Wir zahlen nicht für eure Krise!

Mit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers begann die schlimmste Wirtschaftskrise seit 1929, und sie ist noch immer nicht vorbei, auch wenn es für den Bürger so aussehen mag. Der Kapitalismus ist endgültig aus den Fugen geraten und ist nun dabei alles mit sich zu reißen. Es gibt mehrere Gründe für diese Krise, unter anderen: Kriege um Rohstoffe, Beschleunigung des Klimawandels, Rezession und der Finanzmarkt-Crash.

Da stellt sich die Frage wer alles zahlen muss. Die Antwort ist bereits gefunden:

Die nötigen Gelder werden eingenommen, indem die duisburger Regierung die Gelder im Sozial- und Kulturbereich streicht. Vor allem die Jugend wird von diesen Kürzungen schwer getroffen.

Viele Kulturzentren, Schwimmbäder, Schulen und Musikschulen wurden bereits geschlossen oder privatisiert. Es gibt bereits wenige Orte an denen sich Jugendliche aufhalten können und ihre Zahl sinkt stetig. Vor allem der Bildungsbereich hat stark zu leiden und viele Schulen haben kaum Gelder um Bücher, Tafeln etc. anzuschaffen. Es ist geplant, den gesamten Kultur – und Bildungsbereich praktisch tot zu sparen.

Es ist mal wieder die Bevölkerung die unter den Fehlern der Banken und Wirtschaftsriesen zu leiden hat. Doch das lassen wir nicht auf uns sitzen. Wir Jugendliche sind diejenigen, die auch in Zukunft noch hier in Duisburg ein anständiges Leben haben wollen. Wir werden es nicht zu lassen, dass die Kernbereiche Bildung und Kultur, die Jugendleben erst lebendig halten, totgespart werden. Stattdessen wollen wir, dass unser Oberbürgermeister sich mit seiner gesamten politischen Macht für die Einführung einer Millionärssteuer einsetzt. Diese kann das Schuldenproblem der Stadt sofort lösen. Aber unser Bürgermeister will lieber sparen, als die Verantwortlichen zur Kasse zu bitten, um uns Jugendlichen und allen DuisburgerInnen ein lebbares Duisburg zu schaffen.

Es hat bereits mehrere Demonstrationen, Aufrufe, Aktionen und Speditionen zu diesem Thema gegeben, deren großer erwünschter Erfolg leider ausblieb. Aber wenn wir hartnäckig dran bleiben können wir es gemeinsam schaffen!

Denn wir zahlen nicht für eure Krise!



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