vorkommnisse Bericht zu erstatten.
Unsere Forderung nach Überprüfung des Jugendschutzes hat die Stadt ebenfalls nicht ausgeführt, denn Internetcafés könnten unter Umständen genehmigungspflichtige Spielhallen seien, wenn sie entsprechende Vorrichtungen bereithalten. Jeder der sich in der Ladenstadt aufhält sieht, dass die Jugendlichen Besucher der Cafés weitestgehend unkontrollierten Zugang haben, die meisten Cafés haben nicht einmal einen Hinweis auf Jugendschutzbestimmungen ausgehängt. In sozialen Brennpunkten wie dem Hochhausgebiet bedarf es aber besonderer Kontrolle, gerade in den Abendstunden, das schützt die Jugendlichen und die Menschen, die dort leben und arbeiten.“

Tristesse vertreiben – Bürgerrathaus erhalten„Mit den Aussagen von IMD-Chef Rohde zur Zukunft des Homberger Rathauses können DIE LINKE und das „Homberger Signal“ gut leben“, so Bezirksvertreter Roland Busche, der an einem interfraktionellen Treffen zur Zukunft des Bismarckplatzes teilnahm.
„Aus Gründen des Datenschutzes dürfen wir über den Inhalt nichts sagen, nur soviel, wir haben uns über den Inhalt gefreut.
Unser Konzept für Homberg belebt die Ortsmitte ohne Bürgereigentum verkaufen zu müssen.
Wir möchten den Bismarckplatz beleben, indem wir einen täglichen Markt unter den Arkaden des Bismarckplatzes einrichten, dann wird sich das Problem der Nahversorgung erledigt haben“, kündigt DIE LINKE an, die einen Verkauf des Rathauses und die Anmietung von Räumen für die Bezirksangelegenheiten strikt ablehnt.
Busche führt aus: „Die leerstehenden Räume im Rathaus sollten für Gruppen, Initiativen und Vereine geöffnet werden, so wird der Bismarckplatz auch am Abend belebt und es lohnt sich für Restaurants, Cafés und andere Gaststätten, sich auf und am Platz zu engagieren. Zusätzlich kann man den Bismarckplatz zu einer parkähnlichen Anlage gestalten, sodass er wieder die Bedeutung der Ortsmitte, wie zu Anfang des 20. Jahrhunderts, erhält. Durch eine Ortssatzung versuchen wir nur Gewerbe anzulocken, das sich in das Umfeld integriert, das heißt konkret – wir wollen keine 1-Euro-Läden, keine Spielhallen und keine Internetcafés am und in der Nähe des runderneuerten Platzes.
Unsere Ideen sind möglich, ohne das Rathaus zu verkaufen und das kostbare Grundstück zu privatisieren. Es ist die Politik der bürgerlichen Parteien, denen zur Belebung des Platzes nur Konsum einfällt. Homberg ist kein sozialer Brennpunkt, auf der Moerser Straße sieht es zum Teil nur so aus. Nichts würde sich ändern, wenn man die Gestaltungsmöglichkeiten einem privaten Investor überlassen würde, aber alles wäre verloren, wenn das schlichte Konzept aufgeht, den Bismarckplatz in eine Shopping-Mall wie am Hochemmericher Markt zu verwandeln; dies würde auch den noch vorhandenen Einzelhandel massiv schädigen.“
Schulbedarfspaket der Bundesregierung
im Schulausschuss machen
DIE LINKE will das Schulbedarfspaket der Bundesregierung im nächsten Schulausschuss diskutieren und unterstützt den Vorstoß der Stadtschul-pflegschaft zu diesem Thema.
„Wenn es der Politik in Duisburg wichtig ist, dass Bildungschancen nicht vom Geldbeutel abhängig sind, dann reichen 100 Euro für die gesamte Schulaus-stattung nicht aus“, so Roland Busche, der DIE LINKE im Schulausschuss vertritt. „Wir haben darum einen Antrag zur Übernahme der Schulbuchkosten im Rahmen der Haushaltsberatungen durch die Stadt gestellt.
Natürlich erwarten wir, dass die Gelder auch für die Oberstufe gezahlt werden, so Busche, der hier einen Hauptkritikpunkt des Schulbedarfspakets sieht. Gerade in den Klassen 10-13 steigen die Ausgaben für Bildung noch einmal deutlich an. Wenn die Stadt und der Bund hier die Unterstützung versagen, dann stellt sich die Frage, ob es wirklich gewollt ist, dass auch Kinder aus bildungsfernen Schichten Abitur machen und studieren können.“


DIE LINKE: Dressler provoziert die Bürger
Mit Empörung und Unverständnis haben DIE LINKE und das "Homberger Signal" die Äußerungen des Beigeordneten Dressler zur Zukunft von Glunz/Hornitex zur Kenntnis genommen.
„Die Äußerung „Hornitex muss weg“ ist für 150 Menschen aus unserem Bezirk ein Schlag ins Gesicht und ein weiterer Beweis für das wahre Gesicht der Sozialdemokratie“, so Bezirksvertreter Roland Busche. „Wir kämpfen für die Arbeitsplätze und die Zukunft der Menschen, die um ihre Existenz bangen“, betonen die Linken.
„Wenn die Alternative zu Hornitex Hartz IV bedeutet, dann ist für uns die Entscheidung klar. Für uns ist jeder Arbeitsplatz wichtig und Grundlage für die Entwicklung unseres Bezirks. Wir fordern vehement eine klare Stellungnahme der Verwaltung zur Zukunft des Werkes, gleichzeitig sollte die Wirtschaftsförderung der Stadt endlich mal tätig werden und sich um etwaige Ersatzarbeitsplätze kümmern. Dressler empfiehlt Altenheime als Stadtentwicklungsmaßnahmen. Wenn Dressler statt Schulen Altersheime für den Duisburger Westen propagiert, dann zweifeln wir an seinem Verstand.
