3. Februar 2012

Ausgabe 50 des STANDPUNKT ist da - DIE LINKE feiert Jubiläumsausgabe beim „linken Aschermittwoch“

„Mehrmals im Jahr gibt DIE LINKE Duisburg ihre Zeitung, den STANDPUNKT, heraus. Weit über eine Million STANDPUNKT wurden in den letzten Jahren in allen Duisburger Stadtteilen verteilt, meist 16 Seiten stark, kostenlos. Die Zeitung der LINKEN täuscht nicht vor, überparteilich zu sein. Die Themen haben Interessenbezug, werben für fortschrittliche... Mehr...

 
2. Februar 2012

Mitgliederversammlung der LINKEN am 8. Februar

Wenige Tage vor dem Abwahltermin Sauerland trifft sich DIE LINKE Duisburg am 8.2. zu ihrer monatlich stattfindenden Mitgliederversammlung. Dazu Pressesprecher Horst Werner Rook: „Neben der Aufnahme von neuen Mitgliedern, den Vorbereitungen zum linken Aschermittwoch und der Erörterung weiterer Themen wird Angela Bankert, wissenschaftliche... Mehr...

 
30. Januar 2012

Die Duisburger Bürgerinitiative Zinkhüttenplatz organisiert in den kommenden Wochen weiteren Protest gegen den Abriss der Wohnungen in Marxloh. DIE LINKE. Duisburg unterstützt diese Proteste ausdrücklich und erklärt:

„Wir stehen fest an der Seite der Mieterinnen und Mieter, die teilweise schon seit 30 Jahren in der Siedlung am Zinkhüttenplatz wohnen. Einer Umsiedlung der hier lebenden Familien und SeniorInnen allein für die Interessen eines Investors wird DIE LINKE. Duisburg nicht zustimmen. Die Stimmung auf der letzten Mitgliederversammlung war eindeutig: Wir... Mehr...

 
27. Januar 2012

DIE LINKE zum nicht akzeptierten „Sozial“-Ticket: „Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld?“

„Nun werden die üblichen Krokodiltränen vergossen, weil das sogenannte Sozialticket für 29,90 € nicht akzeptiert und in Duisburg von weniger als vier Prozent der Anspruchsberechtigten genutzt wird. Insbesondere SPD und Grüne, die dieses sogenannte Sozialticket als soziale Wohltat anpriesen, sollten sich an den alten Karnevalshit „Wer soll das... Mehr...

 
12. Januar 2012

DIE LINKE unterstützt Protest der Mieter am Zinkhüttenplatz am Fr., 13. Januar

Im Zuge der Planung für das Hamborner Factory Outlet Center soll im rückwärtigen Teil der Rhein Ruhr Halle ein Wohnviertel mit 400 Wohneinheiten abgerissen werden. Die Eigentümerin der Häuser, Immeo, ist offensichtlich bisher ihrer Pflicht gegenüber den Mietern nicht nachgekommen um die berechtigten Interessen der Mieter zu schützen. Dazu erklärt... Mehr...

 
 

