
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Ich bin 39 Jahre jung, verheiratet und habe drei Kinder. Nach meinem Schulabschluss habe ich von 1985 -1988 eine Berufsausbildung als Schlosser bei der ThyssenStahl AG durchgeführt. In der Ausbildungzeit habe ich Interessen der Auszubildenden als Jugendvertreter wahrgenommen. Seit Beginn meines Berufslebens bin ich in der IG Metall organisiert. Seit 1994 bin ich Betriebsratsmitglied bei ThyssenKruppSteel und vertrete mit Wissen und Gewissen die Interessen der Beschäftigten im Betrieb. Meine Schwerpunkte in der Betriebsratarbeit sind Tarifpolitik, Sozialpolitik und Chancengleichheit für gering qualifizierte Beschäftigte.
Tätigkeitsschwerpunkte und Mitgliedschaften
Politik:
- 1993 - 2003 Mitglied der SPD
- 1994 - 2003 Aktive Arbeit bei den Jungsozialisten
- 1999 - 2003 Vorstandsmitglied im SPD-Ortsverein Wanheim und Mitglied im Arbeitskreis Süd der SPD;
zuständig für Jugend und Bildung
- 1999 - 2000 Weiterbildung in 8 Modulen Nachwuchsförderung, Themenschwerpunkt
Jugendliche in der Kommunalpolitik
- 2003 Mitglied der PDS-OL
- seit 2004 Ratsmitglied für die PDS-OL
Migrationspolitischer Sprecher der Ratsfraktion Die Linke.
Mitglied im Personal- und Verwaltungsausschuss und
Stellvertr. Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss
- Mitglied des Fraktionsvorstands der LINKEN
Gewerkschaftsarbeit:
- seit 1996 Mitglied im Migrationsausschuss der IG Metall Duisburg
- seit 2001 Mitglied der Delegiertenversammlung IG Metall Duisburg
- 2001 - 2003 Mitglied für Duisburg im Arbeitskreis Migrationsausschuss IG Metall Bezirk NRW
- 2004 - 2008 Mitglied in der Tarifkommission IG Metall, Eisen- und Stahlindustrie NRW, Niedersachsen
und Bremen
- seit 2005 Mitarbeit im Netzwerk "Integration durch Qualifizierung"; Zusammenarbeit DGB und Pro
Qualifizierung. Ziel des Netzwerkes ist die Verbesserung von Arbeitsmarktchancen von
gering qualifizierten Jugendlichen
Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Kräften:
- Mitglied für die IG Metall im Initiativkreis Interkulturelle Wochen in Duisburg
- Zusammenarbeit mit MigrantInnenorganisationen
- Zusammenarbeit mit Wohlfahrtsverbänden in Duisburg
Themenschwerpunkte: Flüchtlingsarbeit, Asylangelegenheiten und Migration/Integration
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Neoliberalismus schreitet mit der Schwarz-Grünen Kooperation in Duisburg weiter voran. Privatisierung und soziale Demontage prägen die tägliche Politik in unsere Stadt. Die SPD führt ihren neoliberalen Tanz mit der CDU/ CSU auf Bundesebene und rutscht auf kommunaler Ebene weiter ab, weil sie keine eigenen Konzepte hat. Die SPD ist mit ihrer Agenda 2010 und Hartz IV politische Hauptverursacherin der Armut in Deutschland und auch in Duisburg. Nach dem Sozialbericht 2007 leben 20% der DuisburgerInnen unter der Armutsgrenze. Die Linke hat nach den Umfragen auch in Duisburg gute Chancen, sich im Rat und Bezirksvertretungen bei den nächsten Kommunalwahlen in 2009 zu verstärken und der Zentrale Unruhefaktor zu sein. Wir werden mit Alternativen zur dieser neoliberaler Politik in die Offensive gehen. Das Leben in Duisburg verändert sich durch fortschreitende soziale Spaltung in Reich und Arm, in "besser Verdienende“ und Menschen, die für Niedriglöhne arbeiten müssen oder erwerbslos sind. Dieses führt zu Verarmung, Spaltung und Ausgrenzung der Betroffenen. In 2009 stehen wir vor großen Herausforderungen. Es wird für mich eine wichtige Aufgabe sein, dass wir gemeinsam die Kommunalwahl 2009 erfolgreich bestehen. Neben dem Parteiaufbau und erweitertem Einfluss in der Gesellschaft können wir Einfluss in Rat und Bezirksvertretungen auf Entscheidungen Einfluss nehmen und zu positiven Veränderungen im Interesse unserer Wählerschaft beitragen.
Dafür trete ich ein:
- gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle Menschen- Zusammenarbeit mit sozialen Bewegungen für eine solidarische Gesellschaft
- Verteidigung öffentlichen Eigentums, gegen Privatisierung und für den Erhalt der Arbeitsplätze im
öffentlichen Dienst
- Tariftreue bei der kommunalen Auftragsvergabe
- Sicherheit und Integration für Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen statt Ausgrenzung
- Ermutigung der Migrantenbevölkerung, sich stärker in die Politik, auch in Duisburg, einzumischen
Ich habe mich seit 2004 im Rat mit unserer Fraktion für eine verlässliche Oppositionspolitik eingesetzt und möchte unsere erfolgreiche Politik fortsetzen.
gez. Erkan Kocalar