Wir bedauern, dass die Bezirksvertretung mit den Stimmen der SPD die Darlegung der Dresslerschen Zukunftsvisionen für den Duisburger Westen abgelehnt hat. Damit haben sich beide, der Beigeordnete und die SPD, als ernstzunehmender Gesprächspartner verabschiedet. Herrn Dressler und die SPD kann man nur noch zur Kenntnis aber nicht mehr ernst nehmen.“

DIE LINKE unterstützt Bürgerverein –
DIE LINKE im Bezirk wird zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung einen Antrag einbringen, der für die Halener Straße eine Temporeduzierung auf 30 km/h festlegt. „Wir kommen damit zahlreichen Beschwerden aus der Bürgerschaft nach, die diese Forderung, nach einem tödlichen Unfall, erneut vehement an die Politik herangetragen haben“, so Bezirksvertreter Roland Busche.
„Gleichzeitig wollen wir damit aber auch den Realitäten Rechnung tragen, denn diese Straße wird von den Anwohnern, von den Schulkindern, von den Radfahrern als das genutzt, was sie ist, eine Straße in einem bereits temporeduzierten Wohngebiet. DIE LINKE hofft, dass sich auch die anderen Parteien dem Vorstoß anschließen.“

DIE LINKE fürchtet Abriss des Atelierhauses in BaerlWie DIE LINKE aus Verwaltungskreisen erfuhr, plant die Stadt das gerade unter Denkmalschutz gestellte Atelierhaus in Baerl abzureißen. „Das wäre ein Skandal, denn es gibt für dieses Vorhaben keine Mehrheit in der Bezirksvertretung“, so Roland Busche, der gleichzeitig den Wert des Gebäudes für die Menschen in Baerl betont.
„Die Aktivitäten der Künstler bilden gemeinsam mit dem dörflichen Rahmen des Ortes einen Höhepunkt im Kulturleben der Stadt. Da wir Genaueres erfahren möchten, werden wir einen Sachstandsbericht über geplante Abrisspläne bzw. den Erhalt des Denkmals (Atelierhaus Baerl, Schulstr. 64) beantragen“, so DIE LINKE.
Verwaltung hat kein Interesse an Hochheide
Auf Antrag von DIE LINKE hat die Bezirksvertretung darum gebeten einen Fotowettbewerb für den schönsten Platz in Hochheide durchführen zu lassen. „Die Ablehnung dieser Bitte durch „Duisburg Marketing“ zeigt die Bedeutung, die unser Bezirk für die Stadt Duisburg hat. „Duisburg Marketing behauptet für den Duisburger Westen nicht zuständig zu sein und verweist auf ein ähnliches Ereignis im Jahre 2005 für Gesamt-Duisburg“, so Bezirksvertreter Roland Busche (DIE LINKE).
„Seit wann gehören Hochheide, Homberg, Baerl und Ruhrort nicht mehr zu Duisburg, wer sagt, dass Imageförderung lediglich in der Innenstadt stattfinden kann?“, empören sich DIE LINKE und das „Homberger Signal“.
(Foto: Rainer Grün)
„Offenbar benötigt Hochheide keine Kampagne, die auch gute Seiten des Ortsteils zeigt, offenbar ist der Wegzug von mehr als 400 Personen aus unserem Bezirk kein Grund sich zwischen Bismarckplatz und Moerser Stadtgrenze zu engagieren. Wir haben die Befürchtung, dass die Verwaltung gar nicht weiß, was sie mit den Gebieten linksrheinisch anfangen soll.“
Die Stadterneuerungsprogramme, die zum größten Teil aus Bundes- und Landesmitteln gespeist werden, sehen diverse Handlungsfelder für Stadtteile wie Bruckhausen, Marxloh, Hochfeld und Beeck vor.

DIE LINKE beantragte, ohne Änderung der Prioritäten auch die Stadtteile Hochheide, Hüttenheim und Wanheim in den Antrag aufzunehmen, soweit gezielte Hilfen mit kleinen Beträgen gehen. Nach Intervention des Beigeordneten Dressler, dass weitere Maßnahmen nicht finanzierbar seien, wurde der Ergänzungsantrag der LINKEN - trotz Zustimmung durch SPD und Fraktionslose - abgelehnt.

Eklat im Schulausschuss
Verwaltung verweigert bedürftigen Kindern kostenloses Mittagessen
Roland Busche, für die LINKE im Schulausschuss zu den Widersprüchen des Schuldezernenten Janssen:
„In der letzten Sitzung des Schulausschusses kam es zu einem Eklat. Auf Anfrage und Antrag der Fraktion DIE LINKE musste die Verwaltung einräumen, dass es kein kostenloses Mittagessen für Kinder in Ganztagsschulen geben wird. Das widerspricht der Aussage von Schuldezernent Janssen, der die kostenlose Speisung in der letzten Ratssitzung bestätigt hatte. Herr Janssen behauptete anschließend, dies nie gesagt zu haben und wurde von Ratsfrau Diesterhöft an seine Einlassungen erinnert, die auch im Ratsprotokoll nachzulesen sind.
Wörtlich wird Janssen dort zitiert, „dass es die empfohlene Einkommensgrenze von bis zu 24.000,00 Euro ermögliche, alle Hartz-IV-Empfänger zu berücksichtigen und somit von einer Beteiligung an der Bezahlung von Essen zu befreien.“
Zuvor versuchte das Schulverwaltungsamt den Schulausschuss zu täuschen. Auf Anfrage der LINKEN wurde berichtet, dass die Mitteilung über die kostenfreie Mahlzeit bereits an die Eltern verschickt sei. Dies ist natürlich nicht möglich, wenn es kein kostenloses Mittagessen gibt, folgert DIE LINKE. Dass die Benachrichtigung sich auf einen Elterneigenanteil von jährlich 200 Euro beläuft, musste das Schulverwaltungsamt anschließend in der hitzigen Diskussion einräumen. Das Schulverwaltungsamt konnte diese Falschauskunft nicht erklären und erläuterte das Verhalten auch auf Nachfrage nicht. Nach dem Desaster für die Verantwortlichen bei der Stadt fordert DIE LINKE gemäß der Härtefallregelung ein kostenloses Mittag-essen für Kinder bereitzustellen, deren Eltern weniger als 24.000 Euro im Jahr verdienen. „Gleichzeitig erwarten wir Auskunft darüber, warum Herr Janssen dem Schulausschuss offensichtlich die Unwahrheit gesagt hat. Vielleicht hat er aber auch im Rat nicht gewusst, wovon gerade die Rede ist. Aufgrund der Zusagen des Beigeordneten Janssen sind nämlich unsere Anträge auf kostenloses Mittagessen zurückgezogen worden. Der Schaden für die betroffenen Eltern, aber auch für die Glaubwürdigkeit der Verwaltung, ist immens.“
Brandt und Dressler widersprechen sich zur Stadtteilentwicklung
Dressler soll in der Bezirksvertretung Stellung nehmen
DIE LINKE im Bezirk fordert von der SPD ein klares Bekenntnis zur Bezirksentwicklung in Homberg und Hochheide und will Herrn Dressler in die Bezirksvertretung einladen.
