
Rund 200 AtomkraftgegnerInnen demonstrieten am Samstag den 23. Januar vor dem Gelände der GNS (Gesellschaft für Nuklearservice)gegen die geplanten Atommülltransporte, die aus dem Forschungsreaktor Jülich via Duisburg nach Ahaus per Bahn und LKW rollen sollen. Die Firma GNS, eine Tochter der Energiemultis EON, Vattenfall, RWE, verarbeitet seit Jahren schwach kontaminierte Abfälle und Schrott. Auch die verstrahlten Stahlbrammen aus Indien wurden hier zwischengelagert. Das kontaminierte Material wird gereinigt und zerkleinert, dann bei der Firma Siempelkamp in Krefeld mit nicht kontaminiertem Metall gemischt und weiterverarbeitet. So bleibt alles schön unter den Grenzwerten.
Neu ist, dass Abfall aus dem Kernforschungsreaktor in Jülich ebenfalls in Duisburg zwischengelagert, neu verpackt und dann nach Ahaus weiter geliefert werden soll. Dort wird befürchtet, dass das Zwischenlager zum Endlager wird. Wie bekannt, ist weder die Asse, noch Morsleben und auch nicht Gorleben geeignet, den strahlenden Müll tausende von Jahren sicher zu lagern. Die Bundesregierung hat am heutigen Tag verkündet, alle 17 Atomreaktoren weiter am Netz zu lassen. Dagegen muss massiver Widerstand organisiert werden. Mit der heutigen Demonstration wurde ein Anfang gemacht.









Sie reden von „Sicherheit“ und „Humanität“, doch ihre Politik hat Krieg, Folter und globale Militarisierung zur Folge. Anfang April 2009 will die NATO in Strasbourg und Baden-Baden ihren 60. Geburtstag feiern.
Dagegen engagiert sich die Linksjugend['solid] lokal im No Nato Bündnis
mit anderen Organisationen