Offener Brief an die Mitglieder des Rates der Stadt Duisburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns an Sie in Vertretung von 79 915 Bürgern, die den Bürgerantrag zur Einleitung eines Bürgerentscheids zur Abwahl des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland gemäß § 66 GO NRW unterschrieben haben. Wir bringen folgenden Sachverhalt zur Kenntnis: Unmittelbar nach Bekanntwerden des Prüfungsergebnisses der Stadtverwaltung hinsichtlich der Unterschriften unter den Bürgerantrag hat sich die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ an Herrn Dr. Langner als den verantwortlichen Dezernenten gewandt (17. November) und Akteneinsicht beantragt, um die hohe Zahl von 12 586 für ungültig erklärten Stimmen nachvollziehen zu können. Ziel war die Erarbeitung einer Stellungnahme der Initiative für den am 24. November tagenden Wahlprüfungsausschuss und Rat. Am Dienstagmorgen erhält die Bürgerinitiative per Mail die Zusage zur Akteneinsicht „insbesondere im Hinblick darauf, dass auch der Stadt Duisburg in diesem besonderen Verfahren die Transparenz außerordentlich wichtig ist.“ Terminvorschläge für die Akteneinsicht: Dienstag, 15:00-18:00 Uhr, Folgetag Mittwoch, 15:00–18:00 Uhr. Trotz der Kurzfristigkeit mobilisiert die Initiative im Bemühen, die Stellungnahme noch zum Termin 24.11.11 vorzulegen zu können, vier Vertrauensleute, darunter Sprecher Werner Hüsken, bestätigt den Termin telefonisch gegenüber dem Wahlamt und kündigt die Vertreter der Initiative an. Als diese um 15:00 Uhr im Wahlamt mit einer schriftlichen Bevollmächtigung durch die Sprecher im Wahlamt erscheinen – die Vertreter hatten sich schon im Sammelverfahren der Listen zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit im Umgang mit den Listen notariell verpflichtet – wird ihnen der Zugang zu den Akten vom Amtsleiter Herrn Beyersdorff verwehrt. Nur Sprecher Werner Hüsken könne prüfen. Begründung: Nur für die Sprecher sei die Akteneinsicht beantragt worden. Der Hinweis auf die Rechtslage wird nicht gehört. Sie werden die Empörung der Anwesenden verstehen und auch die Tatsache, dass die Initiative unter Protest das Amt verlässt. Nicht verstehen und nicht nachvollziehen werden Sie die Tatsache, dass Amtsleiter Beyersdorff abends den Sprecher Werner Hüsken anruft und sagt, man könne am nächsten Tag (mit den bevollmächtigten Vertretern) kommen und den ganzen Tag prüfen. Die parallel per E-Mail zugesandte Botschaft enthält aber nur ein erweitertes zeitliches Angebot zur Einsichtnahme an die Sprecher. Dieses Amtsgebaren löst bei uns Fassungslosigkeit aus. Sie werden nachvollziehen, dass wir unter diesen Umständen eine Stellungnahme der Initiative bis zur Sitzung des Wahlprüfungs-ausschusses nicht abgeben können. Wir haben mittlerweile beantragt, dass die Stadtverwaltung der Initiative auf ihren Antrag auf Akteneinsicht durch die Sprecher und die von den Sprechern Bevollmächtigten einen schriftlichen und rechtsfähigen Bescheid erteilt. Wir bemühen uns dann um eine möglichst zeitnahe Prüfung.Wir wenden uns an den Rat in seiner Aufgabe, die Verwaltung zu kontrollieren und jeder Form von Behördenwillkür entgegen zu treten, und bitten, das Akteneinsichtsrecht der Initiative und ihrer bevollmächtigten Vertreter im Rat festzustellen und die Verwaltung anzuweisen, dieses zu gewähren. Wir bitten außerdem, die endgültige Feststellung zur Zahl der gültigen Stimmen erst dann vorzunehmen, wenn der Verwaltung, den Ratsgremien und dem Rat die Stellungnahme der Initiative vorgelegen hat. Da das Erreichen des Quorums zur Einleitung des Abwahlverfahrens zweifelsfrei feststeht, steht einer sofortigen Einleitung des Abwahlverfahrens gegen Oberbürgermeister Adolf Sauerland und der Festsetzung des Abwahltermins auf den 12. Februar nichts entgegen. gez. Werner Hüsken gez. Harald Jochums gez. Theo Steegmann

„Fehlprognosen verkünden, Verantwortung verleugnen, Probleme aussitzen“ DIE LINKE: „OB Sauerland, treten sie endlich zurück!“

