Linksjugend ['solid] Duisburg Treffen:
jeden Dienstag um 18 Uhr,
Gravelottestraße 28, 47053 Duisburg
nächster Marx Lesezirkel ist am 10.5.
nächster Filmeabend ist am 29.4.
Linke Termine und Veranstaltungen:
25.4. Anti-AKW-Demo
26.4. Beobachtung des Prozesses gegen Duisburger AntifaschistInnen
30.4. NACHT TANZ DEMO
1.5. Heraus zum Revolutionären 1. Mai
7.5. PRO-NRW blockieren
21.5. Freiheit für 4 inaftierte Tamilen in Deutschland

Ihr seid nur noch einen Klick von der neuen Ausgabe der Zora, die Zeitung der linksjugend ['solid], entfernt. Das Hauptthema ist diesmal „Leistung muss sich wieder lohnen“.

1979 Harrisburg – 1986 Tschernobyl – 2011 Fukushima: Der tödliche Super-Gau ist jederzeit möglich. Immer wieder, überall und auch bei uns, denn die Atomkraft ist nicht beherrschbar.
Jetzt tragen wir die Auseinandersetzung um die Abschaltung der Atomkraftwerke an die AKW-Standorte – und fordern die Stilllegung aller Atomanlagen. Die Bundesländer müssen ihre Verantwortung endlich wahrnehmen und die Atomkraftwerke endgültig abschalten. Nicht für drei Monate, sondern für immer.
Weltweit gibt es keine Lösung für den Millionen Jahre strahlendem Atommüll. Die Atommülllager Asse II und Morsleben haben gezeigt, dass Atommüll nicht einmal für Jahrzehnte sicher gelagert werden kann. Die Atomtechnologie ist unverantwortlich und die Grundlage für die Entwicklung von Atomwaffen.
Wir fordern: Reaktoren sofort stilllegen, Atommüll-Produktion und Transporte stoppen, Atomwaffen abschaffen!
Das Übel an der Wurzel packen!
Atommüll verhindern bevor er entsteht!
Urananreicherung in Gronau stoppen!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Antifaschismus ist unsere Pflicht!
Am 27.3. griffen Polizeibeamte in der Duisburger Innenstadt nach Protesten gegen die neonazistische NPD eine Gruppe von AntifaschistInnen an.
Rahime Koçkaya war mehrere Minuten bewusstlos. Ihr Ehemann Cebbar Koçkaya wurde von mehrern Beamten ebenfalls brutal geschlagen und schließlich festgenommen.
Statt für diesen völlig unverhältnismäßigen Einsatz entschädigt zu werden stehen beide nun auch noch vor Gericht.

Am 30.04.2011 veranstaltet die Kampagne “Du it yourself” eine Nachttanzdemo zusammen mit der EuroMayday Dortmund in Duisburg. Die Demo beginnt um 19 Uhr am Vorplatz des Duisburger Hauptbahnhofs und endet an der Pauluskirche in Hochfeld.
Bis jetzt mit zwei Soundsystems, interessanten Redebeiträgen zum Stand der Kultur in Duisburg und anderswo im Ruhrgebiet, diverser Musik (dnb/dubsteb mit rawbot, feel vergnuegen mit techno, towlie mit minimal,…) einer Sambatruppe und vielleicht sogar noch mehr…….
DIE VERHÄLTNISSE ZUM TANZEN BRINGEN!
Nachdem ihr "Anti-Islam-Kongress" 2008 durch tausende Gegendemonstranten erfolgreich blockiert und verhindert werden konnte, gelang es auch 2009 breiten Widerstand gegen den 2. Anti-Islam-Kongress zu organisieren und ihn zur Farce werden zu lassen. Nach diesen Niederlagen haben die RassistInnen nun ihr Konzept zwar nicht inhaltlich aber von der Sprache und Aktionsform her geändert. Jetzt plant "Pro Köln/NRW" einen "Marsch für die Freiheit". Die Marschroute soll von Köln-Deutz in die Kölner Innenstadt verlaufen. Gemeinsam mit anderen gleich gesinnten Parteien und Personen aus ganz Europa wollen sie damit wieder einmal gegen die angebliche "schleichende Islamisierung" hetzen und gegen "Denkverbote" demonstrieren.
Doch: Es gibt kein Recht auf Rassismus!
Sorgen wir am 7. Mai gemeinsam dafür, dass auch dieser "Marsch" in Köln ins Wasser fällt.
Infostand der Linken in Hochfeld am Wochenmarkt, Samstag den 26. März ab 10 Uhr mit den Themen Atompolitik und Krieg in Libyen.
Krieg ist auch in Libyen keine Lösung!
Es ist notwendig, Gaddafis mörderischem Treiben Einhalt zu gebieten, aber falsch, dies mit einem Krieg, der viele Oper fordern wird, erreichen zu wollen! Ein Teil der Staaten, die - allein 2009 - Waffen im Wert von 200 Millionen Euro für den Diktator geliefert haben, führen unter dem Vorwand humanitärer Hilfe jetzt Krieg. Es geht ihnen nicht um den Schutz der aufständischen Bevölkerung, sondern um geostrategische Interessen, direkten Zugriff auf Öl und Abschottung von Flüchtlingsströmen.

