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Hermann Dierkes: "Für ein soziales Duisburg"

Ich bin 59 Jahre alt, verheiratet. Meine Berufsausbildung erhielt ich in Detmold im Verwaltungsdienst, holte das Abitur auf dem Abendgymnasium in Düsseldorf nach und studierte mehrere Semester Volkswirtschaft und Politik. Nach knapp 30 Jahren Beschäftigung in der Duisburger Stahlindustrie bin ich seit einem Jahr in Altersteilzeit (Freistellungsphase). 

Seit Beginn meines Berufslebens war ich gewerkschaftlich organisiert. In der Stahlindustrie war ich lange Jahre IG Metall-Vertrauenskörperleiter bei der ThyssenKrupp-Tochter Eisenbahn u. Häfen GmbH und stellvertretender Betriebsratsvorsitzender. Von 1985 bis zu meinem Ausscheiden aus dem Berufsleben war ich als Teamer/Referent ununterbrochen in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit engagiert.  

Politisch stark beeinflusst von der Nach-68er-Bewegung begann mein Engagement auf der politischen Linken 1971. Seit Mitte der siebziger Jahre engagiere ich mich zudem in der Umweltbewegung (zunächst in der Anti-AKW-Bewegung als Mitbegründer der Initiative GewerkschafterInnen gegen Atom). 1988 war ich Mitbegründer der BI gegen Umweltgifte Duisburg Nord e.V.  

Ich habe große Erfahrungen in der linken Publizistik, was seit 1999 v.a. der Herausgabe unserer örtlichen Zeitung Standpunkt zugute kommt. In der internationalen Soli-Arbeit bin ich ebenfalls seit 1971 aktiv (Schwerpunkte: gewerkschaftliche Solidaritätsarbeit, Brasilien). 

Zwischen 1988 und 1999 lag mein Arbeitsschwerpunkt in der Umweltbewegung des Duisburger Nordens, die wichtige Erfolge verzeichnen konnte. 1994 gründete ich mit einer Reihe politischer Freunde die unabhängige WählerInnengemeinschaft DuisBürgerBündnis (DUBB), das derzeit noch über Bezirksmandate in Hamborn und Meiderich verfügt, aber 2009 nicht mehr kandidieren wird. 1999 schloss ich mich mit einem Teil des DUBB der PDS-Offenen Liste an. Wir eroberten die erste Ratsfraktion der PDS in NRW, konnten bei den Kommunalwahlen 2004 unser Ergebnis von 3 auf 4 Mandate ausbauen. Seit 1999 bin ich Vorsitzender unserer Ratsfraktion. 2001 trat ich der damaligen PDS bei. Den Zusammenschluss zwischen PDS bzw. PDS-OL und WASG habe ich aktiv unterstützt.  

Ich habe seit 1999 großen Anteil an dem Profil unserer Fraktion als linke, programmatisch gefestigte und verlässliche Opposition in der Duisburger Politik und möchte dazu beitragen, unsere erfolgreiche Politik fortzusetzen.

Mein Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Umweltschutz, gegen rassistische und geschlechtliche Diskriminierung, ist für mich mit dem Ziel einer emanzipierten, solidarischen Gesellschaft untrennbar verbunden. 

12. November 2008

Oskar Lafontaine unterstützt Hermann Dierkes bei der OB - Kandidatur

Oskar Lafontaine mit der Landessprecherin der LINKEN NRW: Katharina Schwabedissen und OB- Kandidat: Hermann Dierkes

Während der Betriebsräte- und GewerkschafterInnenkonferenz der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag zur Ausweitung der Mitbestimmung hat Oskar Lafontaine sich bei unserem OB - Kandidaten Hermann Dierkes über die aktuellen Probleme der Duisburger Bevölkerung informiert.

 

Dabei hat er auch auf die Notwendigkeit eines Politikwechsels in Duisburg hingewiesen. "Die Stadt der Mitbestimmung so Lafontaine hat einen anderen Oberbürgermeister verdient."