„Am 30.12.2008 sprachen die WAZ-Redakteure Wolfgang Gerritz und Klaus Johann mit OB Sauerland über den Ausbau der Küppersmühle (Schuhkarton), dessen riskante Finanzierung bereits am seidenen Faden hing. Adolf Sauerland damals: `Die Sponsorengelder reichen aus, damit die Gebag bauen kann. Es sind seriöse Kostenschätzungen…und für die Gebag sind keine negativen Auswirkungen zu erwarten.` Jetzt, Ende Juli 2011 ist für jedermann ersichtlich, in welches Fiasko Großmannssucht und Prestige-Wahnsinn führen. Erfolgte die Übernahme jedweder Verantwortung oder ein Eingeständnis des Stadtoberhaupts für seine Fehlprognosen? Fehlanzeige!“, so Horst Werner Rook, Pressesprecher der Duisburger LINKEN. Rook: „Auch dass bereits nach wenigen Wochen Zehntausende von Bürgerinnen und Bürgern Duisburgs ihre Unterschrift für einen Bürgerentscheid zur Abwahl von OB Sauerland gegeben haben, veranlasst ihn immer noch nicht dazu, die politische Verantwortung für die Love Parade Katastrophe zu übernehmen. Unfassbar!“ Rook weiter: „Ein weiteres von vielen Beispielen: Während die Situation im Stadtteil Hochfeld mit hungernden Kindern, Prostitution und Sklavenarbeit täglich dramatischer wird, sitzt das Stadtoberhaupt die Probleme aus. Nach dem verabschiedeten Antrag von SPD, Grünen und LINKEN, die Verwaltung zu beauftragen, ein Handlungskonzept zu erarbeiten, um auf den Zuzug von bulgarischen und rumänischen EU-Bürgern zu reagieren, muss nach Meinung der LINKEN jetzt unverzüglich gehandelt werden. Die Duisburger Bürgerinnen und Bürger haben es nicht verdient, dass ihr Oberbürgermeister Fehlprognosen verkündet, Verantwortung verleugnet und Probleme aussitzt. DIE LINKE fordert OB Sauerland zum wiederholten Mal auf, endlich zurückzutreten!“

DIE LINKE begrüßt Initiative „Neuanfang für Duisburg“

„So bedauerlich es ist, dass OB Sauerland immer noch nicht zu seiner politischen Verantwortung bei der love-parade Katastrophe steht, so erfreulich ist es, dass nun durch bürgerschaftliches Engagement endlich ein Abwahlverfahren eingeleitet wird“, erklärt Horst Werner Rook für DIE LINKE Duisburg.

Rook: „Wir begrüßen, dass die Initiative „Neuanfang für Duisburg“ in den nächsten vier Monaten die erforderlichen Unterschriften sammeln will und werden tatkräftig mithelfen, damit das Abwahlverfahren erfolgreich verläuft. DIE LINKE hat durch ihre Initiative im Landtag NRW entscheidend dazu beigetragen, dass das entsprechende Gesetzgebungsverfahren jetzt umgesetzt werden kann. Wir sind sicher, dass die Duisburger Bürgerinnen und Duisburg einen Neuanfang für Duisburg wollen und wünschen der Initiative vollen Erfolg.“

22. Juni 2011

Grüner Ausstieg aus schnellem Atomausstieg? DIE LINKE Duisburg kritisiert unglaubwürdige Politik der Grünen

„Die Grünen laufen jetzt der schwarz-gelben Bundesregierung hinterher, statt sie massiv zu kritisieren und zu einem schnellen Ausstieg bei allen Atomanlagen zu treiben. Zu befürchten ist ein grüner Ausstieg aus dem schnellen Atomausstieg. DIE LINKE kritisiert, dass dieser Anbiederungskurs offensichtlich eine schwarz-grüne Macht-Option offen halten soll. Wie inkonsequent und unglaubwürdig die Positionen der Grünen sind, wird u.a. daran deutlich, dass sie als NRW-Regierungspartei die Urananreicherungsanlage in Gronau bis 2017 weiterbetreiben will“, erklärt Horst Werner Rook, Pressesprecher der Duisburger LINKEN.