Zehntausende Menschen haben in Ägypten am Mittwoch, den 19.1., den zweiten Tag in Folge gegen Präsident Hosni Mubarak demonstriert und seinen Rücktritt gefordert. Ermutigt von dem Beispiel, das Tunesien mit dem Sturz des Regimes von Zine Al Abidine Ben Ali geliefert hatte, zogen auch gestern wieder in vielen Städten Ägyptens Demonstranten durch die Straßen und forderten Freiheit, Arbeit, bessere Lebensbedingungen und ein Ende des Ausnahmezustandes. »Tunesien ist die Lösung« hieß es auf Plakaten, »Nieder mit Mubarak« und »Zine El Abidine Ben Ali, wer ist der Nächste« skandierten die Demonstranten.
Begonnen hatten erste Proteste mit der Selbstverbrennung von drei Männern vor einer Woche, die mit ihrer Aktion auf ihre schlechten Lebensbedingungen aufmerksam machen wollten. Damals hatten Regierungskreise noch ausgeschlossen, daß die Aktionen wie in Tunesien Massenproteste auslösen könnten. Gleichzeitig hatte das Regime den Ägyptern versichert, daß Grundnahrungsmittel auch weiterhin subventioniert werden würden.

Seit zehn Jahren führt die deutsche Regierung Krieg in Afghanistan. Am 28. Januar 2011 beschließt der Bundestag ein weiteres Mal über die Verlängerung des Mandats für den Kriegseinsatz der Bundeswehr. Hierzu erklärt der BundessprecherInnenrat der Linksjugend ['solid]:
Ein Jahrzehnt Krieg beweist: Mit militärischen Mitteln kommt man dem Frieden kein Stück näher. Die schwarz-gelbe Regierung macht eine Stabilisierung der Lage in Afghanistan mit der Verlängerung des Mandats für ein weiteres Jahr gemeinsam mit SPD und Grünen unmöglich. Ein realistischer Plan zur Friedensschaffung muss auf ziviler Hilfe statt auf Krieg basieren!

Dass die Bundeswehr an Schulen um Nachwuchs wirbt, ist zwar nicht neu. Allerdings hat die Werbung in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Allein im Jahr 2009 haben die 94 hauptamtlichen Jugendoffiziere der Bundeswehr laut eigenen Angaben 4389 Diskussions- und Vortagsveranstaltungen durchgeführt und damit 113.525 SchülerInnen erreicht. Während 2009 schon 12 Mio € für die Nachwuchswerbung ausgegeben wurden, sind für 2010 ganze 27 Mio € Ausgaben durch die Bundesregierung vorgesehen. Dabei sind noch nicht einmal Gehälter und Fahrtkosten der Jugendoffiziere eingerechnet. Das Engagement ist vielfältig. Nicht nur an den Schulen wird geworben, auch bei Ausbildungsmessen fehlt die Bundeswehr nie und vor Arbeitsagenturen wird jungen Menschen ein Beruf mit Zukunft versprochen. Das immer agressivere Auftreten und Werben hat zwei Gründe. Zum Einen fehlt der Bundeswehr das Personal. Zum Anderen hat man erkannt, dass man etwas gegen die ablehnende Haltung der Bevölkerung gegenüber dem Afghanistan-Krieg tun muss.
Es ist die schlimmste Wirtschaftskrise seit 1929. Der Kapitalismus ist endgültig aus den Fugen geraten und ist nun dabei alles mit sich zu reißen. Es gibt mehrere Gründe für diese Krise, unter anderen: Kriege um Rohstoffe, Beschleunigung des Klimawandels, Rezession und der Finanzmarkt-Crash.