„Während Herr Dressler beschlossene Anträge für einen Bezirksentwicklungsplan verschleppt, macht OB Kandidat Brandt mit großen Versprechungen ungeniert Wahlkampf.
Während Herr Dressler verkündet, dass die Stadtteile der Ort für Experimente von Spekulanten sein sollten, kündigt sein Parteigenosse Brandt »blühende Wiesen« für unseren Bezirk an“, so Bezirksvertreter Roland Busche.
„Wir wollen Herrn Dressler in der Bezirksvertretung Gelegenheit geben zu seinen Äußerungen Stellung zu nehmen“, so das Bündnis aus DIE LINKE und „Homberger Signal“.
„Herrn Brandt laden wir nicht ein, denn das Problem der Sozialdemokratie besteht darin, dass sie nur gut in Ankündigungen ist, in der Realität ihre Politik aber ganz anders aussieht.
Die SPD hat die Situation in Homberg und Hochheide 5 Jahre schöngeredet. Die verheerenden Folgen der Ankoppelung Hombergs an Duisburg sind in der SPD Regierungszeit entstanden; und die „Weißen Riesen“ sind Produkt der SPD Politik.
Wenn Herr Brandt jetzt die Not der Stadtteile entdecken sollte, dann entdeckt er das Werk seiner eigenen Misswirtschaft. Der Stadtteil Homberg benötigt Taten und keine Ankündigungen im Bierzelt.
Wir fordern die SPD auf, endlich damit aufzuhören, den Bauplatz Haesen und das Homberger Rathaus ortsfremden Spekulanten anzudienen, denn nur dann hätte Herr Brandt, wenn er wollte, vielleicht die Möglichkeit die Situation im Stadtteil zu verbessern und die »Massenflucht« zustoppen.“
Linke diskutieren zur Stadtteilentwicklung,
Schulen und dem Üttelsheimer See
DIE LINKE, Ortsverband Homberg/Ruhrort/Baerl und das „Homberger Signal“ laden am
20. Aug. 08, 19 Uhr – Gaststätte „Hochheider Hof“, Moerser Str. 215, Hochheide
zur öffentlichen August-Versammlung und zur Sprechstunde des Bezirksvertreters ein.
„Wir werden in der nächsten Bezirksvertretungs-Sitzung einen Antrag stellen, den Beigeordneten Dressler zu seinen Äußerungen zur Stadtteilentwicklung einzuladen“, kündigt Bezirksvertreter Roland Busche an.
„Im Gegensatz zu Dr. Dressler, der Homberg und Hochheide offenbar an Spekulanten verkaufen möchte, haben wir andere Ideen, die in den letzten Monaten zu zahlreichen Gesprächen mit der Bürgerschaft genutzt wurden. Wir halten die Frage nach der Zukunft von Homberg und Ruhrort für ein Kernthema der zukünftigen politischen Auseinandersetzung. DIE LINKE und das „Homberger Signal“ arbeiten an konkreten Alternativen, die sich nicht in Rathausverkäufen erschöpfen.
Ein weiteres Thema wird die Situation unserer Kinder nach Beginn des neuen Schuljahres sein. Schulen und SchülerInnen vor Ort benötigen unsere Unterstützung, darüber wollen wir gemeinsam beraten. Die Zukunft des Wasserspielplatzes am Üttelsheimer See hat die BürgerInnen in den Sommerferien beschäftigt, gemeinsam mit NachbarInnen des Sees möchten wir Aktionen vorstellen, um den Wasserspielplatz zu erhalten.“
SPD heuchelt bei Schulbuchfonds und Mittagessen
DIE LINKE kündigt Schulinitiative für Kommune, Land und Bund an
„Für DIE LINKE sind die Forderungen der SPD bei Mittagessen und Schulbüchern „reine Heuchelei“. Das nicht alle Kinder in Duisburg ein Schulbuch bekommen ist eine unmittelbare Folge der Hartz-IV-Gesetze, deren Auswirkungen die SPD auch in Duisburg zu verantworten hat“, so Roland Busche, der DIE LINKE im Schulausschuss der Stadt Duisburg vertritt. „Das warme Mittagessen für Kinder an Ganztagsschulen haben Rat und Schulausschuss auf Antrag der LINKEN soeben erst beschlossen. Wir müssten im Schulausschuss nicht um jeden Stuhl, um jedes Stück Kreide und um jedes Schulbuch kämpfen, wenn die SPD gemeinsam mit uns die Hartz-IV-Gesetze abschaffen würde. Unsinnige Kopfgeburten wie die Bildungsregion Duisburg verhindern konkrete Hilfen für die, die wirklicher Solidarität bedürfen. Die SPD gibt den Konservativen von CDU und Grünen jede Chance die vermeintlich leeren Kassen zu beklagen. Die schlimme Situation für unsere Schülerinnen und Schüler ist jedoch auch Folge der 56jährigen SPD-Herrschaft in Duisburg.“
„Die Auswirkungen der Hartz-Gesetze beklagen und sich auf anderer Ebene vehement für sie einzusetzen ist unerträglich. Wir vermissen die konkrete Aktion der Duisburger Landtags- und Bundestagsabgeordneten zur Abschaffung des Armutsgesetzes. So ist die SPD nur Forderungsweltmeister. Vielleicht versucht die SPD ihren Namen von Hartz IV zu trennen, dabei sind SPD und Kinderarmut nur zwei Seiten einer Medaille. Beide stehen für die Verarmung immer größerer Bevölkerungsschichten in Duisburg. DIE LINKE fordert eine Bildungsoffensive unter Beteiligung von Land und Bund, dafür werden wir im Schulausschuss eine entsprechende Initiative starten, dann muss die SPD Farbe bekennen.“
Verwaltung brauchte Druck von links für die Skaterbahn
SPD hat die Öffnung verzögert – noch ist die Bahn nicht geöffnet
Mit Genugtuung haben DIE LINKE und das „Homberger Signal“ die endlich erfolgte Genehmigung für die Lärmschutzwand zur Kenntnis genommen.
