

Hochmut kommt meist vor dem Fall, und OB Sauerlands Protz-Schuhkarton wankt.. Wieder zeigt sich am... mehr
Binali Demir
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"Die Probleme, die es in der Welt gibt, sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat."
Albert Einstein








Liebe Leser/innen, folgende gemeinsame Pressemitteilung der gegen-hartz.de Redaktion sowie des Erwerbslosenforums Deutschland wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Wir bitten um entsprechende Verbreitung!
Offizielles Forum von Hartz IV- und Sozialamtsbehörden verunglimpft Hartz IV Betroffene. Erwerbslosen Forum Deutschland und das Hannoverische Nachrichtenportal »gegen-hartz.de« fordern Duisburger Oberbürgermeister zum sofortigen Einschreiten.
Bonn/Duisburg/Hannover. In dem Internet- Forum »Diskussionsforum der Sozialämter«, welches nach eigenen Angaben ausschließlich nur Mitarbeitern der bundesweiten Sozialämtern bzw. Argen vorbehalten ist, wurde sich wiederholt verächtlich über Hartz IV Betroffene öffentlich ausgetauscht. Den derzeitigen Höhepunkt bildete eine Diskussion über die Forderung von Professors Peter Oberender, Volkswirtschaftswissenschaftler an der Universität Bayreuth, der in einem Interview mit dem Radiosender »Deutschland Radio Kultur« forderte, den Organhandel in Deutschland zur »Finanzierung des Lebensminimums« freizugegeben. Diese Meldung wurde per Link auch in dem benannten »Diskussionsforum der Sozialämter« veröffentlicht (1). Der anschließende Meinungsaustausch von Mitarbeitern der Hartz IV-Behörden und Sozialämter ließ einem allerdings den Atem gefrieren und schlimmstes für Betroffene erahnen.
Hier in Deutschland herrscht das Vorurteil, dass ein wirtschaftlicher Aufschwung für die Mehrheit der Beschäftigten stattgefunden hat. Die zur Schau getragene Euphorie unserer Bundesregierung ist jedoch unbegründet. Mehr als 40 Prozent der Beschäftigten sind in atypischen Arbeitsverhältnissen: In Minijobs, Leiharbeit, Zeitarbeit, unbezahlten Praktika, befristeter Teilzeitarbeit, teils ohne Tarifverträge und Sozialversicherung.
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Jetzt wurde der Prognos-Bericht veröffentlicht. Und wieder ist der Armutsbericht negativ übertroffen. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) behauptete noch, jedes achte Kind ist von Armut betroffen. Das neue Armutszeugnis für Ursula von der Leyen, der Prognos-Bericht, belegt, dass jedes sechste Kind von Armut betroffen ist. Unserer Familienministerin kommt es nicht in den Sinn, für die weiter steigende Kinderarmut die Verantwortung zu übernehmen.
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Erwerbslose werden gezwungen jede Arbeit zu beliebig niedrigen Löhnen anzunehmen. Diese Vorgehensweise wirkt sich auf die Stundenlöhne und Gehälter direkt aus. Die heuchlerische Art der SPD ist in diesem Zusammenhang nur noch als „Volksverdummung“ zu bezeichnen. Die SPD und die Grünen sind in Tateinheit mit CDU/CSU und FDP für die Niedriglohnpolitik verantwortlich. Sie haben Hartz IV, Befristungen und „Liberalisierung“ der Leiharbeit eingeführt. Jetzt versucht die SPD die Auswirkungen ihrer eigenen verhängnisvollen Politik zu begrenzen. Nicht nur ein Mindestlohn muss angegangen werden sondern auch die Ursachen für Lohndumping und Niedriglohn.
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