Rook: „Wir appellieren an die Parteitags-Delegierten der Grünen aus Duisburg, den Kuschelkurs mit schwarz-gelb zu stoppen. DIE LINKE wird mit den Bürgerinitiativen weiter auf die Straße gehen, um einen schnellen und endgültigen Ausstieg bis 2015 durchzusetzen und die UAA in Gronau sofort stillzulegen“.

Rook weiter: „Wir fordern die Stillegung der Atomanlagen in Gronau, Krefeld und Duisburg (GNS) und ein generelles Atomtransporte-Moratorium. Die LINKE setzt sich für die Versorgung der Menschen mit regenerativer und preiswerter Energie ein. Dank der Privatisierungs- und Liberalisierungspolitik der Großkoalition aus CDU, FDP, SPD und Grünen können heute die vier Energieriesen die Preise diktieren. Diese Entwicklung muss umgekehrt werden. Die Energieversorgung gehört in öffentliche Hand. Die Stadtwerke müssen gestärkt und die Energiekonzerne müssen entmachtet und vergesellschaftet werden.“

19. Juni 2011

DIE LINKE: „OB Sauerland trägt Mitverantwortung“

Zwei Jahre nach Spatenstich für Küppersmühle-Aufbau:

„Rund zwei Jahre nach dem symbolischen Spatenstich für den `Schuhkarton` auf den Küppersmühle-Silos ist das Desaster offensichtlich. Damals, im Mai 2009, schwärmte NRW-Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff (CDU), der den damaligen Ministerpräsidenten Rüttgers (CDU) vertrat, von einem `Symbol des nachhaltigen Wandels durch Kultur`“, erinnert sich Horst Werner Rook, Pressesprecher der Duisburger LINKEN

Rook: „Auch OB Sauerland (CDU) tat beim Spatenstich alles, um seinen Anteil an dem vermeintlichen Leuchtturmprojekt ins rechte Licht zu setzen. Die Kosten des von OB Sauerland protegierten Aufbaus von zunächst angesetzten 30 Mio. € werden voraussichtlich auf 69 Mio. € steigen, falls das Stahlgerippe nicht am Boden bleibt und verschrottet werden muss. DIE LINKE hat stets betont: Während zahlreiche Mieter auf die Renovierung ihrer Wohnung warten, darf kein Cent der Gebag mehr in das Prestigeobjekt gesteckt werden.“ Rook weiter: „Bereits Ende 2010 sollte der `Schuhkarton` durch die Spezialfirma Sarens auf die Silos gesetzt werden.

Nicht ordnungsgemäß ausgeführte Schweißnähte durch Pfusch am Aufbau hätten zur Katastrophe, die zum Glück ausblieb, führen können. Aber auch in diesem Fall versucht OB Sauerland sich aus der Affäre zu ziehen, so als habe er nichts damit zu tun. Die verschuldete Stadt Duisburg kann sich weder eine insolvente Gebag leisten, noch einen OB Sauerland, der seit dem Spatenstisch den stählernen Karton als Weg weisend für Duisburg preist und für das Desaster am Innenhafen ein gehöriges Maß an Mitverantwortung trägt.“

18.6.: DIE LINKE ruft zum Protest gegen Neonazis auf

Zum geplanten Aufmarsch von Neonazis am Samstag, 18 Juni am Duisburger Hauptbahnhof erklärt die Duisburger Landtagsabgeordnete der LINKEN, Anna Conrads: „Bei allem Verständnis für mögliche Ängste in der Bevölkerung ist es unerträglich, dass bekennende und gewaltbereite Neonazis am kommenden Samstag erneut in Duisburg aufmarschieren wollen. Deren Forderung nach Todesstrafe für Sexualstraftäter ist widerlich, widerspricht allen demokratischen und humanen Grundsätzen und müsste strafrechtlich verfolgt werden. Den Neonazis geht es nicht um den Schutz von Kindern. Sie wollen Angst und Panik schüren, um das für ihre menschenverachtende, rechtsradikale Propaganda zu missbrauchen.“ Ergänzend dazu erklärt Horst Werner Rook, Pressesprecher der Duisburger LINKEN: „Für DIE LINKE ist es wichtig, dass dem Schutzinteresse der Bevölkerung Rechnung getragen wird und gleichzeitig die verfassungsgemäßen Rechte verurteilter Straftäter berücksichtigt werden. Jedem Versuch von Neonazis und Rechtspopulisten, das Thema Sexualstraftaten für ihre dumpfen Hasstiraden zu instrumentalisieren, muss entschieden entgegen getreten werden.