„Das Wichtigste bleibt aber die sofortige Öffnung der Bahn unter Berücksichtigung des Lärmschutzes. Erst wenn die Bahn endlich wieder geöffnet ist und die Lärmbelästigung im Normbereich liegt, ist das Thema hoffentlich vom Tisch“, so Roland Busche.
Ortsverbandssprecherin Margret Fink ergänzt: „Wir fühlen uns in unserer Strategie einen Eilantrag zu stellen vollauf bestätigt, denn offenbar hat die Verzögerungstaktik von SPD und der Verwaltung dann ein jähes Endes gefunden, als wir mit massivem Druck die Entwicklung beschleunigten.
Besonders verwerflich ist das Spiel der SPD. Die Partei hat sich geweigert, für die Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens tätig zu werden. Wie uns aus Verwaltungskreisen mitgeteilt wurde, forderte SPD-Fraktionsvorsitzender Grindberg seine Partei auf, »den Aktionismus von Herrn Busche ins Leere laufen zu lassen«. Unsere Bitte – übrigens an alle Parteien –, den Eilantrag auf Öffnung zu unterstützen, als Aktionismus zu bezeichnen, ist kinderfeindlich und unerträglich.
Zumindest hat der vermeintliche „Aktionismus“ des Herrn Busche bewirkt, dass Herr Grindberg, die SPD sowie die Verwaltung aus ihrer Lethargie erwacht sind. Offenbar muss die SPD noch ein paar Wahlen und Hunderte von Mitgliedern verlieren, um eine ehrliche, den Bürgern dienende Politik zu machen.
Verwaltung und SPD wollten sich keine Blöße geben, indem DIE LINKE und die BürgerInnen des „Homberger Signals“ sie daran erinnerten, das gültige Beschlüsse auch dann umgehend umzusetzen sind, wenn die Initiative von den Linken ausgeht. Schade, dass es solcher Aufforderungen von uns bedarf, das Recht der Jugend auf Freizeitmöglichkeiten durchzusetzen.“
LINKE wollen Eilantrag/Dringlichkeitsbeschluss zur Öffnung der Skaterbahn
Gemeinsames Vorgehen aller Parteien wird angestrebt
DIE LINKE in Homberg hat die anderen Parteien gebeten, gemeinsam einen Eilantrag zwecks Dringlichkeitsbeschlusses zur Öffnung der Skaterbahn zu stellen.
„Da wir noch keine Fraktion sind, können wir den Antrag nicht alleine stellen und haben deshalb mit den anderen Parteien Kontakt aufgenommen“, teilt Sprecherin Margret Fink mit.
„Im Kern geht es um die Demontage des lärmintensiven Skates-Elements, dieses soll entfernt werden, um so die Bahn sofort wieder öffnen zu können. Im Interesse der Kinder und Jugendlichen muss die Bahn in den Sommerferien unbedingt bespielbar sein. Im Interesse der Anwohner liegt es aber auch, dass dies keine größere Lärmbelästigung mit sich bringt, als lt. Lärmschutzgutachten erlaubt ist.
Mit diesem Kompromissvorschlag hoffen wir, dass alle Parteien in der Bezirksvertretung unseren Antrag für die Kinder in Homberg unterstützen.“


Wo bleibt die Hoffnung für Hochheide
– Geschäfte schließen reihenweise
LINKE fordern endlich einen Bezirksentwicklungsplan
DIE LINKE im Bezirk sorgt sich um die Zukunft von Hochheide und fordert einen Sofort-Plan plus Stadtteilentwicklungskonzept. Die Citibank ist nach Moers gegangen, der neueröffnete Imbiss in der Ladenstadt hat ebenso bereits wieder geschlossen. Rund um den Marktplatz in Hochheide sieht man kaum noch geöffnete Geschäfte. Viele dieser Unternehmen machen kurz hinter der Stadtgrenze in Moers wieder auf, so öffneten der türkische Friseurladen, das Werbegeschäft und die Citybank nur wenige Kilometer mit neuen Angeboten.
„Die Untätigkeit, vielleicht aber auch Ratlosigkeit der Verwaltung ist kaum mehr erträglich, so wurde auf eine Anfrage der LINKEN nach dem Nachmieter der Citibank lediglich mit einem „unbekannt“ geantwortet.
DIE LINKE hat bereits vor knapp 2 Jahren einen Bezirksentwicklungsplan in der Bezirksvertretung beschließen lassen. Seitdem preist sich die Stadt Duisburg lediglich mit schicken neuen Projekten in der Innenstadt.
Während in Moers die Diskussionen über die Zukunft der Stadt hohe Wellen schlagen, schaut bei uns die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den großen Parteien konzept- und tatenlos zu, wie Hochheide stirbt und immer mehr zur „lost City“ verkommt.
Wir werden einen Sofort-Plan in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung fordern; und wir erwarten, dass gültige Beschlüsse endlich umgesetzt werden. Hochheide braucht Hilfe und zwar sofort.“

Die Hartnäckigkeit der LINKEN zahlt sich aus – für die Kinder
Nicht locker gelassen hat der Vertreter der Fraktion DIE LINKE Roland Busche im Schulausschuss, damit Kinder von Beziehern von Hartz IV kostenlos ein Mittagessen bekommen.
