

Es ist Zeit zum Innehalten. Japan ist gleichzeitig von drei Katastophen geschlagen: vom Erdbeben mit einer bisher nicht erlebten Stärke, dem daraus folgenden Tsunami, welcher ganze Städte dem Erdboden gleich gemacht hat, und einer hoffentlich nicht weiter anwachsenden Atomkatastrophe. Hunderttausende Menschen in Japan flüchten aus den Katastrophengebieten. Hunderttausende wissen nicht, was ihnen droht oder welches Schicklas sie schon ereilt hat.
Die Welt ist voller Entsetzen!
Einmal in 100.000 Jahren. - Das ist das Restrisiko, mit dem uns die Atomlobby und ihre willfähigen Regierungen zu beschwichtigen suchen. Wir erleben dieses Restrisiko jetzt zum dritten Mal: 1979 Harrisburg in den USA, 1986 Tschernobyl und jetzt Fukushima in Japan. Gegen Erdbeben, Tsunami und andere Naturereignisse können wir Menschen wenig ausrichten.
Jetzt ist die höchste Zeit zu handeln. Wir fordern die Ruhrstädte auf, ihre Aktien an RWE noch in diesem Jahr zu verkaufen und ihren Strombezug ohne Atomkrat sicher zu stellen.
Wir wollen sofort raus aus der Atomenergie!
Sticker: Kein Sex mit Sarrazin!

Mit völlig wirren Zahlen und Statistiken versucht Sarrazin, seine Thesen zu untermauern. Der Aufschrei aus der politischen Mitte blieb bisher im Wesentlichen aus.
So schien es lange so, dass Rassentheorien, Demagogie und Sozialdarwinismus zumindest in der etablierten Politik der Vergangenheit angehört hätten und derartige pseudowissenschaftliche Ansätze längst überwunden wären. Doch der einschlagende Erfolg der Sarrazin Kampagne, welche auf breite Unterstützung aus Politik und Medien bauen kann, zeigt aufs Neue, auf welch fruchtbaren Boden rassistische Diskurse in der deutschen Öffentlichkeit stoßen.
Sie ist ein Angriff gegen alle MirgrantInnen, der sich insbesondere gegen Muslime richtet.
Jetzt bestellen unter: versand@linksjugend-solid.de
Weitere Infos dazu: ZK Duisburg
Auf 16 Seiten erfahrt ihr die aktuellen Diskussionen und Positionen rund um Bildung und Ausbildung und natürlich rund um den Bildungsstreik!
Die neue Str!ke zum download
Vergangen Woche wurde die neue str!ke, die Zeitung von Linksjugend ['solid] bereits an die 100 sich beteiligenden Gruppen des Jugendverbandes verschickt nun könnt ihr sie hier runterladen oder in der Bundesgeschäftsstelle bestellen.
Viel Spaß beim lesen und verteilen!
Sticker: Hooligans in Uniform
„Die Polizei soll gewissermaßen als fliegende Kohorte den Wirrwarr des neuen Lebens durchdringen; überall gegenwärtig und tätig sein; und beachten, hemmen, zurechtlegen, entdecken, was ihr als regelwidrig aufstößt, auf der Stelle und rasch …“ So beschrieb ein preußischer Beamter die Aufgaben der Polizei Mitte des 19. Jahrhunderts, also in einer vordemokratischen Gesellschaft.
Die Aufgabenbestimmung klingt heute – trotz der Geltung der Grund- und Menschenrechte – seltsam aktuell. Nur beschränken sich heute die Befugnisse der Polizei längst nicht auf die Verfolgung des „Regelwidrigen“.
mehr Informationen hier: Panorama
oder hier: Fachtagung

DIE LINKE Duisburg kritisiert die Pläne der Bezirksregierung, nach denen aus Kostengründen nur die Hälfte der geplanten Azubi-Stellen bei der Stadtverwaltung in 2009 besetzt werden sollen.
Dazu erklärt Anna Conrads, jugendpolitische Sprecherin im Kreisvorstand DIE LINKE Duisburg: "Die Bezirksregierung verspielt mit solchen Plänen die Zukunft von Jugendlichen in den Städten. Gerade vor dem Hintergrund hoher Jugendarbeitslosigkeit - vor allem auch in Ruhrgebietsstädten - dürfen dringend benötigte Ausbildungsperspektiven nicht dem Sparzwang der Kommunen geopfert werden. Die jungen Menschen benötigen qualifizierte Ausbildung und die Städte und ihre Bürger benötigen qualifiziertes junges Personal."
Erkan Kocalar, Ratsherr der LINKEN und Mitglied im Personal- und Verwaltungsausschuss, weist in diesem Zusammenhang auf die problematische Entwertung von Stadtratsbeschlüssen hin: "Der Duisburger Stadtrat hat im letzten Jahr den Beschluß gefasst, 106 Azubis einzustellen. Die Bezirksregierung setzt sich mit ihren Einsparungsplänen über den Stadtrat hinweg und stellt hier auch die kommunale Selbstverwaltung in Frage. Das darf nicht sein und das werden wir in Rat und Ausschüssen thematisieren."
DIE LINKE Duisburg unterstützt ganz und voll die Forderungen von ver.di und des Personalratsvorsitzenden und schließt sich der Aufforderung an OB Sauerland an, die beschlossene Ausbildungsquote in Duisburg zu halten und in den kommenden Jahren noch zu erhöhen. "Gerade in Zeiten der Krise müssen die öffentlichen Verwaltungen mit gutem Beispiel vorangehen und in Zukunft investieren", so Conrads und Kocalar. "Die BürgerInnen sind für die Krise nicht verantwortlich und sie sollen die Zeche auch nicht zahlen."

