Sie haben beispielsweise Interesse
- sich mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung einzubringen?
- sich im organisatorischen Bereich zu engagieren?
- in bestehenden Projekten mitzuarbeiten?
- oder gar selbst Projekte zu entwickeln und einzuführen?
- gemeinschaftlich neue Ideen zu entwickeln?
- als “Leserreporter“ Beiträge für das Forum 50 Plus mitzugestalten?
Dann sind sie genau der Partner/ in den wir suchen.
Wir möchten uns in regelmäßigen Abständen treffen um dabei Ideen und weitere Möglichkeiten für unser Forum zu erarbeiten. Jeder Interessent an unserer Arbeit ist dazu herzlich eingeladen.
Rückmeldungen per E-Mail sind ebenfalls herzlich Willkommen unter:
rote-rentner@dielinke-du.de

Altersarmut einmal anders, Knast statt Pflegheim
Nach einem Bericht in den Tagesthemen der ARD, vom 22. Dezember 2008 leben in Japan die reichsten Rentner der Welt.
Nach Recherchen der ARD ist eine steigende Zunahme bei Eigentumsdelikten im Rentenalter festzustellen.
siehe mediathek.daserste.de
Diebstahl und Betrug sind die Straftaten der Rentner, mit denen sie straffällig werden.
Diese Straftaten werden mit Strafvollzug bestraft.
Im Strafvollzug stellen die Alten ein großes Problem dar.
Die Sehkraft lässt nach, das Hörvermögen wird schwächer, die Beweglichkeit ist eingeschränkt. Medikamente werden nicht regelmäßig oder falsch eingenommen.
Dieses sind nur einige Probleme, die vom Personal im Strafvollzug bewältigt werden müssen.
In einigen Gefängnissen hat man schon eigene Abteilungen für ältere Gefangene eingerichtet.
Die Zahl der Straffälligen Alten wächst ständig um mehrere Zigtausend im Jahr.
Was ist das für eine Gesellschaft, die ihren qualifizierten Nachwuchs in unendlichen Warteschleifen, Praktika, ausbeutet und in der die Alten im Knast eine bessere Versorgung sehen als in Alten- und Pflegeheimen, die für die meisten nicht bezahlbar sind.
Kein älterer Mensch begeht leichtfertig Straftaten, deren Folgen ihn aus seiner gewohnten Umgebung reist und er im Knast landet.
Ist es nur Frust der zu Straftaten führt, oder ist es Not, die Rentner straffällig werden lässt?.
Sind die japanischen Verhältnisse nur auf Japan begrenzt oder können solche Sonderheiten auch bei uns eintreten?.
Zur Auffassung des Landtagspräsidium, dass die Abgeordneten in NRW zu wenig
Geld zur Verfügung haben und im Alter nicht ausreichend abgesichert seien,
erklärt Katharina Schwabedissen, Landessprecherin DIE LINKE. NRW:
"Es ist unfassbar, dass in Zeiten steigender Altersarmut und mitten in der
größten Wirtschaftskrise seit 1929 die Abgeordneten in NRW den großen
Katzenjammer anstimmen und sich darüber beklagen, dass sie zu wenig Geld
hätten! Die durchschnittliche gesetzliche Rente in NRW liegt derzeit bei 707
Euro. Die Tendenz ist sinkend. Dafür haben Menschen aber nicht etwa 10 Jahre
in den warmen Sesseln des Landtags gesessen, sondern über 40 Jahre in
Betrieben gestanden, an der Kasse malocht und nebenbei noch Kinder versorgt!
Vor diesem Hintergrund ist es unertäglich, wenn Parlamentarier sich darüber
beklagen, dass sie nach 10 Jahren im Landtag "nur 790 Euro" Euro Rente zu
erwarten haben.
Die Abgeordneten in NRW sollten den Landtag und ihre schmucken
Reihenhäuschen häufiger verlassen und sich in die Realität des Alltags
begeben! DIE LINKE. NRW fordert die Abgeordneten in NRW auf, vor einer
Debatte über die Altersarmut von Landtagsabgeordneten eine
ExpertInnenanhörung mit Rentnerinnen und Rentnern zu veranstalten, die nach
einer langen und harten Lebensarbeitszeit auf ergänzende Unterstützungen vom
Staat angewiesen sind! Der Gürtel um den parlamentarischen Bauch ist nicht
eng, weil er nicht breit genug ist, sondern weil die parlamentarischen
Bäuche nicht satt werden! Da gleichen sie den Herren und Damen in den
Konzernetagen! Und wenn das Geld den Damen und Herren nicht reicht, dann
mögen sie sich doch einen Arbeitsplatz suchen, der höhere Gewinnerwartungen
verspricht. Der Landtag ist nämlich keine Rentenkasse!"
Gründungsbeschluss der Landesarbeitsgemeinschaft Senioren Nordrhein-Westfalen.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Senioren Nordrhein-Westfalen ist der Zusammenschluss von Genossinnen und Genossen der Partei Die Linke NRW, die das 50. Lebensjahr vollendet haben. Ferner können ihr Parteimitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten beitreten.
