
Dreh- und Angelpunkt kommunaler Politik sind die Finanzen. Seit 1999 fordert DIE LINKE. die Einführung eines Beteiligungshaushalts. Noch sind wir bei den ersten Ansätzen in Form von Haushaltstagen als Informations-veranstaltungen. Der nächste Schritt muss die demokratische Beteiligung der Einwohnerschaft bei der Aufstellung des investiven Haushalts der Stadt sein. In Stadtteil-versammlungen bringen die Einwohnerinnen und Einwohner ihre Forderungen und Ideen ein, beraten und stellen Forderungslisten mit Prioritäten auf. Diese Beschlüsse der Versammlungen muss der Rat in seinen Haushaltsberatungen berücksichtigen.
Eine direkte Beteiligung der Einwohnerschaft ist über die Bildung von Beiräten möglich. Insbesondere der Einfluss bei den städtischen Beteiligungsgesellschaften – z. B. Wirtschaftsbetriebe, Immobilien-management, DuisburgSport, Service Dienst Duisburg – könnte zu mehr Bürgernähe beitragen.
Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Vertreterinnen und Vertreter von Umwelt- oder Sozialinitiativen, Vereinen und Verbänden in den unterschiedlichen kommunalen Gremien zu Wort kommen. Die Ohn-macht der Einwohnerinnen und Einwohner muss beendet werden, damit wir zu einem demokratischen Miteinander kommen können.
Die Frauenbewegung hat viel bewegt und erreicht, trotzdem ist die Unterdrückung der Frauen immer noch gegenwärtig. In der Kernverwaltung der Stadt Duisburg sind mehr Frauen als Männer beschäftigt. Auf Leitungs- oder Dezernentenebene sind allerdings überwiegend Männer zu finden. Die Zuständigkeiten für Haus- und Kinderarbeit müssen sich ändern, dann haben auch Frauen eine Chance. Plätze in Kindertageseinrichtungen sollten für jedes Kind vorhanden sein.
Hier haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Schicken Sie eine E-Mail an Brigitte Diesterhöft und Ihre OB-Kandidatin für DIE LINKE in Duisburg wird Ihre Fragen gerne beantworten.

Geboren wurde ich am 30. Juli 1953, besuchte die Volks- und Handelsschule und machte eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Nach einem Jahr Tätigkeit als Bankkauffrau kündigte ich und holte am Oberhausen-Kolleg mein Abitur nach. Ab 1968 engagierte ich mich in der Kinder- und offenen Jugendarbeit der Kirchengemeinde St. Hildegard im Röttgersbach. Beruflich folgten weitere vier Jahre als Bankkauffrau. Ab 1980 studierte ich an der Gesamthochschule Duisburg für das Lehramt für die Primarstufe Germanistik und Katholische Theologie und wurde 1989 als Grundschullehrerin eingestellt. Gewerkschaftlich war und bin ich in der GEW organisiert. In der GEW arbeitete ich im Vorstand der Fachgruppe Grundschule und war ab 1992 zehn Jahre im Personalrat für Lehrerinnen und Lehrer. In der gleichen Zeit war ich Mitbegründerin der PCB-Elterninitiative, die sehr erfolgreich die PCB-Sanierung an Duisburger Schulen anschob. Danach gründeten wir die Bürgerinitiative Mobilfunk/Elektrosmog, deren Aktivitäten zurzeit ruhen. Seit 2004 arbeitete ich bei der PDS-Offenen Liste mit und wurde im Sept. 2004 in den Rat der Stadt Duisburg gewählt. 2005 war ich Bundestagskandidatin für DIE LINKE im Duisburger Norden. Von 2007 bis 2008 gehörte ich dem Übergangsvorstand des Kreisverbandes Duisburg an.
Meine Arbeitsschwerpunkte sind eng verbunden mit meinen Berufen. So interessiert mich das Thema „Finanzen“ in all den für die Kommune bedeutsamen Facetten: Haushalt der Stadt Duisburg, Neues Kommunales Finanzmanagement, Cross-Border-Leasing, Public-Private-Partnership, Abschluss von sog. Zinssicherungsgeschäften. Einer Veränderung des Schulsystems in Richtung „Gemeinsam länger lernen“ als „Eine Schule für Alle“ gilt ebenfalls mein Engagement.
