„Das war kein Kreuzverhör, sondern ein peinliches Schönwaschprogramm von WDR-Redakteur Jörg Schönborn, wo sich OB Sauerland mit weißer Weste aus seiner moralischen und politischen Verantwortung herausmogeln wollte. Angesichts von 21 Toten betroffen zu sein, ist eine Selbstverständlichkeit. DIE LINKE Duisburg ist empört darüber, wie OB Sauerland sich in Selbstmitleid und mit Wischi-Waschi Floskeln reinwaschen wollte“, erklärt Pressesprecher Horst Werner Rook für DIE LINKE Duisburg. Rook: „Scheinheilig und jämmerlich ist z.B. seine Äußerung, es diene zur Aufklärung, wenn er weiter im Amt bliebe. Alle Akten sind bei der Staatsanwaltschaft. Da bedarf es keines selbstgefälligen Oberbürgermeisters, der weiter an seinem Ob-Stuhl klebt. Auch sein Hinweis, man habe keinen Kontakt zu den Angehörigen der Opfer bekommen, ist unglaubwürdig und eine Farce. Auf Druck der Medien gibt OB Sauerland jetzt immerhin zu, dass er die Öffentlichkeit bewusst über die tatsächlichen Besucherzahlen bei der love parade belogen hat. Offenbar spielt die verfälschte Höhe der Besucherzahlen beim Erlangen von Profit durch Sponsoren-Gelder ebenso eine Rolle wie beim vermeintlichen und letztlich makaberen `Image-Gewinn` für Duisburg, wobei OB Sauerland das Techno-Event trotz vieler Sicherheitsbedenken unbedingt haben wollte. DIE LINKE fordert erneut und mit Nachdruck: Treten Sie endlich zurück, Herr Oberbürgermeister.“