Sie führt die Kurzbezeichnung LAG Senioren NRW.
Ihr Sitz ist der Sitz der Landespartei Die Linke NRW.
Die Organe der LAG Senioren NRW sind der Landesseniorentag, Der Vorstand und der Sprecherrat, der sich aus dem Vorstand und den Sprechern-Innen der Kreis- und Stadtverbände bildet.
Die Satzungen und Ordnungen der Partei DIE LINKE gelten für uns analog.
Alter ist ein Lebensabschnitt mit eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen, die nicht nur auf Rente, Pflege und Kosten reduziert werden dürfen.
Teilhabe und Mitgestaltung an ein selbstbestimmtes Altern in Würde ist für Senioren ein unabdingbares Recht und eine Verpflichtung.
Altern in Würde ist ein unveräußerliches Menschenrecht.
Wir sind Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder der Partei DIE LINKE, die sich in der Seniorenarbeitsgemeinschaft NRW zusammengeschlossen haben. Wir sind selbst Senioren und engagieren uns dafür, dass die Partei in einer demokratischen- Gesellschaft Seniorenpolitik mit sozialistischem Charakter entwickelt und umsetzt.
Deshalb engagieren wir uns für eine bessere sozialgerechte Gesellschaft, das heißt für uns Demokratischer Sozialismus, der nur auf demokratischen Wegen entstehen und bestehen kann.
Wir ermuntern Senioren berechtigte Ansprüche durch Widerspruch, Petitionen und Teilnahme an Demonstrationen usw. durchzusetzen.
Beschlossen Hamm, am 23. Februar 2008
Liebe Genossinnen, Liebe Genossen,
Seniorenpolitik ist eine Herausforderung, die nicht nur ältere Menschen betrifft.
Für Bürgerinnen und Bürger in unsere Gesellschaft, die im Renten- oder
Vorrentenalter sind, haben Fragen zur Rente, Betreuung, Wohnung, Pflege und Vieles mehr
Eine große Bedeutung.
Die höhere Lebenserwartung ist ein großer und erstrebenswerter zivilatorischer Wert.
Alter ist ein Lebensabschnitt mit eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen, die nicht nur auf Rente und Kosten reduziert werden darf.
Teilhabe und Mitgestaltung an ein Selbstbestimmtesaltern in Würde ist für SeniorenInn ein
Unabdingbares Recht und Verpflichtung.
Wir die Seniorinnen und Senioren in der Senioren AG wollen uns dieser Herausforderung
Stellen und Lösungen erarbeiten, die wir in Vorstände und den Mandatsträger vortragen und in Programme umsetzten.
Für unsere Arbeit sind wir auf die Mitwirkung der Kreisverbände und der Mitglieder, sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten angewiesen.
Bei der großen Zahl von älteren Mitgliedern in unserer Partei, das Durchschnittsalter der Parteimitglieder liegt bei über 60 Jahren, bitten wir die Kreisverbände
Sich der LAG-Senioren NRW anzuschließen und in ihren Reihen für Mitglieder zu werben.
Entsprechend unseres Gründungsbeschlusses kann jedes Parteimitglied seinen Beitritt zur LAG-Senioren NRW erklären.
Den Kreisverbänden möchte ich schon jetzt meinen Dank für ihre Unterstützung aussprechen.
Mit solidarischen Grüssen
Wilhelm Döll
Vorsitzender der LAG-Senioren NRW
Altersarmut ist nicht erst künftig zu erwarten, sie ist schon reale Wirklichkeit.
Immer mehr ältere Menschen sind nach Angaben der BA, Bundesargentur für Arbeit, auf das Arbeitslosengeld II, ALG II, angewiesen.
Von 2006 bis 2007 stieg die Zahl der 55 bis 65 Jahre alten ALG II Empfänger,
im Bundesdurchschnitt, um 6,3 Prozent, berichtet die Bundesbehörde in Nürnberg.
In einigen Ländern, besonders im Osten, stieg die Zahl bis zu 16,5 Prozent.
Die BA veröffentlicht ihre Zahlen sachlich und nüchtern, aber hinter jeder Zahl steht ein Mensch, der eine Lebensleistung erbracht hat und sich nun in Armut wieder findet.
Muss Wachstum der Wirtschaft und Reichtum für Wenige mit Armut in weiten Teilen der Gesellschaft bezahlt werden?
Wir fordern mehr altersgerechte Arbeitsplätze und Arbeitsverhältnisse für Erwerbstätige über 55 Jahre.
Die Beseitigung der Rentendämpfungsfaktoren
und die Rückkehr zu dem vorherigen Rentenneveau, damit Alterarmut nicht erst entsteht.
Verbesserung der Einnahmeseite der Rentenversicherung. Eine Grundsicherung die 80% der Durchschnittsrente ohne Bedingungen betragen muß.
Einführung einer Höchstrente, die nicht mehr als 150% über der Durchschnittsrente liegen darf.
Beseitigung der Beitragshöchstgrenzen.