Brigitte Diesterhöft
„Mission Duisburg Possible“ 27.8.09
Unter diesem Titel versammelten sich heute rund 500 Schülerinnen und Schüler aus den Oberstufen der Schulen in der Duisburger Innenstadt in der Aula der Gesamtschule Mitte an der Falkstraße, um sich eine Podiumsdiskussion der OB-Kandidatinnen und Kandidaten anzuhören und die Möglichkeit zu nutzen, den Politikerinnen und Politikern Fragen zu stellen.
Anlass war die kommende Kommunalwahl und allem voran stand der Aufruf an die Schülerschaft, ihr demokratisches Recht zu nutzen und am Sonntag wählen zu gehen.
Auf dem Podium vertreten waren Brigitte Diesterhöft (DIE LINKE), Adolf Sauerland (CDU), Jürgen C. Brandt (SPD), Frank Albrecht (FDP), Doris Janicki (Die Grünen), Harald Jeschke (BL) und Dr. Eva Selic von der SGU. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde beschäftigte sich das Podium in regem Austausch mit der Schülerschaft hauptsächlich mit den Themen Schulsanierung, Ganztagsschulen, Privatisierung von Schulen, Studiengebühren und dem akuten Lehrermangel.
Brigitte Diesterhöft machte sich insbesondere für das Konzept 'Gemeinsam länger lernen' stark. Das Modell ist an das finnische Schulsystem angelehnt und sieht vor, dass alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam von der ersten bis zur zehnten Klasse auf Gemeinschaftsschulen lernen, anstatt nach der vierten Klasse in verschiedene Schulformen aussortiert zu werden. Chancengleichheit ist durch gemeinsames längeres Lernen eher zu verwirklichen, als dies im viergliedrigen Schulsystem möglich ist. Die zusätzliche Förderung leistungsstarker und leistungsschwacher Kinder muss ebenfalls gewährleistet sein. Es geht um die individuelle Förderung jedes Schülers und jeder Schülerin.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Sascha Devigne und Victoria Waldhausen vom Duisburger Stadtfernsehen, Studio 47. Unterstützer und Förderer waren der Jugendring, das Jugendparlament, die Bezirks-SchülerInnen-Vertretung Duisburg, die DBG Jugend und die Volkshochschule.
„Duisburg muss enthindert werden“ 19.8.09
Im Rahmen ihrer diesjährigen Mitgliederkonferenz hatte 'Der Paritätische Nordrhein-Westfalen' zur Podiumsdiskussion im 'Kleinen Prinzen' geladen. Der Einladung gefolgt waren Brigitte Diesterhöft von DER LINKEN, Jürgen C. Brandt von der SPD, Doris Janicki von den Grünen und Josef Wörmann von der CDU. Unter dem ironischen Titel „Selbsthilfe für OB-Kandidaten“ sollten die Vertreterinnen und Vertreter der Parteien zu dem Thema der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung in Duisburg Stellung nehmen aber auch Anregungen, Sorgen und Nöte der Betroffenen und ihrer Angehörigen hören. Anwesend waren neben einer interessierten Öffentlichkeit und Mitgliedern des Paritätischen auch Vertreter verschiedener Selbsthilfegruppen und der Lebenshilfe in Duisburg. Moderiert wurde die Veranstaltung von der freien Journalistin und Autorin Cornelia Benninghoven.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde zählten die Podiumsmitglieder dann die Punkte auf, an denen es ihrer Meinung nach am meisten mangele. Brigitte Diesterhöft berichtete von einer drei Jahre alten Studie der LINKEN zur Barrierefreiheit in Duisburg. Viele der dort entdeckten Schwachstellen seien leider bis heute nicht behoben worden, bemängelte sie. „Menschen sind unterschiedlich und brauchen deshalb auch unterschiedliche Hilfen,“ sagte sie weiterhin, „die Stadt Duisburg muss 'enthindert' werden. Es fehlt immer noch an genügend Absenkungen der Bürgersteige, an Aufzügen in öffentlichen Gebäuden und an behindertengerechten Toiletten.“
Nach einiger Diskussion wies der Paritätische darauf hin, dass es rund 80 fehlende Plätze für behinderte Kinder an Duisburger Schulen gebe. Und auch zwei Mütter mit betroffenen Kindern kamen zu Wort. Sie berichteten von ihren Anstrengungen mit der Bürokratie und der mangelnden Betreuung für behinderte Kinder unter drei Jahren. Damit drehte sich das Thema dann schnell um die mangelnden Plätze für Kinder mit körperlicher Behinderung an Integrativschulen.
