Sicherheitskonferenz München 2011

Den Krieger_innen in die Suppe spucken!

Kommt am Freitag den 4. Februar 2011 um 20.00 Uhr zum Käfer, Prinzregentenstr. 73 um den Krieger_innen in die Suppe zu spucken! (eine Kundgebung ist schräg gegenüber genehmigt worden)

ONE SOLUTION – CLASS WAR
AGGRESSION NACH AUSSEN …

Jedes Jahr aufs Neue wird in München der polizeiliche Notstand durchexerziert. Grund ist die so genannte Sicherheitskonferenz. Die Teilnehmer_innen aus militärischer und politischer Ebene, sowie Rüstungsindustrie, debattieren dort für zwei Tage mediengerecht die militärische Sicherung und Erweiterung schwindender ökonomischer Ressourcen in der Peripherie. Ein Treffen das durch sein strategisches Vorgehen mit der Krise des Kapitals zusätzliche Bedeutung erlangt. Wichtig ist uns aber, den Kapitalismus als das Grundproblem zu erkennen, dessen Funktion prinzipiell expansiv ist. Die Erschließung neuer Märkte führt zu einer Kapitalisierung des gesamten menschlichen Lebens weltweit. Die militärische Absicherung globaler Vorrechte der westlichen Industriestaaten und ihrer Konzerne stellt die Wehrhaftigkeit des Kapitals gegenüber den Ausgebeuteten im globalen Maßstab dar.

UND NACH INNEN …

In den letzten Jahren wurde gesamtgesellschaftlich Aggression nach außen zunehmend mit einer Aggression nach innen ergänzt. Ob durch Einschränkung des Versammlungsrechts, massenhafter Überwachung und Datenerfassung, Abschottung Europas für Flüchtende und die jüngste rassistische „Einwanderungsdebatte“ oder einfach nur durch den Versuch die Bundeswehr im öffentlichen Raum zu verankern. Was man bei der SiKo unter Sicherheit versteht, ist nichts weiter als die Garantie für weltweite Ausbeutung und Unterdrückung – in den armen Regionen wie kapitalistischen Zentren des Westens. Darum geht es der herrschenden Klasse nach wie vor. Das Resultat des stets geforderten Einsatzes der Armee im Inneren kann zur Zeit in Tunesien beobachtet werden, wo sie ohne mit der Wimper zu zucken auf den Straßen revoltierende unbewaffnete Menschen erschießt. Auch wenn solche Szenarien in den Auseinandersetzungen der letzten Monate in Europa nicht zu Tage traten, die Hemmschwelle dürfte im Zuge der sozialen Revolten in beispielsweise Griechenland oder Frankreich weiter sinken. Die schrittweise Gesundung des Kapitals wird auf den Rücken von uns Lohnabhängigen aufgeladen. Ob in Portugal, Griechenland, Großbritannien, Irland, Tunesien, der BRD oder sonstwo.

Sie sind alle angreifbar!
BONZEN UND MILITÄRS IN DIE SUPPE SPUCKEN!

DIE KÄMPFE DER ANTIKRIEGSBEWEGUNG MIT DEN KÄMPFEN DER LOHNABHÄNGIGEN VERBINDEN.
GEGEN AUSBEUTUNG & UNTERDRÜCKUNG – FÜR EINE SOZIALREVOLUTIONÄRE PERSPEKTIVE
ALLE MACHT DEN WERKTÄTIGEN-RÄTEN UND KEINER PARTEI !

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