„Über mehrere Monate haben wir das Thema immer wieder auf die Tagesordnung gebracht und der Verwaltung entsprechende Erlasse zur Verfügung gestellt, damit Kinder bedürftiger Familien am Programm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ kostenlos teilnehmen können“, so Roland Busche. Die endgültige Bestätigung erfolgte in der Sitzung des Rates vom 16. Juni, als Ratsfrau Brigitte Diesterhöft forderte, nicht nur festzulegen, welche Kinder unter eine Härtefallregelung fallen, sondern auch, dass die Teilnahme am Mittagessen für Kinder aus Familien unter 24.000 EUR Jahreseinkommen kostenlos ist. Der zuständige Dezernent Janssen bestätigte dies ausdrücklich.
Die Fraktion DIE LINKE ist froh – für die Kinder!
Wir werden sorgsam darauf achten, ob die Maßnahme auch umgesetzt wird.

Skaterbahn in Hochheide
LINKE fordern Beseitigung des Lärmelements um die Skaterbahn sofort zu öffnen
Damit die Skaterbahn umgehend geöffnet werden kann, fordert DIE LINKE die Entfernung des Elements, dass für die Überschreitung des Lärmrichtwertes verantwortlich ist.
„Die Entfernung dauert nur wenige Stunden, dann stimmt das Gutachten und der Lärm ist gleichzeitig im Normbereich“, so Bezirksvertreter Roland Busche.
Busche weiter: „Es hört sich etwas skurril an, aber wenn ein Element fehlt, dass nicht geprüft worden ist, dann ist das Gutachten in Ordnung. Für uns ist dies eine Möglichkeit den Interessen der Jugendlichen entgegenzukommen und die Lärmschutzgesetze einzuhalten.“
„Es mag ja sein, dass Genehmigungsvorschriften einige Zeit brauchen, es kann aber nicht sein, dass diese Vorschriften zur Dauerblockade dringend benötigter Einrichtungen führen“, so Ortsverbandssprecherin Margret Fink. „Wir fühlen uns in unserer Politik bestätigt, denn eine seriöse Planung hätte das Chaos um die Bahn verhindert und den Jugendlichen mitten im Sommer eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglicht, stattdessen ging es einigen Politikern eher darum in der Presse zu erscheinen, jetzt rächt sich diese Politik, und schadet unseren Kindern.
Kurze Zeit später hätte die Bahn auch noch eröffnet werden können, dann wären die notwendigen Vorkehrungen getroffen worden und die Jugendlichen könnten heute die Bahn nutzen. Gleichzeitig fürchten wir, dass mit dem Bau der Lärmschutzwand das »Theater« um den Betrieb der Bahn nicht beendet sein wird, denn noch hat niemand das neue Lärmschutzgutachten gesehen.“
„Wir wissen z. B. gar nicht, ob die Lärmschutzwand überhaupt die Lärmwerte senkt, oder ob nicht ganz andere Aktivitäten sinnvoll wären, leider hat die SPD in der Sitzung der Bezirksvertretung diese umfassende Herangehensweise abgelehnt. DIE LINKE kündigt an, für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung das Gutachten anzufordern; bis dahin könnte es für die Jugendlichen aber zu spät sein, um skaten zu können“, fürchtet Busche.

Linke fordern sofortigen Bau der Lärmschutzwand an der Skaterbahn
„Man sollte eine Untätigkeitsklage erwägen“, so Bezirksvertreter Roland Busche. „Es gibt keinen Grund mit dem Bau nicht sofort zu beginnen und den Jugendlichen endlich wieder den Gebrauch der Bahn zu ermöglichen. Die Verwaltung muss sich den Vorwurf der „Kinderunfreundlichkeit“ gefallen lassen, wenn sie die Bahn solange schließt, bis das Wetter wieder schlechter wird. Stillstand nützt niemandem. Es hat 14 Jahre gedauert bis die Skaterbahn mit unserer Hilfe gebaut wurde, offenbar war das für die Verwaltung nicht lang genug um mit dieses Projekt endlich zu vollenden.“
Unsere insgesamt 10 Anträge, bzw. Anfragen bildeten bei 36 Tagesordnungspunkten das inhaltliche Rückgrat der Sitzung der Bezirksvertretung Homberg/ Ruhrort/ Baerl am 15.5.2008.
Internetcafé an den Weißen Riesen - Bezirksentwicklung
Auch wenn die bürgerlichen Medien sich auf die Belastung mit Feinstaub konzentrieren werden, so zeigt sich doch, dass DIE LINKE zwischenzeitlich in der Lage ist, Themen zu setzen. Kernpunkte unserer Parlamentsaktivitäten waren die Situation um das neue Internetcafé im Hochhausviertel Ottostraße und die Lärmbelastung an der Skaterbahn. Uns ist es gelungen, eine Ortssatzung für Hochheide ins Gespräch zu bringen.
Einstimmig wurden unsere Anträge angenommen, u.a. soll die Verwaltung die Möglichkeit einer Ortssatzung prüfen. Dieses Instrument dient der politischen Steuerung und hilft Ansiedlungen zu verhindern oder zu befördern. In unserem Fall möchten wir keine weiteren Internetcafés und Spielhallen in sozial gefährdetem Gebiet (Weiße Riesen). Gleichzeitig prüft die Verwaltung, ob Internetcafés einer speziellen Genehmigung bedürfen, da sie laut geltender Rechtsprechung als „Spielhallen“ zu werten sind. Damit hätte die Politik oder auch die Verwaltung ein Mittel um örtliche Entwicklungen zu steuern. Hier gilt unser Dank der guten Zusammenarbeit mit den GenossInnen aus dem Stadtentwicklungsausschuss, die die Möglichkeit der Ortssatzung noch einmal rechtlich abgeklopft hatten. Es gibt also Möglichkeiten Stadtentwicklungen zu steuern, man muss es nur wollen.