Brigitte Diesterhöft kritisierte an diesem Punkt, dass die Sparpolitik immer in der Sozialpolitik anfange. Qualifizierte Kräfte müssten dringend her, damit die Betreuung von allen Kindern gewährleistet werden könne. Hier sprach sie auch aus ihrer eigenen Erfahrung als Grundschullehrerin. Obwohl Grundschulen Integrationsschulen seien, sei eine Einzelintegration in eine normale Klasse sehr schwierig, weil die Klassen mit 25-30 Kindern einfach zu groß seien, um zusätzlich noch sonderpädagogische Unterstützung leisten zu können. Sie forderte kleinere Klassen und mehr qualifiziertes Fachpersonal.
Positiv hervorgehoben wurde von allen die neue UN-Konvention, nach der jedes Kind einen Anspruch auf Versorgung hat, und die den Betroffenen und ihren Angehörigen den Rücken stütze.

„Die menschenunwürdigen Verhältnisse bei der ARGE müssen beendet werden!“ 13.08.09
Im Vorfeld der Kommunalwahl hatte der DGB Region Niederrhein am 13.8. zu einem Polit-Talk mit den Duisburger OB-Kandidatinnen und -Kandidaten geladen. Diese hatten die Möglichkeit, unter den Augen einer interessierten Öffentlichkeit einige Fragen zu den Themen Arbeitsmarktpolitik, Sozialpolitik und Strukturpolitik in Duisburg zu beantworten.
Gefolgt waren der Einladung unter anderem Brigitte Diesterhöft von DER LINKEN, Jürgen C. Brandt von der SPD, Frank Albrecht von der FDP und Doris Janicki von den Grünen. Auffällig abwesend war der amtierende Oberbürgermeister aus Duisburg, Adolf Sauerland von der CDU. Moderiert wurde das Ganze von dem stellvertretenden Chefredakteur der WAZ Duisburg, Klaus Johann.
Nach ein paar kurzen Fragen zum Thema Wirtschaft ging es darum, wie man Duisburg sozialer gestalten kann. Hier glänzte die OB-Kandidatin der Linken, Brigitte Diesterhöft, mit konkreten Vorschlägen. Sie forderte vor allem einen Duisburg Pass mit einem Sozialticket. Mit dem Duisburg Pass soll unter anderem die Nutzung von Büchereien und Museen der Stadt kostenlos sein. Auch sollen Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen und städtischen Kulturbetrieben, wie zum Beispiel dem Theater, zu einem ermäßigten Preis für die Besitzer des Duisburger Passes angeboten werden. Das Sozialticket gewährleistet die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Mit diesen Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass Menschen die unterhalb der Armutsgrenze in Duisburg leben, wieder Zugang zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben erhalten. „In der Politik muss immer der Mensch im Mittelpunkt stehen,“ so Brigitte Diesterhöft, „und nicht irgendwelche vermeintlich prestigeträchtigen Leuchtturmprojekte der Stadt.“
Schnell drehte sich die Diskussion dann um Hartz IV und die Duisburger ARGE. Und auch hier konnte sich die OB-Kandidatin mit ihren Forderungen und Positionen positiv von den anderen OB-Kandidat/innen abheben. Sie vertrat die allgemeine Position der Linken, dass Hartz IV Armut per Gesetz sei und deswegen abgeschafft gehöre. Stattdessen forderte sie eine bedarfsorientierte Grundsicherung ohne Repressionen für die jeweiligen Betroffenen. In diesem Kontext forderte sie außerdem, „die menschenunwürdigen Verhältnisse bei der ARGE schnellstens zu beenden.“
2004 wurde Brigitte Diesterhöft, DIE LINKE (damals noch PDS-Offene Liste) in den Rat der Stadt Duisburg gewählt. 2005 war sie Bundestagskandidatin für DIE LINKE im Duisburger Norden und von 2007 bis 2008 gehörte sie dem Übergangsvorstand des Kreisverbandes Duisburg an. Für die Kommunalwahl 2009 tritt sie nun als Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin in Duisburg an. Hier stellt sie sich kurz und knapp einigen wichtigen politischen Fragen.
