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DIE LINKE wählt ihre Direktkandidaten zum Landtag - Offene Liste der LINKEN zur Wahl des Duisburger Integrationsrats

Nach der Verabschiedung des Landes-Wahlprogramms und der Aufstellung der KandidatInnen zur bevorstehenden Landtagswahl wird DIE LINKE Duisburg am kommenden Mittwoch auf einer Mitgliederversammlung ihre vier DirektkandidatInnen aus Duisburg zur Landtagswahl wählen.

 

Dazu Pressesprecher Horst Werner Rook: "Wir sind davon überzeugt, in den nächsten NRW-Landtag einzuziehen. Nachdem auf dem Landesparteitag der LINKEN bereits Anna Conrads aus Duisburg mit ihren Schwerpunkten Innenpolitik, Jugend, Bildung auf einen sicheren Listenplatz 7 gewählt wurde, werden wir auch mit einem qualifiziertem und engagiertem Team in den vier Wahlbezirken Duisburgs erfolgreich punkten. Für die sozial- und bildungsfeindliche Politik von schwarz-gelb unter dem `Rüttgers-Club und seinem WÜSTen Abzocker` sind die Tage gezählt."

 

Neben der Wahl der DirektkandidatInnen steht bei der Versammlung erstmals auch die Aufstellung einer zu wählenden offenen Liste der LINKEN zum Duisburger Integrationsrat an. Der Integrationsrat wird aus 27 Mitgliedern bestehen und soll die Interessen der Duisburger Zuwanderungsbevölkerung stärken. 9 Mitglieder werden dabei vom Rat entsandt und weitere 18 Mitglieder am 7. Februar 2010 gewählt.

 

Die Versammlung der LINKEN mit zwei interessanten Wahlen und einer Jahresabschluss-Überrraschung findet am Mittwoch, dem 9. Dezember im Haus Kontakt, Scharnhorststr. 32 in Duisburg Kaßlerfeld statt. Beginn: 18.30 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

 

DIE LINKE: Höchste Zeit für Bildungsstreik - Solidarisch mit Studentenprotesten und Schüleraktionen vor Ort

"Voll und ganz erklärt sich DIE LINKE Duisburg solidarisch mit den Studentenprotesten an der UNI Duisburg - Essen. Die Studierenden treten mit ihren Protesten gegen eine Zweiklassen - Bildung, für die Abschaffung von Studiengebühren, für die Aufhebung des Bachelor - Master Systems, unzumutbare Studienbedingungen und für mehr demokratische Mitbestimmung bei wichtigen Fragen der Hochschulentwicklung ein. Beim letzen bundesweiten Bildungsstreik sind über 270 000 Studierende, SchülerInnen, Azubis, Lehrende und GewerkschafterInnen gemeinsam auf die Straße gegangen. Trotz der massiven Proteste wurden keine der berechtigten Forderungen erfüllt. Deshalb ist es jetzt höchste Zeit für Bildungsstreik,", erklärt für DIE LINKE Duisburg Pressesprecher Horst Werner Rook.

 

Rook: "Aus diesem Grund unterstützt DIE LINKE auch den am 17. November beginnenden erneuten bundesweiten Bildungsstreik und ruft zur Unterstützung der vom Duisburger SchülerInnen Bündnis (DSB) für den 17.11. geplanten Demonstration auf, die ab 9.00 Uhr auf dem Vorplatz des Duisburger HBF beginnt. Dabei wird u.a. ein selbstbestimmtes Lernen ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck, ein freier Bildungszugang und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studien-, Ausbildungs und Kitagebühren gefordert. Dringend notwendig ist auch eine öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft u.a. auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe."

 

Rook weiter: "Unter der Überschrift "Bildung ist keine Ware: Mehr Geld für Bildung - Für ein sozial gerechtes Bildungssystem" tritt DIE LINKE NRW im Kapitel Bildung ihres Landtagswahl - Programms für genau die Forderungen ein, die bei den Streik- und Protestaktionen von SchülerInnen und Studierenden im Mittelpunkt stehen. DIE LINKE Duisburg ruft zur Unterstützung des Bildungsstreiks auf, damit Druck ausgeübt wird, um die unhaltbaren Zustände im Bildungssystem endlich zu ändern."

 

Die LINKE. Duisburg solidarisiert sich mit Studierenden

Die Studierenden der Universität Duisburg-Essen haben sich heute nach einer hitzigen Diskussion an beiden Campussen (per Videokonferenz) spontan zu einer Besetzung der beiden Audimax in Duisburg und Essen entschlossen. Voraus ging eine, auf wachsenden Druck der Studierenden, vom ASTA einberufene Vollversammlung, bei der sich nach vielen kritischen Redebeiträgen eine starke Unzufriedenheit mit der aktuellen Hochschulpolitik, den daraus resultierenden Beeinträchtigungen und auch der mangelnden Vertretung der Interessen der Studierenden durch den ASTA herauskristallisierte. Die Studierenden treten mit ihrem Protest für eine Abschaffung von Studiengebühren, für die Aufhebung des Bachelor-Master Systems und für mehr demokratische Mitbestimmung bei wichtigen Fragen der Hochschulentwicklung ein.

 

DIE LINKE. Duisburg solidarisiert sich mit Euch und wünschen viel Erfolg bei eurer Besetzung! Zusammen mit den Studierenden in Österreich, den BesetzerInnen in Heidelberg, Münster und den vielen Aktiven führt ihr den Kampf für ein besseres Bildungssystem fort und wir wollen euch dabei gerne zur Seite stehen. Es ist an der Zeit die kapitalistische Verwertungslogik, die sich immer mehr in allen Bereichen des Bildungssystems breit macht, zu durchbrechen. Studiengebühren, Elitenförderung und die Verschulung durch BA/MA sind nur die neusten Auswüchse dieser Fehlentwicklung. Doch bereits im Juni haben wir beim Bildungsstreik mit mehr als 250.000 Menschen gezeigt, dass wir dieses Bildungssystem ändern können und werden.

 

In diesem Sinne: Haltet Durch!

Mit solidarischen Grüßen

 

Ute Abraham Kenan Ilhan

Sprecher und Sprecherin der LINKEN. Duisburg