Skaterbahn
Auf unseren Antrag hin musste die Verwaltung das Lärmschutzgutachten für die Skaterbahn überarbeiten, da wir offensichtliche Fehler entdeckt hatten. Dieses Gutachten ist zwischenzeitlich offenbar geändert worden, ohne dass es vorgelegt wurde. Ein Ergebnis ist die Aufstellung einer Lärmschutzwand. Wir halten dies zum einen für einen großen Erfolg unserer Arbeit, die immer wieder deutlich machte, dass wir für die Skaterbahn, aber auch für die Interessen der AnwohnerInnen eintreten. Die SPD war sehr kleinlaut und hat gegen unseren Vorwurf, sie würde reine Klientelpolitik betreiben nicht einmal protestiert.
Trotzdem, unser Antrag auf Erstellung eines LärmschutzKONZEPTES geht über eine Lärmschutzwand hinaus. Mit 9:6 Stimmen verlor die SPD diesen Machtkampf. Mit uns stimmten CDU, FDP und Grüne. Gegen uns die KUR mit der SPD. Die SPD hielt den Antrag für überflüssig, musste aber eine Niederlage einstecken, sodass jetzt ein Lärmschutzkonzept vorgelegt wird, dass wohl u. a. eine Lärmschutzwand enthält. Ein interessantes Detail besteht darin, dass niemand den Bau einer Lärmschutzwand beantragt hat und die Verwaltung nicht von selbst tätig geworden ist. Es gibt also einen Antragsteller, den wir gerne kennenlernen würden. Unser Antrag auf „nicht öffentliche Sitzung“ wurde angenommen. Leider wusste die Verwaltung den Antragsteller auch nicht und wird ihn zur nächsten Sitzung benennen.
Arbeitsbedingungen bei der Schwarz-Gruppe LIDL/ Kaufland
Diesen Antrag hatte ich im Vorfeld der SPD geschickt, da ich mir vorstellen konnte, dass sie auch das soziale Deckmäntelchen ergreifen und die Arbeitsbedingungen in Homberg und Ruhrort zum Thema machen könnten. Sie wollten nicht, das hatten sie vorher signalisiert. Dafür haben wir dann die Skulptur „Gleisdreieck“ abgelehnt, denn diese war der SPD sehr wichtig (insgesamt ist sie aber angenommen worden, wenn auch knapp). Ergebnis unseres Antrags 1:17.
Dammstraße öffnen in Ruhrort
Diesen Antrag habe ich in einen gemeinsamen Antrag einfließen lassen, der ein Baustellenkonzept für Ruhrort erarbeiten soll. Bis zur Sperrung der Brücke am 1000-Fenster-Haus soll das Konzept vorliegen und umgesetzt werden. Isolierte Maßnahmen schienen hier nicht sinnvoll zu sein, da auch zahlreiche andere Straßen in Ruhrort derzeit gesperrt sind.
Jugendmoderation in Hochheide
Der Antrag auf eine Jugendmoderation des Jugendamtes mit den Jugendlichen im Hochhausgebiet ist angenommen worden. Nach längerer Diskussion stimmte auch die SPD dafür.
Briefkastenverlegung
Unser Antrag den Briefkasten dorthin zu verlegen, wo auch der Briefkastenautomat ist, ist angenommen worden. Es werden jetzt Gespräche mit der Post darüber geführt.
Stadtteilbüro
Welche Summen sind für die Anmietung des Ladenlokals geflossen?
Die Verwaltung teilte mit, dass sie es nicht weiß, da es Sache des IMD sei. Ich könnte dort ja mal anrufen. Ich habe daraufhin einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung dort anruft. Das muss sie jetzt auch tun. Dafür bedarf es aber eines neuen Antrags.
Insgesamt standen unsere Themen im Mittelpunkt. Leider ist der Parlamentarismus daran schuld, dass es nur wenige Leute mitbekommen. Wenn die Presse schreibt, dann hilft dies. Für uns heißt es aber, dass wir mehr auf die Straße gehen müssen, um unsere Politik zu verbreiten.
Atelier in Baerl
Ich habe nach Hinweisen aus der Partei Kontakt zu den Künstlern in Baerl aufgenommen, die dort um ihr Atelierhaus kämpfen. Wir werden in der Augustsitzung tätig und sprechen alle Aktionen in der BV vorher mit ihnen ab.


Der freie Markt schadet Hochheide
LINKE weisen Kritik des Werberings zurück
und fordern konzertierte Aktion
DIE LINKE Homberg weist die Kritik an ihren Äußerungen über die Verantwortlichkeiten für Hochheide zurück. „Verantwortung ist keine Einbahnstraße und muss auch von Gewerbetreibenden übernommen werden. Wir sehen dies derzeit zu wenig. Wir finden, dass der Werbering die Prioritäten des Bezirks nicht erkennt. Wir haben 500 Euro bereitgestellt und das ist nicht wenig Geld, wenn man nichts hat. Es stellt sich die Frage, ob Blumenkübel überhaupt sinnvoll sind, wenn die Gegenleistung der Gewerbetreibenden fehlt. Für die Ankurbelung von Internetcafés braucht man keine Blumenkübel aufzustellen. Der „Erstbeste“, der sich für das ehemalige Dubai anbietet, wird auch nicht dafür sorgen, dass die Mietpreise in der Ladenstadt steigen“, so Bezirksvertreter Roland Busche. „Wir vermissen auch die Kreativität der Vermieter. Warum wird nicht mal an Alternativen in Richtung BürgerInnen gedacht? Warum können sich die Vermieter nicht mal z. B. ein Frauencafé (geschützter Raum) vorstellen? Wieso werden keine Kontakte in diese Richtung geknüpft (Träger der Wohlfahrtsverbände)?“
„Internetcafés sind ein schlechter „Ankermieter“ um Hochheide für „kaufkräftigere“ Personen oder generell für die BürgerInnen attraktiv zu machen. Uns geht es um die Menschen, die im Umkreis der Weißen Riesen wohnen, dort muss grundlegend gearbeitet werden, hierfür waren unsere Anträge für Jugendamtseinrichtungen, Streetworking und Bürgerbüros der richtige Ansatz.“
Hier ist das wenige Geld, das wir pro Bürger treuhändisch verwalten viel besser aufgehoben, als in wilden Forderungen des Werberings. Unserer Ansicht nach ist das Vertrauen auf die Marktkräfte wie Bezirksamtsvize Gunhold sie hat, das Vertrauen auf den Treibsand. Wer glaubt, dass er derzeit in der Ladenstadt Geld verdienen könne, der verkennt den Niedergang des Viertels. Hier müssen alle investieren, dabei sind Stadt und Gewerbe gleichermaßen bedeutend.