Worin unterscheiden Sie sich von den übrigen Kandidaten?
Den Unterschied machen unsere politischen Positionen aus. Die Politik der Linken stellt die Menschen in den Mittelpunkt ihres Denkens und Handelns. Wir weigern uns, die Reichen noch reicher zu machen sondern fordern für alle Menschen wirklich menschenwürdige Verhältnisse. Dazu passt unsere grundsätzliche Forderung: Weg mit Hartz IV. Mit dieser Forderung sollte die Kommune auf Bundesebene Druck machen. Unerträglich die 1-Euro-Jobs, auch im Rahmen von Gemein-Wohl-Arbeit. Die Menschen werden ausgebeutet und erhalten keine Lebensperspektive. Jeder und jede sollte von dem Lohn seiner bzw. ihrer Arbeit leben können.
Wo liegen Ihrer Meinung nach die größten Probleme der Stadt und welche Lösungsvorschläge bieten Sie an?
Eine der größten Schwierigkeiten ist die finanziell desolate Situation der Stadt Duisburg. Seit 2001 unterliegt Duisburg dem Nothaushaltsrecht. Ein Kürzungspaket nach dem anderen wurde geschnürt und trotzdem hat Duisburg keine Chance, der Schuldenfalle zu entgehen. Allein 90 % der Aufgaben sind Pflichtaufgaben auf Grund von Landes- oder Bundesgesetzen. Diese Aufgaben müssen erfüllt werden, doch Land und Bund finanzieren die Aufgabenerfüllung nicht durch entsprechende Mittel. Allein die Zinslast für die Kredite beträgt jährlich mehr als 90 Millionen Euro. Die Altschulden betragen 2,5 Mrd. Euro. Der Schuldenberg kann nur abgetragen werden durch eine Neuverteilung des Steueraufkommens und durch ein Entschuldungsprogramm durch Bund und Länder. Zusätzlich dürfen Aufgaben nur im Einvernehmen mit den Kommunen übertragen werden und bei entsprechender Finanzierung. Ein weiteres großes Problem sind die Belastungen der Menschen und der Umwelt durch die Verschmutzungen der Industrie. Es muss endlich eingefordert werden, dass mindestens die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden und noch eher darüber hinaus das, was technisch möglich ist. Und noch besser: Es muss verhindert werden, dass es zu neuen Belastungen kommt. Ich denke an das neue Kohlekraftwerk in Walsum und das in Krefeld-Uerdingen. Mit Bürgerinitiativen muss Hand in Hand gearbeitet werden, um genau solche Projekte zu verhindern.
Die Jugend Duisburgs sucht nach Zukunftsperspektiven, nach Ausbildung und Arbeit. Was muss eine Stadt leisten?