DIE LINKE Duisburg ruft deshalb dazu auf, sich am kommenden Samstag ab 12 Uhr, Ostseite Hauptbahnhof an den Protesten gegen die Neonazis zu beteiligen.“

17. Mai 2011

Eröffnung Wahlkreisbüro in Duisburg Marxloh

Über 200 Gäste kamen zur Eröffnung des gemeinsamen Wahlkreisbüros von Sevim Dagdelen (MdB) und Anna Conrads (MdL) auf die Kaiser-Wilhelmstr. nach Marxloh. Unter den zahlreichen Gastrednern waren Sahra Wagenknecht (MdB), Bürgermeister Erkan Kocalar und der Duisburger IG-Metall-Bevollmächtigte Jürgen Dzudzek.

13. Mai 2011

Die Kreismitgliederversammlung verurteilt die verleumderischen Attacken

Erklärung vom 11.05.2011

Erklärung Die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes stellt klar, dass Rassismus in jeder Form keinen Platz in der LINKEN hat. Gleichzeitig engagieren wir uns gegen jegliche Form der Unterdrückung in der Welt. In diesem programmatischen Zusammenhang sehen wir auch die politische Kritik an der Unterdrückung der PalästinenserInnen durch die israelische Regierung als berechtigt an. Wir messen nicht mit zweierlei Maß. Menschen- und Völkerrecht sind für uns unteilbar. Wir stehen daher solidarisch an der Seite der israelisch-palästinensischen Friedensbewegung.

Trotz alledem: Der Kreisverband Duisburg wird erneut mit einer Kampagne überzogen, die ihm „Antisemitismus“ unterstellt und ihn damit dauerhaft stigmatisieren soll. Anlass ist das Auffinden einer Datei mit eindeutig antisemitischen und geschichtsfälschenden Inhalten auf der Internetseite des Kreisverbands (Unterseite: solid / Material). Die Datei wurde vom Provider auf Betreiben des Parteivorstandes gelöscht.

Der Kreisvorstand hat umgehend reagiert:

- die Zugangsdaten wurden gelöscht.

- am selben Tag (Mittwoch) fand ein „Krisengespräch des Vorstandes“, und eine Absprache mit der Landtagsfraktion sowie des Landesvorstands statt, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Am nächsten Tag wurde diese Krisensitzung erneut einberufen.

- am Freitag wurde eine Anzeige gegen Unbekannt gestellt und die vorhandenen Informationen (IP-Adresse) weitergegeben.

- am Dienstag wurde einstimmig eine rechtsanwaltschaftliche Vertretung für den Kreisvorstand beschlossen.

Der Vorstand hat sich inhaltlich distanziert, sein Interesse an Aufklärung deutlich gemacht und Fehler bei der Handhabung der Vergabe der Zugangsmöglichkeit auf die Homepage eingeräumt. Trotzdem ist natürlich der politische Schaden groß.

Wir danken ausdrücklich denjenigen, die uns gegenüber ihre Solidarität zu Ausdruck gebracht haben – wie z.B. der Kreisverband Mülheim - und all denjenigen, die sich nicht haben beirren lassen.

Die Kreismitgliederversammlung verurteilt die verleumderischen Attacken von Seiten der örtlichen CDU gegen unsere Parteiorganisation und Einzelne. Die CDU instrumentalisiert den Vorfall, um gegen unsere Kooperation mit SPD und Grünen zu Felde zu ziehen.

Duisburg, den 11.05.2011

„Scheitern eines Sozialtickets wäre Skandal“ DIE LINKE fordert NRW-Card – landesweit und bezahlbar

Laut NRW Verkehrsministerium steht das NRW-Sozialticket vor dem Scheitern. Die CDU-Fraktion im VRR rückte von einer vorherigen Vereinbarung mit den Grünen ab. Stattdessen sollen Hartz IV-Empfängern „aus Kostengründen“ mehrere Tages- oder Vierer-Tickets angeboten werden.

„Das ist ein unglaublicher Skandal. Während die SPD/Grüne Landesregierung 2011 Zuschüsse für die WestLB von 4 Milliarden vorsieht, ist ein Sozialticket angeblich nicht bezahlbar. Das ist völliger Unsinn. Durch höhere Fahrgastzahlen steigt die Wirtschaftlichkeit, es werden neue Fahrgäste gewonnen, die Zahl der „Schwarzfahrer“ sinkt. Mit 0,04% der Summe für die WestLB (40 Millionen €) könnten allein in Duisburg Zehntausende und in NRW rund zwei Millionen Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, Zugang zu Mobilität und Teilhabe am kulturellen Leben bekommen“, erklärt Ute Abraham, Sprecherin des Kreisverband DIE LINKE Duisburg. Abraham weiter: „DIE LINKE fordert ein landesweites Sozialticket (NRW-Card). Wir wollen einen öffentlichen Nahverkehr, den sich jede/r leisten kann. Deswegen muss sich der Preis für ein Sozialticket mit 15 € am ÖPNV-Anteil im Hartz-IV-Regelsatz orientieren, so dass auch Geringverdiener/innen dieses Angebot nutzen können. Die NRW-Card soll den kostenfreien Besuch von Landesmuseen und den ermäßigten Zugang zu kommunalen Angeboten wie Schwimmbäder, Zoos, Theatern und Ausstellungen ermöglichen. Von sozialen Initiativen und der LINKEN wurden allein in Duisburg bereits über 10.000 Unterschriften für ein Sozialticket vorgelegt. DIE LINKE Duisburg wird sich gemeinsam mit ihrer Landtagsfraktion mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Bedürftige nicht schon wieder ausgegrenzt werden.“

 

DIE LINKE: „Mahlberg (CDU) verbreitet Schauermärchen“

Zu den Äußerungen von CDU-Chef Thomas Mahlberg, er sei „bestürzt über einen Pakt der lokalen SPD mit den hiesigen LINKEN“, erklärt Pressesprecher Horst Werner Rook für DIE LINKE Duisburg:

„Wir hätten Herrn Mahlberg für klüger gehalten. Wer solch baren Unsinn verkündet, DIE LINKE wolle in Deutschland den Kommunismus einführen, setzt auf billige Demagogie und verbreitet Schauermärchen. Im Übrigen brauchen wir keine Ratschläge in Sachen Demokratie von Herrn Mahlberg, der für die Abservierung von Polizeichef Cebin sorgte, weil dieser sich allzu kritisch zur Durchführung der love-parade äußerte. “ Rook: „Für Herrn Mahlberg ist eine Partei des demokratischen Sozialismus natürlich ein Dorn im Auge. Er sollte aber endlich zur Kenntnis nehmen, was DIE LINKE und ihre Vorsitzende Gesine Lötzsch stets betonen: DIE LINKE verurteilt alle Systeme, die die Idee des Kommunismus in ihr dunkles Gegenteil verkehrten. Stalinismus als verbrecherisches Herrschaftssystem und der autoritär-bürokratische Zentralismus in der DDR sind keine Vorbilder, sondern Mahnung. Deshalb ist DIE LINKE als Partei des demokratischen Sozialismus heute eine lebendige und pluralistische Partei, die für eine friedliche und sozial gerechte Gesellschaft eintritt.“

Rook weiter: „ Und noch etwas an die Adresse der CDU: DIE LINKE hat mit konstruktiver Ratsarbeit – gemeinsam mit SPD und Grünen – bei der Verabschiedung des letzen Kommunalhaushaltes gegen den Widerstand der CDU die schlimmsten Sozialkürzungen verhindert. Auch bei den anstehenden, schwierigen Haushaltsberatungen wird DIE LINKE als ein Motor des außerparlamentarischen Widerstands und in ihrer Ratsarbeit alles dafür tun, dass Duisburg weder sozial noch kulturell ausblutet. Wir sind überzeugt, dass dies in guter Zusammenarbeit mit SPD und Grünen gelingt, auch wenn die CDU ohnmächtig vor Wut schäumt“.

 

DIE LINKE Duisburg ruft für 12. 12. auf: „Atomtransport aus Ahaus stoppen“

Nach Ansicht der Duisburger LINKEN muss ein neuer Atomtransport-Skandal verhindert werden. Danach plant „Umwelt“-Minister Röttgen, Atommüll aus dem münsterländischen Ahaus quer durch Europa ins russische Majak zu schicken. Dazu erklärt Pressesprecher Horst Werner Rook für DIE LINKE Duisburg: „Der neue CDU Landesvorsitzende, Atomminister Röttgen, will für die Ahaus-Majak-Castoren offenbar keine Prüfung am Ankunftsort Majak, einem der verstrahltesten Orte der Welt, vornehmen. Die Castoren sollen voraussichtlich noch dieses Jahr rollen. Damit ignoriert die Regierung die Protestaktionen von Zigtausenden und regiert gegen die Meinung der Mehrheit.“ Rook weiter: „In NRW lässt Innenminister Jäger (SPD) seit Wochen intensiv die Polizei diesen Atomtransport planen, obwohl es keinen Staatsvertrag und keine Ausfuhrgenehmigung gibt. DIE LINKE vergisst nicht, was im Koalitionskalender der Minderheitsregierung von NRW steht. Wir sind gespannt, wie sich Grüne und SPD in der NRW Regierung gegenüber der nächsten Demo gegen den Castor-Transport von Ahaus nach Russland am 12. Dezember verhalten werden, wenn vor dem Protest Wasserwerfer und Knüppel stehen. Zahlreiche Mitglieder der LINKEN aus Duisburg und NRW haben sich an den Protesten im Wendland beteiligt. Wir werden auch bei der großen Demo am 12. 12. In Ahaus dabei sein, wo das Zwischenlager mit einer Menschenkette dichtgemacht werden soll. DIE LINKE Duisburg ruft dazu auf, den Atomtransport aus Ahaus zu stoppen und am 12. Dezember zahlreich mit zu demonstrieren.“

DIE LINKE will Klarheit über Gefahrenabwehrplan für die CO-Pipeline

In öffentlich geführter Diskussion vertraten die Stadt Duisburg und die Bezirksregierung Düsseldorf entgegengesetzte Positionen zu der Frage, ob der Alarm- und Gefahrenabwehrplan (AGAP) zum Betrieb der CO-Pipeline abschließend abgestimmt sei. Zur Sitzung des städtischen Umweltausschusses am 16.11.2010 bittet DIE LINKE nun um Auskunft darüber, in welchen Fragen die Stadt Duisburg weiterhin Klärungs- und Abstimmungsbedarf sieht.Dazu Dr. Detlef Feldmann, für DIE LINKE im Umweltausschuss: „Unabhängig davon, dass wir die CO Pipeline entschieden ablehnen, bitten wir u.a. um die Bearbeitung der Problemfelder Ausbreitungsberechnung – auch bei Inversionswetterlagen -, Auswirkungsbereich bei Störfällen unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien, Alarmierungswege, Warn- und Rettungsmöglichkeiten und Eigenschutz der Rettungskräfte. Weiterhin wollen wir wissen, ob nach Auffassung der Stadt zu befürchten ist, dass eine Inbetriebnahme der Anlage allein auf der Basis des AGAP und ohne Sonderschutzplan möglich wäre. Dabei ist zu klären, welche rechtlichen Möglichkeiten in diesem Fall der Stadt blieben, um dem entgegen zu wirken?“