DIE LINKE fordert als Konsequenz aus der offenbar zu niedrigen Eigenkapitaldecke des Einzelhandels, dass die Politik endlich das Zepter in Hochheide übernimmt. „Es ist Aufgabe der gewählten Bürgervertreter über die Entwicklung von Hochheide zu entscheiden. Dafür schlagen wir eine konzertierte Aktion aller vor – BürgerInnen, Verwaltung und Politik – gemeinsam, um im Konsens die richtigen Weichen für Hochheide zu stellen.“

DIE LINKE fordern Lärmschutzkonzept für die Skaterbahn
„Für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung haben wir das Lärmschutzkonzept der Skaterbahn eingefordert“, kündigen DIE LINKE und das "Homberger Signal" an.
„Im Frühling nehmen die Aktivitäten an der Bahn und damit der Lärm deutlich zu, die Taten der Verwaltung liegen jedoch immer noch im Winterschlaf."
Nach Erkundungen und Gesprächen mit Anwohnern, scheint es nur sehr willkürliche Regularien an der Bahn zu geben. "Die Tür ist des öfteren bis weit nach 20 Uhr auf und wird erst im Laufe der Nacht, wenn überhaupt geschlossen. Nun ist Tür zumachen ja noch kein Konzept“, spottet Roland Busche, der bauliche Veränderungen einfordert, um den Interessen von Jugendlichen und Anwohnern gleichermaßen gerecht zu werden.


DIE LINKE will Bebauungsplan
für die Ruine an der Ottostraße ändern
DIE LINKE im Bezirk startet einen neuen Versuch die Ruine an der Ottostraße loszuwerden.
" Wir möchten dafür den Bebauungsplan ändern, der derzeit mindestens eine 20stöckige Bebauung vorschreibt“, so Bezirksvertreter Roland Busche.
„Durch einen neuen Bebauungsplan möchten wir die Diskussion um die Zukunft der Ruine aber auch des ganzen Gebietes wieder aufgreifen. Wir fragen uns schon, warum mehr Streetworking in Hochheide durch Schwarz/Grün im Rat erst abgelehnt wird, um dann 2 Monate später im Rat beschlossen zu werden. Einzelne Projekte wie die jetzt angelaufenen Aktivitäten des Jugendamtes sind gut, wichtig und wurden von uns immer gefordert. Sie ersetzen aber keinen Masterplan für Homberg.“
„Wir stellen uns für die Scheibe an der Ottostraße eine Grünfläche vor“, so die LINKEN. Statt Wohnen am Wasser, machen wir Homberg wieder zur Stadt im Grünen, dafür bedarf es aber der Beseitigung des Spekulationsobjektes an der Ottostraße.
LINKE wollen Orts-Satzung für Hochheide um das Internetcafe zu unterbinden
„Das Internetcafé ist das schlechteste was Hochheide passieren konnte“, klagt Bezirksvertreter Roland Busche, als er von der Eröffnung des Lokals in der Ladenstadt hörte.
„Hier war die örtliche Wirtschaft gefragt, die sonst schnell zur Feder greift, wenn sie bei uns in der Bezirksvertretung ihre Interessen vertreten sehen möchte. Es gab viele Gespräche, in denen versprochen wurde, keine derartigen Geschäfte mehr anzusiedeln. Offenbar ist es der Wirtschaft eher wichtig Geld zu verdienen, als Verantwortung für den Standort Hochheide zu übernehmen.
hier weiterlesen:

Gestern morgen um 10 h ging's los: Mit bester Laune bei strahlendem Wetter. Paul hatte in weiser Voraussicht einen Spaten, Rainer seine Kamera mitgebracht, das Wetter war super, die Kinder und Eltern gut drauf.
Mit Ratsfrau Brigitte Diesterhöft, den Bezirksvertretern Roland Busche und Herbert Fürmann (DUBB, Hamborn) von DIE LINKE Ortsverband H/R/B sowie Paul B. und Rainer G. vom "Homberger Signal" waren die Homberger LINKEN gut vertreten. Von der SPD hatte sich lediglich ein Mensch zum Ütti verirrt, ansonsten suchte man die SPD und auch die GRÜNEN bei dieser Aktion allerdings vergeblich. Umweltschutz, Familienpolitik, Unterstützung für engagierte Bürgerinnen und Bürger - offenbar von nachrangigem Interesse bei diesen Parteien.
Niedlich, wie die 125 Kinder ungeduldig mit ihren Schüppchen warteten, dass es endlich losgehen sollte. Liebevoll die vorbereiteten Schildchen für die Kinder, die an den gepflanzten Bäumen befestigt wurden. Stolze Papas buddelten, was das Zeug hielt. Schließlich sollten insgesamt 1.000 Bäume gepflanzt werden. Für das leibliche Wohl und die nötige Stärkung sorgte der Bürgerverein mit Getränken und einer leckeren Gulaschsuppe.
buergervereinhaesenundgerdt.blog.de/2008/02/26/tausend_baume_fur_den_uttelsheimer_see~3781506 Die Freunde vom Verein Haesen und Gerdt e. V. strahlten mit der Sonne, ob ihrer gelungenen Aktion, um die Wette. Schließlich ist es ein Hauptanliegen des Vereins, den Kindern ein nachhaltiges Natur- und Heimaterlebnis zu ermöglichen. Diesem Ziel sind sie mit der Baumpflanzaktion „Papa, wir pflanzen einen Baum“ sicher ein Stück näher gekommen.
Förster Freude – nomen est omen – mit seinem lieben Setter Rufus, gab bereitwillig sein Wissen über die Baumarten weiter und teilte uns – mit einem Augenzwinkern – das linke Areal für unsere Rotbuchen zu. In seiner Ansprache wies er darauf hin, dass Kinder die Zukunft sind, und er hoffe, dass auch die Baumkinder eine Zukunft haben.