Für mich fängt die Antwort auf diese Frage schon in den Kindertagesstätten an. Die Versorgung der Kinder von 0 bis 3 und von 3 bis 6 Jahren muss massiv vorangetrieben werden, hier fehlen zahlreiche Plätze. In den Einrichtungen müssen gut ausgebildete Kräfte arbeiten. Die Schulgebäude müssen frei von Schadstoffen sein und freundlich und kindgerecht eingerichtet. Zusätzlich muss das, was im Elementarbereich gelernt wird, mit dem schulischen Bereich abgestimmt werden. Es muss zu einem Bildungsvorteil werden, Schüler oder Schülerin in Duisburg zu sein, deshalb ist weiter ein Modellprojekt „Länger gemeinsam lernen in den Klassen 1 – 10“ zu fordern. Und auch wenn es Ländersache ist: Wir brauchen kleine Klassen mit 20 Kindern. Nur dann ist sicher, dass jedes Kind – ob mit oder ohne Migrationshintergrund - individuell gefördert werden kann. Es muss auch ermöglicht werden, dass behinderte Kinder soweit wie möglich in Regeleinrichtungen gefördert werden, auch dazu brauchen wir entsprechende Ressourcen. Die Angebote in der Sekundarstufe II müssen ausgebaut werden. Theorie- und praxisorientiertes Lernen sollte miteinander verbunden werden. Der Ganztagsbetrieb muss selbstverständlich werden, mit einem kostenlosen Mittagessen.
Die Kommune ist einer der größten Auftraggeber für Aufträge an Handwerk und Wirtschaftsunternehmen. Es sollten Betriebe bei der Auftragsvergabe bevorzugt werden, die auch ausbilden. Als Ausbilder hat die Stadt eine Vorbildfunktion. Hier muss Initiativen der Bezirksregierung entschlossen entgegen getreten werden Ausbildung zu verbieten. Jugendlichen Ausbildung und Arbeit zu geben heißt, ihnen eine Lebensperspektive zu geben. Auch deswegen muss ein Studium wieder für alle möglich werden, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Studiengebühren sind abzuschaffen.
Die ältere Generation braucht Antworten auf ihre zunehmend in Armut endende Lebenssituation. Was muss aus Ihrer Sicht vorrangig angegangen werden?
Vorrangig erscheint mir, dass bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist. Denn selbstständig sein und selbstbestimmt leben können, so lange wie möglich, will wohl jede und jeder. Spannend sind generationsübergreifende Wohneinheiten, hier könnte und müsste die Kommune Vorreiter sein. Dazu gehört natürlich, dass die kommunalen Wohnungsunternehmen (Gebag und DBV) weiter in kommunaler Hand bleiben. Unsere Forderung nach einem Sozialtarif für Strom und Gas bei den Stadtwerken, die Einführung eines DU-Passes für unterschiedliche Ermäßigungen und eines Sozialtickets für den Öffentlichen Nahverkehr könnten die Not bei den älteren Menschen lindern – und nicht nur bei den älteren!
DIE LINKE hat ein migrationspolitisches Programm herausgegeben. Was davon könnte kurzfristig umgesetzt werden?
Sicher nicht kurzfristig durchsetzbar, aber eines der vorrangigen Ziele ist die Einführung des Kommunalwahlrechts für alle Zuwanderer, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und teilzuhaben an demokratischen Entscheidungen fördert das Miteinander und das gegenseitige Verständnis füreinander. Die sehr erfolgreiche Integrationskonferenz sollte fortgeführt werden. Der nächste Schritt könnte sein, die aufgestellten Forderungen zu konkretisieren und Handlungsschritte zu planen, die dann auch umgesetzt werden. Das bisherige Referat für Zuwanderung und Integration sollte in ein Amt überführt werden und eine ausreichende finanzielle Ausstattung muss erfolgen.
| 29.August 2009. Wahlkampftour von Brigitte Diesterhöft. Die OB-Kandidatin wird an einigen Infoständen der LINKEN vertreten sein und das Gespräch mit der Bevölkerung suchen. |
| Zu finden ist sie von 9-11 Uhr in Homberg am Hochheider Markt |
| Von 11.30-13 Uhr in Rheinhausen, Friedrich-Alfred Str./Ecke Georgstraße |
| Ab 14 Uhr in der Stadtmitte am Sonnenwall |
| 30. August Kommunalwahl |