Die LINKEN hoffen mit allen, auf weitere gemeinsame Aktionen und Beispiele gegenseitiger Unterstützung. Wir können uns dem Fazit des Bürgervereins nur anschließen:
Videoüberwachung an Schulen lässt LINKE erschaudern
DIE LINKE spricht sich gegen die Vorstellungen der SPD aus, an Duisburgs Schulen Videokameras zu installieren. „Offenbar versucht die SPD etwas zu bekämpfen, deren Ursachen die Gesellschaft nicht Herr wird“, so Roland Busche für DIE LINKE im Schulausschuss der Stadt.
„In einer Stadt, die in einigen Schulen kein Geld für Fußböden hat, die ihren Kindern z. T. die Schulbücher nicht bezahlen kann, in der nicht alle Bedürftigen eine kostenlose warme Mahlzeit bekommen, ist alleine die Vorstellung, dafür Geld auszugeben, „verrückt“. Mit ordnungspolitischen Maßnahmen kann man kein pädagogisches Problem lösen“, so Busche, der darum die Aufstockung von Schulpsychologen, Sozialarbeitern und Krisenhelfern in Schulen fordert.
hier weiterlesen:
CAP-Markt für Baerl ist die einzige Chance
„Nachdem der Prüfauftrag der SPD auf Abriss des Künstlerhauses keine politische Mehrheit finden wird, was wir begrüßen, sieht die DIE LINKE lediglich im CAP-Markt eine realistische Chance für die Lebensmittelversorgung in Baerl.
Gerade dort, wo der Konkurrenzkampf im Lebensmittelbereich nicht so hart ist, da haben sich CAP-Märkte auch in Duisburg bewährt. Es gibt keine „Überkapazität“ und die Preisorientierung spielt in Baerl eine geringere Rolle als in „schwächeren“ Stadtteilen Duisburgs.
hier weiterlesen:
LINKE fordern Kehrtwendung in der Bezirksplanung
Dressler hat Recht
„Durch die Äußerungen des Beigeordneten Dressler, keine Bebauung von außen liegenden Freiflächen mehr und keine Supermärkte mehr zu wollen, fühlt sich DIE LINKE und das „Homberger Signal“ in der Ablehnung des Bauplatzes in den Haesen und dem geplanten Verkauf des Rathauses bestärkt. Alles, was die „bürgerlichen Parteien“ fordern, lehnt Dressler neuerdings ab, wir sollten uns überlegen, ob wir ihm einen DIE LINKE-Mitgliedsantrag schicken. Sozialdemokraten brauchen etwas länger um auf Wandlungen zu reagieren, manchmal brauchen sie dafür noch Druck von links und ab und zu müssen sie sogar eine Wahl verlieren“, frohlockt Bezirksvertreter Roland Busche.
hier weiterlesen:
Nach Abhörskandal Antrag auf Fragestunde gestellt
Linke stellen Lidl und Kaufland auf den Prüfstand
„DIE LINKE und das „Homberger Signal“ wollen die Geschäftspraktiken der Schwarz- Gruppe auch im Bezirk zum Thema machen. Lidl und Kaufland gehören einer Firma.
Nach dem Abhörskandal bei Lidl haben wir diverse Fragen, die wir in der Bezirksvertretung gerne zum Thema machen würden“, so Bezirksvertreter Roland Busche.
hier weiterlesen:
LINKE wollen CAP-Markt für Baerl
DIE LINKE in Baerl lässt prüfen, ob die Ansiedlung eines CAP-Supermarktes für Baerl realistisch ist. Ihr Bezirksvertreter Roland Busche wird einen entsprechenden Prüfauftrag in der Bezirksvertretung stellen.
„Das Sozialprojekt mit gehandicapten Menschen, daher CAP, ist weniger darauf angewiesen große Gewinne zu machen und dient der Integration von Menschen mit Behinderungen. Der Supermarkt im Süden der Stadt läuft recht gut und die Kunden sind mit Service und Sortiment zufrieden.
hier weiterlesen:
Hochheide hat keine Lobby
Keine Streetworker, kein Pilotprojekt gegen Gewalt,
weniger Geld für Schulen in Hochheide
Mit Wut und Unverständnis haben die LINKEN im Bezirk die Entscheidung des Rates zur Kenntnis genommen, für den sozialen Brennpunkt Hochheide nicht mehr Geld in den Haushalt einzustellen.
„Es wird weder mehr Geld für die Schulen in Hochheide geben, dass hatte bereits der Schulausschuss mit CDU/Grünen-Mehrheit nicht gewollt, Streetworking in Hochheide ist abgelehnt worden, und das Pilotprojekt für auffällige Jugendliche hat der Rat ebenfalls „kassiert“. DIE LINKE hat, wie angekündigt, für die einstimmigen Beschlüsse aus der Bezirksvertretung gestimmt“, so Bezirksvertreter Roland Busche.
hier weiterlesen:
Gründung des Ortsverbandes Homberg/Ruhrort/Baerl
DIE LINKE – großer Zulauf auch in Homberg
DIE LINKE in Homberg/ Ruhrort/ Baerl haben Margret Fink einstimmig zur Sprecherin des Ortsverbandes gewählt, teilt die Partei mit, die ihren Ortsverband auch offiziell ins Leben rief.
„Die neue LINKE erhält auch in Homberg großen Zulauf,“ so die neu gewählte Sprecherin des Ortsverbandes der LINKEN, „denn zuletzt mussten wir noch Stühle holen.
hier weiterlesen:
Nach dem Scheitern der Moderation fordern die Linken die Enteignung
Das „Homberger Signal“ aus DIE LINKE. und unabhängigen BürgerInnen fordert die Enteignung der Besitzer der Häuser Hanielstraße 36–38 und Ottostraße 24–30. Hier liegt ein Missbrauch des Eigentums vor, denn im Artikel 14 Grundgesetz steht auch, dass Eigentum Verpflichtungen mit sich bringt.
hier weiterlesen: